
wir saßen schon.
rick hat sogar vorbestellt.
wer auch immer das war.
doch wir wollten was besseres.
kein sushi. mist!
ein tag so kostbar, wie unbezahlbar.
ein kunstwerk.
und lachen bis es weh tut.
und männer,
die noch kavaliere sind.
genüsslich...
..meermaedchen
Heimatlicher Wahnsinn portioniert. Staatlich zugeteilt. Einzeln verpackt. Geordnet verabreicht. Mundgerecht. Und der Vorrat ist unbegrenzt in der Zone. AMA. Ich bestelle ein neues unbeflecktes externes Gehirn. Intelligenter, kreativer, origineller, schneller. Endlich aufrichtig und von ganzen Herzen lügen. Lügen, wie gedruckt, denn Papier ist geduldig. Unwissend rein, rein weiß. Nichts ist Quark, ist so dumm, wie weißes Papier. Gierig nach irgendwas und wenn nur die Haare herbeigezerrt werden. Die unbeherrschte Suche ist dämlich. Die Schatzsuche der besonderen Art. Mein Schatz, mein Wortschatz.
Ein vollbesetztes Café. Gequetscht schwitzenden Personen sabbern auf ihre Persönlichkeit, kleckern achtlos mit ihren Intimitäten angeberisch herum. Glucksendes verhaltenes Gelächter aller Preisklassen übertönt das unangemessene Schmatzen ihrer Überheblichkeit. Die atmosphärische Leere dampft, wie ein Kadaver im kalten Schnee. Inmitten dieser zahlreichen menschlichen Geschöpfe klafft eine tiefe Wunde, Bewusstsein. Vernarbtes Gewebe.
Die Couchbesetzer nebenan bezahlen für ihre Bequemlichkeit mit dem bissigen Gestank menschlichen Unrates. Verschwindend geringe Duftmoleküle bahnen sich ihren Weg aus den Toiletten direkt in drei verwöhnte Nasen, reizen die Mundschleimhäute und schwappen schwallartig in ihre Lungen. Kontinuierlich verdichtet sich das unangenehme Aroma auf ihrer Zunge zum fauligen Geschmack der Vergänglichkeit.
Unvernünftig subjektiv. „Die Objektivität des Betrachters zeichnet sich durch das Nichtvorhandensein von Eigenschaften aus. Der Betrachter ist nicht voreingenommen, hat keinen Bezug, keinen Ort, keine Zeit und überhaupt keine Eigenschaft. Dies entspricht genau der Definition des Absolut Unendlichen.“
Beständig unelegant. Gefärbt sind die Haare des Selbstbetruges.
Ich höre schon die Maden schmatzen, wenn ich zum Festmahl rufe. Guten Appetit, Perzeptoren. Unbefassbar. Zu wissen, was man will, suggeriert einen Sinn.
Nimm mich von der Leine! Denn ich schreie, vor Wut auf. Viel zu lang habe ich gewartet, auf mich. Ich bin bereit. Bereit nicht nur zu hoffen. Ich habe es gefressen, verdaut und wieder ausgekotzt. Jetzt gilt es die Schmeißfliegen zu vertreiben. Nicht ohne den Spaßfaktor natürlich. Wer verkauft schon sein Lachen, denn es ist heilig. Pure Ironie operiert ein Lächeln auf die Lippen. Das Maß ist voll. Die Flaschen sind leer, die Etikette abgerubbelt und kein Nachtisch ist in Sicht. Gut zu wissen.
Ich reite gelassen daher. Du frierst? Ich reibe deine Hände und serviere ein dickes Fell im Rhythmus. Du bist bestürzt? Dann steh wieder auf!Mein Bestreben ist erregen, anregen stimulieren zu sinnieren. Nichts schreiben für die Ewigkeit. Nur der Moment, dem Gefühl zur Realität verhelfen. Das Wort ein Gefäß, eine Wahrheit. Dann bin ich. Geräuschlose Energie. Der Körper ist hungrig. Der Geist ist satt und will sich übergeben. Gedanken überreichen, teilen und miteinander genießen. Fließen. Dahintreiben und Ideen, wie Fische fangen. Doch ist nicht der Körper, das Fleisch, das Gehirn, was den Geist generiert? So ist mein Ich nimmersatt und giert nach Abwechselung, nach Erkenntnis, Unendlichkeit. Bestechend unelegant, manchmal dreist und oft egoistisch im Streben nach erregen.
ein maximaldichtes wochenende an ereignissen liegt hinter mir. freitag abend startete die jungesellinnenrunde im cafe taktlos, um gegen 24uhr nach fehmarn aufzubrechen. die damen, die auszogen, das fischen zu lernen. ein kühler sekt mit johannisbeerschnaps begrüßte meine müdigkeit mit leichtem prickeln. der scheiß regen wollte und wollte es nicht lassen. der kurzschlaf von 3-6 uhr gab vollgas, um mich etwas zu regenerieren... eine dusche, dunkelheit, kälte und unerhörtes schaukeln unter den füßen. wilde gischt spritzt uns ins gesicht und kein fisch weit und breit, nur der geruch entfaltet eine ahnung von meer. Dann endlich ein kaffee mhhm und weiter geht’s mal wieder nach berlin, die stadt der schwimmerinnen.
hehe, ja ich habe bis eigentlich gerade eben noch...ihr wisst schon!
begeistert gespannt betrat ich das café „freiraum“. altbekannte neue gesichter saßen da herum. erzählten, lachten, erkannten und interessierten sich. herzlichkeit und der verrückte gedanke von zeitlosigkeit. wie überraschend unverändert doch der mensch ist. die mimik und gestik, die art zu erzählen... ich muss mich erinnern selbst etwas von mir zu berichten und nicht nur zu zuhören, beobachten und zu staunen. ich fühlte mich mit elf schon gaanz groß, doch wusste ich, erwachsen ist anders... und heut denke ich.. man liebt und erlebt, ob in washington, berlin oder kiel, aber bleibt sich selbst und verändert sich nicht viel. zu defizil die entwicklung, winzig die feinheiten und unbedeutend die abenteuer, die man durchlebt... für den charakter
schön wars und doch habe ich einige vermisst
danach durfte ich mit meiner lieblingsnichte ein bild malen, bestehend aus punkten und alienhunden ;) und wilde 10° geschaukelt sind wir ;) huuuiiiii
die rückfahrt ging sehr schnell und ein spontaner halt in ludwigslust versüßte mir die zeit. Jaaajaa, ich hab mal dani in ihrer kleinengroßen bilderwerkstatt besucht und wer hätte das gedacht.. dani hatte grad erst geburtstag!!! also fühl dich noch mal gaaanz lieb gedrückt! Schön hat sie´s, kann ich nur sagen.. und sehr ruhig ;), ich dachte schon kiel ist beschaulich.. tse tse tse
so jetzt wieder ran an die bildbearbeitung!

Manchmal sind Träume wie Pickel.
Sie wachsen und gedeihen, prächtig bunt in allen Farben. Prall zum bersten angefüllt baut sich ein Druck auf, der die Gedankenbakterien konzentriert, zur höchsten Spannung bringt.
Und dann ein leises:
plopp
Sie platzen.
Ke!n Hurricane!



das verlängert das leben, allein des lachens wegen. 6 tage, nicht nur wie seide, nein wie 100% kaschmir. Nur schade, dass es kein wurst-kupp-spiel gab... eigentlich nicht mal ´nen wurst-igel, aber dafür einen echten igel und gut dass der nicht mit leckeren bernerl würsteln gespickt war.. :)
tag1
3:23 uhr schrillt der wecker und verspricht einen tag aus kaltem milchglas, müde zerrt mich die zeit unter die dusche und sie macht sich den spaß, mir davonzulaufen. Ihr hinterherjagend, hüpfe ich beschlagen in meine klamotten und packe alles zusammen. Nur nichts vergessen bei diesem wettstreit! Dann gibt der taxifahrer den finalschuss, mittels des klingelzeichens und ich muss mich geschlagen geben.
Noch schnell ein kuss für meinen lebensbeifahrer und weg..
Ein kleiner ausflug ins bekannte unbekannte.
Erst mit dem taxi zum omnibus. Rollend durchstreife ich die letzten atemzüge der nacht. Zum hamburger flughafen braust der busfahrer und ich hoffe, er kennt den weg. Die straßen sind lautlos leer. Alles schläft und der Asphalt ruht sich etwas aus. Dunkelblaue fade dämmerung wabert, sogar der erdboden mag nicht aufwachen und kuschelt noch mit dem nebel. Ich beobachte einen stern. Er folgt mir, wie ich ihm. Ein fliegendes ufo? Ist es eins?
Hässliche Menschen steigen zu und holen mich zurück aus meiner träumerei ... und weg ist er, mein Stern.
Der Flughafen,
jetzt ist es soweit, ich checke ein. Als würd ich jeden tag fliegen, so hab ich natürlich auch meine 1,5 liter wassersprengstoffflasche bei meinem handgepäck. Und ich sage, Adieu! zum wasser und mische mich wieder in die lärmende schlange.
Oh, da steht mein flugzeug. Noch ungenauer ging die bezeichnung wohl nicht, fliegendes zeug. Der rüssel ist schon angedockt, die kofferwagen rollen an, der pilot ist auch schon „on board“, tja dann ist es wohl soweit.. bitte bitte, lass die zeit schnell vorbeihuschen, ich will fliegen, aber nicht fliegendes zeug sein.
Die düsen starten mit vollem schub und laute ungewöhnliche geräusche betäuben nur mich, nicht meinen schweiß. Beschleunigung und flaues bauchkribbeln steigen immens,
konkurrenzlos.
„Angst essen Seele auf.“
Meine augen werden untertassengroß und quellen hervor, mein sitz bekommt meine fingernägel schmerzhaft zu spüren und es ist kalt, eiskalte gänsehaut kriecht an mir entlang. Mein blick tastet die anderen passagiere nach unregelmäßigkeiten ab. Nichts!
Atmen nicht vergessen. Phuuu.. oben angekommen... geschafft, erst mal. ...atmen...atmen. .entspannung.. seufzt ..orangensaft und laugenstange,
. .ach schön..
Verdammt, es geht schon wieder nach unten. Kurve rechts, kurve links und die oberfläche kommt stetig näher, jetzt ein luftloch.. hopplahopp..oh mann, hoffentlich ist das nicht dein erster flug, herr pilot. Er hat den start geschafft, also zusammenreißen, dann meistert er auch die landung!.. …hoffentlich, hat ihn seine frau nicht grad verlassen…oder...
denn ich bin,
laufzeug.
Frauenirgendwasstation.. oh ..dann muss ich die nächste raus.. da bin ich doch gespannt, wie´s hier ausschaut. Hoffentlich treff ich nicht wastl, den verstoßenen hund, der den weg nach hause sucht.
Ein blick auf mein schlauen zettel, aha, da ist ja die hausnummer. Das tor steht offen, links die treppe hoch und losgeklingelt, frau k.
Klingel…lingel..ling.
Stille.
Klingelingelling.
Totenstille.
KLlkllllklkklklkllklkling.
Sie wird mich doch nicht vergessen haben? Tja, da hilft nur das handy. „Hallooo frau k., wo steckst du denn? Ich stehe hier, genau vor deiner..“ und die tür ging auf.. da lacht mir die anne ins gesicht, kleine fröhliche knopfaugen mit dem mund zur sonne modelliert und die arme breit ausgestreckt, als wäre ich dreifachsobreit, empfangen mich herzlich.
Ja, der Unsinn kann beginnen.
5 tage, 100% cashmere, 500% gute laune..
Es war makellos liebreizend in münchen, wohlige wärme, knusprige würschtl, leckereien, bier vom feinsten, was fürs auge und obenherum, sogar zusagende körperliche ertüchtigung und vor allem angenehm charmante neue Individuen…
Und doch…
das schönste nach so einer reise
ist der empfang zu haus
ob wild, ob leise,
das bleibt nicht aus
wenn der lebensbeifahrer sich wieder neben ein gesellt
und die gleiche richtung wählt :)