Mittwoch, 28. Oktober 2009

an tagen wie diesen...

..geht die sonne auf

doch die welt
geht
unter

Dienstag, 27. Oktober 2009

man bin ich froh dass musik nicht dick macht..

zu viel staubsalat im broeckelnden wortgewand
waschechte magier ohne zauberstab
erfahrene allmänner
und kommatalose kusadasianer..

ja mir gehts wunderbar und ich freue mich schon sehr auf daheim auch wenn es in eine kurze verlaengerung geht am 21.11. sollte mich die meine welt wieder in ihre winterlichen arme schliessen können bis dahin..
..vermisse ich diese!

Donnerstag, 10. September 2009

die gedanken riechen nach herbst..

ein herrlicher tag
sonnigduftende marshmallowsuesse
schmeichelt seidig

..zart vom wind gekuesste klebrige zeit

Freitag, 14. August 2009

muede..

..meine dusche ist launisch,
vielleicht hat sie auch nicht ausgeschlafen
jetzt bleibt der hall der frage..

wer steckt hier wen an?

Dienstag, 21. Juli 2009

..kleiner auszug vom rande der welt


verstreut spritzen die worte, wie gischt an den bug meines kopfes. ein freundlich plätscherndes hallo mutiert gezwungenermaßen zu einem breitmaulfroschartigen guten morgen mit einem reflexartigen strahlenden perlweißblitz, dicht gefolgt von einem adäquat dezenten guten tag. und wenn wir uns nicht mehr sehen sollten.. zum hundertsten male „guten abend“.

ich habe das land verlassen. mit der kamera in der hand mache ich mich auf ins meerige neuland. teilzeitassimiliert treibe ich im strom inmitten des schwarms, um die kräfte für die freiheit zu sparen. der boden verschwimmt, wie ein aquarell und wiegt mich in gähnende müdigkeit. das wehen der klimanlage bildet dazu eine körnige grundstruktur von mattiertem papier mit leicht raspelnden ohrendruck.

ich vermisse die dämmerung, den rhythmus der nacht mit seinen entspannt beruhigenden qualitäten. so summe ich hier meinen eigenen takt und stapfe weit hinunter in meine kabine auf dem caribic deck, meiner abschließbaren persönliche nacht. einatmen, ruhepoolen, ausatmen und dabei mit penibler vorsicht darauf achten von der schiffseigenen peristaltik nicht verschlungen zu werden, denn bei heftigem seegang fühle ich mich, wie in einem beschwingt tanzendem verdauungstrakt.

die grenzenlos verführerische weite des horizonts ist unverschämt und die stetige bewegung gibt ein wunderbar angenehmes gefühl. eigenartiger weise scheint mir die oberfläche zeitweilig eher wie eine feste gewaltige masse und nicht wie eine flüssigkeit. das allesverschlingende blau variiert ebenso, wie die wetterstimmung. doch das wahrlich beeindruckendste war die überwältigende gletscherlandschaf spitzbergens! JA! umzingelt von unzähligen dahintreibenden knisternden eisformen im hornsundfjord. das ist einfach unschlagbar, fast surreal.

an das unregelmäßige arbeiten habe ich mich inzwischen gewöhnt, denke ich. einen drill und einen schriftlichen sicherheitstest später, sowie mich in einem eisbären- und wikingerkostüm habe ich ebenfalls gut überstanden. wer hätte das gedacht?! auch die fleischwunde am schienbein (durch die spezielle türrahmenhöhe im crewbereich) verheilt inzwischen.

die zeit vergeht im flug, wie auf dem schiff während man an den landschaften und städten nur so vorbeisaust. saftiges grün der orkney inseln mit ihren einzigartig gehörnten schafen, steinkreisen und altertümlichen ausgrabungen schmeicheln meiner erinnerung, wie kleine souveniergedanken. sagenhaft auffällig war akureyri, island, ein traum. schon die begrüßung durch die erste ampel, bei der man gerne bei rot gelassen die zeit verstreichen lässt, da es ein herz ist und eine herzzeit ist.

dann spitzbergen, gletscher, ein gewitter über dem meer, das nordkap bei sturm, regen und dann doch noch sonne gepaart mit knirschenden geschichten über das busmikro sind ein abwechslungsreicher spaß, wenn es nicht die passagiere geben würde;) oder so ähnlich. wahrscheinich ist es praktisch für stark eingeschränkte in welcher weise auch immer..

der alkohol ist billig, die zigaretten fast geschenkt, wie die ersten partys, denn die musik ist und wird nicht mein geschmack. Schlagergeartetes, boygroups und top xy schaukeln sich da verwundert forschend in mein ohr. ich habe bisher wohl auf einem völlig anderen stern gelebt, denn ich kenne diese lieder einfach nicht. verzichtet habe ich bisher auch auf eine dieser shows an board, obwohl die künstler angenehm sind, wie die meisten hier, ob nun aus england, russland, ungarn, tschechien, schweiz oder sonst wo. ein hochgenuss sind die einheimischen originallieder, sowie der singende koch oder die perfekte imitation des phillipinischen housekeepers von my way… doch ein wahrer ohrenschmaus und war das heute edvard grieg konzert, ein klaviertraum in dem pittoresken städtchen bergen. ein krönender abschluss für die ersten beiden touren.

und so schicke ich ein dicke geherzte umärmelung an die heimat!

ahoihoi und auf bald ihr lieben!



Donnerstag, 18. Juni 2009

temporär..







..es ist wohl an der zeit
mich über kurz oder lang
zu verabschieden..

Mittwoch, 17. Juni 2009

"..Der Bestand der Eisbären auf Spitzbergen wird auf ca. 3.500 Tiere geschätzt..."

Dienstag, 16. Juni 2009

cut the cross???
neinein.. die kruste. oh mann! kann english manchmal selbstunverständlich sein. endlich, ja, endlich mal wieder ein original. das famose wüstlingswerk verpackte einen beherzt erfreulichen abend und doch sickert der bittere beigeschmack des abschieds bis in den martini. tropf

des weiteren:
liebes anonym,
was hat dich aus deinem geistreich verschlagen?
selbst nur ein hauch des selbst verleumdenden scheines
wagst du es den vermeintlich selbigen anzuklagen?
da wispert das umschmeichelnde nass des steins,
gib dich geschlagen
.

Freitag, 12. Juni 2009

du wirst mir wahnsinnig fehlen! starke frau :)













:::::::angst essen seele auf::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
ohne kreuz
nur quer liegen sie,
die weisen zähne.
verdammter mist!
gern zum ersten.. zum zweiten.. zum zehnten gebot verkauft!


"weil ich träume, bin ich nicht....."

Montag, 8. Juni 2009

warst du schon mal in schw.eden? es würde dir gefallen. die schatten kleben fröhlich an allem, was die lauschige phantasie der stille unbeschreiblich krönt, dort frönt genüsslich das blinde wohlgefühl. wo regen nicht nach sonne weint, sondern selbstverständlich köstlichliches leben meint.. wenn herrlich nicht so dämlich klingen würde, wäre es so gemeint.

der blumenkrieg ist beendet und die insel bleibt ebenfalls wie ein äußerst famoser geschmack auf dem gaumen meiner hirnfreude. inzwischen holt mich die zeit verdammt flink wieder ein, denn das morgen ist planmäßig und lauert in meinem nacken, bisher noch ohne nacktenschmerzen:)
der erste abschied schmeckte unsichtbar bitter, denn das headcrash stand kopf oder waren es die kleinen mexikaner von gegenüber? vielleicht zerbrechen nur die garstigen erinnerungen, wie grad erst eine meiner lieblingstassen und hinterlassen reine effizienz? das ferne weh verschmilzt mit dem moment und scheint blitzartig die seiten zu wechseln, wenn ich es fixieren will. verflixt!

..und ich frage mich, wie wohl ein gewitter mitten auf dem meer wär.

Sonntag, 17. Mai 2009

schw.eden..
ein leicht pelziger geschmack liegt mir auf dem herzen, die kuschelig rote seele ist hinfort in perfekten händen, doch sie fehlt schon jetzt. so schnurre ich für mich, für schweden und werde ab morgen den dortigen regen probieren. das wird bestimmt köstlich..
..und weg

Freitag, 15. Mai 2009

porenschmerzen.. heute fühle ich mich, wie in einem Dalí konstrukt. ich würde mich am liebsten über meine zimmerlampe baumeln und im winde flattern, wenn in folge dessen der dumpfe alleseinnehmende schmerz nachließe

Mittwoch, 13. Mai 2009

..sanftseicht
schaukelt verwoben der klangteppich
sanftleicht
tanzt anmutig die melodie im ohr
so zart
wie erster schnee
prickelt der morgen
wenn er dich vorsichtig
durch seine mechanische umarmung begrüßt
dämmern die sinne
initialisieren deine feinen härchen der haut die la ola
ein warmer hauch
vom scheitel bis zum kleinen zeh
prickelt
der frischgeschlüpfte tag
ist eine bereicherung
so intensiv
wie das gelb des blühnenden rapses
schmulst du erstaunt
durch den türspalt zur welt
atmest die betörenden details
jede regung der noch so luftigsten bewegung

Samstag, 9. Mai 2009

feist***sea lion woman

Mittwoch, 6. Mai 2009

der lebendimpfstoff beschwingt meinen molekühlen rhythmus..

heute nacht habe ich das musikalische muster der chemischen formeln entschlüsselt. sagenhaft, wie jedem kleinen atom sein eigenklang innewohnt. das koordinatensystem bildet ein ganz neues tonleitersystem, obgleich die ringförmige anordnung den idealzustand im komplexen gewirr vereinte. soweit so gut, stelle man sich zudem vor, dass jetzt wiederum ein molekül so eine art dreiklang oder akord sei und die aufgabe darin bestand die genaue stoffliche zusammensetzung, also dieser einzeltöne zu kennen und anwenden zu können.
im wachzustand überschreitet dies meine akustische vorstellungskraft und doch so fern scheint es mir nun auch wieder nicht. schließlich unterscheidet man in jedem system die frequenz der eigenschwingung. so könnte doch ein molekül ein art eigenschwingung haben und demzufolge auch eine ganz spezielle persönliche note besitzen. oder etwa nicht?
ich übergebe den stimmlöffel, mir rauschen die ohren.

menschen: lebendimpfstoff der atmosphäre

Dienstag, 5. Mai 2009

regen.e.ration..
während ich die treppe munter hinunter hüpfte kam mir der blitzgedanke.
das fahrrad musste dem auto weichen und die selbigen sind nun orangegrün gestellt für mein kleines abenteuer.
eingeweicht,
heute wie ein schrumpeliges radieschen
versunken für drei stunden im blumenkrieg.
überdies die beklemmende umarmung des morgen:
das gelbe fieber und der schutz.im.pfung

Sonntag, 3. Mai 2009

kreisförmig die seele
das lächeln ein drittel
und zwei,
wie fleisch und blut

Mittwoch, 29. April 2009

alltagSinnflation
das leben ist kein käsekuchen*
jut´n appetit!

Mittwoch, 22. April 2009

entwicklung ::: sich wahrhaft aus einer anderen richtung zu betrachten, nicht von oben oder unten, eher direkt aus den augenwinkeln, dabei das gleichgewicht beizubehalten ist schwierigkeit und faszination zugleich.

Dienstag, 21. April 2009

feuer und flamme..

..ich hätte nicht gedacht, dass ich mich freiwillig in einem boot 14 meter in die tiefe fallenlasse. geschweige denn, dass ich einem 6 meter abgrund ungetrübt entgegenspringe. . . heute, menschenleinen los! artig im sonnenmeer gebadet, eingeweicht und geangelt worden. nicht auszudenken, dass ich morgen brände löschen werde! KO für den augenblick ist erstmal das dermale sonnenfeuer zu bändigen.

Donnerstag, 16. April 2009

ein tag zum.. "die seele an der leine in die freiheit führen"

Dienstag, 14. April 2009

zart und weich
schielt der duft
des sommers um die
ecke
lauert
die karamellseele

Mittwoch, 8. April 2009

seidenmatt..

..versinkt der regen der realität
ungewaschen
ungeschminkt schwingt
der schwarze schwarm des zorns
in der grimmasse
schwimmt der einfluss der abwesenheit
aus meinem kopf
verschlingt spröden appetit auf ernst

Freitag, 3. April 2009


hälst du auch den atem an,
wenn eigengeartete menschen an die vorbeigehn?
die fiesen minimolekühe...

Mittwoch, 1. April 2009

ms-astor..


n e u g i e r i g ?

vielen dank für den link:)

schneekugel...

. . l a n g s a m
z e i t l u p e n a r t i g
legen sich die angriffslustigen nebelfetzen,
trudelt der glitter zu boden.
das gefühl der schneekugel
erdrückt die fröhliche luft. . . .

ich telefonierte mit der vergangenheit,
erlebte zehn minuten zeitverschiebung. der raum blieb unverändert.
das scheint schließlich schwierig genug, könnte ich mir vorstellen.

ich hielt die hand hamburgers,
ach ne hamburgs blutigster nase. oder war es doch ein berliner?

sie lackierte mir die seele,
auch wenn es nur die linke hand war, die zu blättern beginnt.

Montag, 30. März 2009

..ich hab ´ne ketchup-pflanze freigegessen* unglaublich aber wahr

Sonntag, 29. März 2009

heute ist.. zeitdummstellung

Sonntag, 22. März 2009

peinlich, unvergesslich
ein funkeln in den augen
und das schallende lachen im profil
und die größte frage des abends: wer ist die ......?

vielen dank an all die leuchtenden gedanken!!!

Montag, 16. März 2009

heute: ohne worte...

Donnerstag, 12. März 2009

frag nicht
fraglich nicht zwingend frag.würdig
ist die verwandlung infolge einer mutation
das resultat unsichtbarer implosion

reichlich ungereimtheiten
gleiten knirschend auf dünnem eis

dieser arrogante gedanke der unsterblichkeit
ist ein vergänglich einfältiger funken
so tief versunken

hinein in die freiheit
abgenutzter schranken

und ertrunken
an gedanken

Samstag, 7. März 2009


genug ist genug
die füßlein schicke ich per post
den ing.Wer?
ertränke ich in kochendem wasser
der teig entblättert sich vor mir
wie die müden augen
glasig die letzte kraft aus dem monitorlicht saugen

kaum zu glauben
:::plumps:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Mittwoch, 4. März 2009


der 7te kontinent ...

die welt der realen illusion, wo träume glaubwürdige realität erleben, ist die welt der kleinen reisen, wo es keine begreifbare gewissheit, keine worte gibt, da diese art der existenz bisher für viele verborgen blieb, so bin ich eingetaucht in die tiefe deiner psyche.
ich bin in gedanken bei dir.
die halsstarrigkeit der struktur ist aufgelöst in die gesetzesuppe der vorstellungskraft. keine eigenschaften werden beherrscht, bedingt durch den aufbau der moleküle oder der zusammensetzung. in diesem zusammenhang kann ich von reiner freiheit sprechen. die anwesenheit einer geradezu rohen reinheit, die durch und durch geht, tiefer als das greifbare mark und dennoch undurchdringlich, körperlos erscheinen allein die umrisse der eigenen geduld des eigenen einfühlungsvermögens. dort ist sie beharrlich die endlosigkeit. genau dort sind sie, die verlorenen sterne der traurigkeit. zeitlos stupsen sie sich und dazwischen quetschen sich die dunklen blinden passagiere. ein grausamer strudel der phanatsie, so ungleich die verschlüsselten gedankenbilder und die konsistenz auch erscheinen mag, so identisch schweben darin die gefühle. wie ein körper das wasser der verdrängt, so gleite ich hinein in deine erfindungen und verschiebe mit zartem druck, sortiere die deinen dunklen abstrakten stammgäste der sinne.
geheime wünsche, kleiner wüstenoasen gleichend so lebendig wie die luft aus bunter götterspeise, durchstöbere ich sorgsam. ich, die traumjägerin, erblättere die nächste seite des chaos und legitimiere die intrairdische siebte welt, wo die gänsehaut sich bis auf die handflächen verläuft...

Dienstag, 3. März 2009

erschöpft..

kopfschüttelnd eingebüchst..

ein unwiederbringlich unangenehm enttäuschender start in die woche. da war er wieder dieser verfluchte tag, montag! für mich in meiner kleinen höhle unterm dach vermag es keinen unterschied zu machen, doch dann am nachmittag in der wilden welt im stummen studio ballte sich das grau zum schwarz zusammen. nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, nein..
doch das ist nichts gegen das warten. das warten auf den öffentlichen martapfahl versalzt die schon längst saline suppe in der gerüchteküche, auf probieren: steht erbrechen. es ist schon erstaunlich.. wie studierte hilfe so verfälscht werden kann, das ist mir unbegreiflich. heute wird sat1 das ganze weiter ausschlachten. wenn ich nicht die wahrheit kennen würde, stünde ich vielleicht auf der seite des kleinen vertrockneten mannes? kopfschüttelnd werde ich die verleumdung nicht einmal mit ansehen..

..es scheint ein tief verwurzeltes problem zu sein, die eigenen fehler auf die anderen schieben zu wollen, im besonderen, wenn es hätte ein so schwerwiegender sein können!

Freitag, 20. Februar 2009


GAR


alles was fast passiert
gärt im keller vor sich hin
reserviert den üblen gestank
sauerer milch
bis die feinen härchen des schimmels
gar über sich selbst hinauswachsen..

ich mag den winter, wenn es so richtig kuschelig isst :)

Mittwoch, 18. Februar 2009

kopfschütteltag

endwurf, der siebente. was für eine ironie.
jetzt nur noch die feinjustierung,
pixelpeeling..

"..Wie wär's mit einem Peeling für Ihre Ellenbogen? Diese sind oft vernachlässigt und gerade heute verspricht der Mond guten Erfolg bei der Entfernung lästiger Hornhaut mit Bimsstein oder feuchtem Salz. ..Beim heutigen Mondstand empfiehlt es sich in Sachen Haushalt auch, Ihre Kellerregale zu reinigen..." ?!

wer denkt sich so etwas aus???!

Montag, 9. Februar 2009


innere stimme

die zeit schnappt große stücke

der rhythmus einer verträumten lücke

sitzt sich den arsch weit und breit

kein ungeheuer schreitet

luftig realistisch !

Mittwoch, 4. Februar 2009

der 7te kontinent

ich schließe die augen und genieße die regungslose konzentration des moments. ein tiefer atmezug füllt meine lungen, öffnet den verstand. ich verabschiede mich flüsternd, begrüße den unendlich kurzen augenblick der ruhe und gelassenheit bevor alles was war, verrat sein wird. ein tag nach dem anderen, sowie ein schritt dem nächsten folgt, taumelt das jetzt zum gleich, hinein ins bald.
stell dir vor, du stehst auf dem 10 meter brett mit diesem leichten kribbeln in den untiefen der magengegend. den blick auf das wasser gerichtet zögerst du, sammelst du deine gedanken, bündelst du deine angst. schließlich umklammert dich die unvermeidlich atemlose stille, bevor in der luftigen höhe der schwebende fuß den schritt wagt und dich das alles verschlingende nichts umarmt. die welt explodiert. ein schlag ins gesicht, das gefühl als sei das gehirn zerplatzt und..
..ich tauche hinein, mich frisst die vermeintliche ewigkeit. ein kalter schauder krabbelt spinnengleich flink zart über die nicht mehr vorhandene haut. blind zappeln die gedanken, flattern wild im wind, wie wäsche an der leine. scheinbar wahllos aufgereihte erinnerungen treiben strandgut gleich umher.
kopfpüree,
wortfetzen hetzen, wetteifern, kreisen inmitten von bildfragmenten. oben ist links, wie kopfüber darunter. alles ist durcheinander. spürbar ist allein diese intensive unvertrautheit, das überwältigend ungewohnte gefühlschaos zerschmettert das altbekannte ich und eine ungeheuerliche tiefe der elemente stülpt sich lautlos kreischend über das gerade eben noch ...jetzt.
w i l l k o m m e n auf dem siebenten kontinent!

Montag, 2. Februar 2009

g l ü c k s w u n s c h t a g

aach herrcoolars, ick wünsch dir nur das beste vom besten und davon das erlesenste! oder besser gesagt noch mehr berauschende herzschläge für dich, ein wahres speedgirl und innige küsse einer muse und unzählig wunderbare augenblicke, die dich schweben lassen und in bewegung halten. fühl dich herzlichst von mir mit meinen einhundertkilometerlangen ärmchen umarmt und gedrückt.. : °)



hüst..räusper.. entschuldige die verspätung.. wann wird gefeiert? ick tanz ma schoma warm..wa :)

Samstag, 24. Januar 2009

bitte fahren sie doch nicht den käse an! was? ja. mhm.

..manchmal hab ich die befürchtung meine träume könnten auszüge aus anderen realen leben sein. gefährlich wirds, wenn ich vom krieg träume. das ist kein angenehmes gefühl und das ist wahrlich schwerlich untertrieben. das gefühl von einem undefinierbaren brummenden dumpfen grollen, was zum beben mutiert, entpuppt sich als grässliche erkenntnis tausender marschierender stiefel. dann heist es fallen ausweichen, an elektrischem draht entlang schlängeln und am ende um dein leben rennen, wie noch nie zuvor.. und vielleicht zum letzten mal. unendlich entsetzlich.

.. ich spiel zu viel, ja, alles quatsch!

Freitag, 23. Januar 2009


frau doktor hibbelig..


ruhelos,
nur blödsinn im kopf
diemal keine sülze..
nur überall gedankenschranken

so jetzt aber schnell unter die decke und
nur noch kurz bei einigen zeilen verweilen
pling*

Donnerstag, 22. Januar 2009

glühwürmchenschwarm..

..heute nacht schwebe ich im schwarm
und wünsche angenehme
kopfbequeme
träume..
visualisierten charme

Dienstag, 20. Januar 2009

Es ist so gut, das zu wissen: daß in uns drinnen einer ist, der alles weiß, alles will, alles besser macht als wir selber.

- Hermann Hesse, Demian
heute ist eine meiner welten irgendwann und irgendwo zerbrochen.
morgen, wenn sie noch da ist und ich sie wiederfinde,
setze ich sie erneut zusammen.

es blättert die farbe der illusion
schicht um schicht
der nackten wahrheit ihr launisches gesicht
wohlgenährte suggestion
paradies der gänse.haut
bleibt bleibt für den moment unverdaut

Montag, 19. Januar 2009

gedankenfrühstück..

..verzehrende köstlichkeiten schmelzen auf dem gedankengaumen,
das ego des geistesgegenwärters zankt.

Samstag, 17. Januar 2009

sternenperlentag

..heute greife ich nach den sternen in der perlenstadt und lasse allen computern ihre zicken und macken. tanzteufelswild freue ich mich auf den tanz der planeten und hüÜüpfe mich im geist schon mal ein bisserl warm ;) .. im zuge des astronomiejahres..t.. tse

Freitag, 16. Januar 2009

ausgeträumt..

tja mit den träumen ist es so eine sache. heute erwachte ich nach 2 stunden snoozen, mit sehr gemischten gefühlen, vom schlechten gewissen mal abgesehen. ich träumte viel, so wie ich es gern hab, nur war der letzte traum nicht sehr erbaulich, denn es war der wurm drin. jepp, ein computervirus. keine schöne angelegenheit. nun ja, ich schob ihn beiseite und startete in meinem morgentlichen ritual.. computer, kamikatze, kaffee, dann ein anruf vom wurstbonbon und dann...
D A S !
meine rechner wollte nicht hochfahren! fuck! verdammte scheiße, wie kann das denn passieren? mistekiste. inzwischen läuft das scandisc, die fehlersuche auf hochtouren. blockiert sitze ich hier am anderen und traue mich gar nicht rüber an den schreibtisch. seufzZz.. mhm nun ich werd mal ein äuglein werfen und... phase 4 von 5.. die spannung bleibt und ich hoffe, ich wünsche der wurm wird zum schmetterling!

Donnerstag, 15. Januar 2009

schweigender nebel..

ich hatte mich lang zurückgehalten, mich über wahnsinnig kitschige und weltuntergangsstimmige wetterverhältnisse auszulassen. tjaaa, da lobt man einml die sonne und ihre dramatischen auftritte, da ist sie auch schon eingeschnappt verhüllt sich ... hüllt sich in schweigen


Mittwoch, 14. Januar 2009

bunte interpretation..

ich habe das traditionslos gezogen. ich weiß noch immer nicht, was ich damit anfangen soll. ob es der hauptgewinn oder eine niete ist, das kann ich bis zu diesem augenblick nicht ersehen. es scheint der gang der dinge zu sein. was nicht bedeutet, sich einfach mit dingen abzufinden.
nein.
destillieren sie bitte ihr ich!
die frage nach der kunst beschäftigt die zur träumerin verdammte. hast du die fähigkeit und die bereitschaft zuzuhören? und was viel wichtiger ist: glaubst du dir selbst? das wäre die basis, vorerst, aber ich möchte tiefer in das konzentrat.
was ist kunst?

das ist die frage die mir gestellt wurde. konrad fiedler sagt: "Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, wie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."

ja, der mensch braucht künstlerisches verständnis, um manche dinge begreifen zu können, wie die mathematik der logik bedarf. für mich ist kreativität eine art des denkens, nicht nur ein nebenprodukt der logik. die kreativität und damit auch die kunst scheint die chaotische logik, wenn man so will. aus diesem grund ist sie auch keine anhand von zahlen messbare größe und gelegentlich so schwierig nachvollziehbar und keinesfalls geradlinig.
wenn wir musik hören, interpretieren wir angeblich sagenhafte 40 % dazu. diese größe macht zum übergewichtigem teil das unterbewusstsein aus. verknüpfungen von erlebtem, assoziationen, urinstinken, gefühlen. das besondere dabei ist die direkte verbindung von hören und empfinden. eine melodie kann eine komplette lebensgeschichte mit allem drum und dran transportieren, wie bei einer filmmusik zum beispiel, wo einem die interpretation zu leichter kost, etwas vorgekaut wird. ein lied funktioniert scheinbar wie eine imaginäre komprimierte gefühls-zip-datei. eine bizarre vorstellung, aber ich glaube so verzweigt sind die vorgänge, wenn eine wunderbare melodie fesselt, wenn kreativität keimt oder kunst entsteht. wer es versteht sich selbst zuzuhören, sich mit seinen gefühlen auseinanderzusetzen, ihnen ausdruck zu verleihen, schafft die basis für das konzentrat kunst.
bitte, destillieren sie ihr ich!

Dienstag, 13. Januar 2009

kichererbsensuppe für zwei

ich kichere hier in der nacht vor dem halbleiterplattengerät.. ach, nein.. oder wie nennst du das? heute gestehe ich! es fällt mir schwer, aber es muss einfach mal raus. ich kann nicht so weiterleben, ohne auch nur ... hach... seufz.. mhm .. ich bin ein WORTFETISCHIST. gut. jetzt isses raus. ja, ihr habt es geahnt aber ich stehe dazu ;) zu diesem makel, dieser abhängigkeit. was solls. vielleicht bin ich als kind mal in die buchstabensuppe gefallen. ins wort fallen tue ich zu mindest ständig, ja, eine sehr unangenehme sache das. ist das ungesund, also das mit der suppe? vielleicht schwimmt mein hirn ja auch in buchstabensuppe oder besteht daraus. jeder gedanke setzt sich flüchtig aus den bestandteilen der suppe, den buchstaben, zusammen. kein wunder das da oben so ein chaos herrscht und die ordnung so flüchtig... flüssig ist.

wann kommt eigentlich
π 2 in die kinos?

Sonntag, 11. Januar 2009

traumfalten

die eisblumen welken hier im norden
wie schwarzer schnee schweigt die dunkelheit
senkt naiv ihre lider
winterseelen murmeln tonlos im schleier des atems
das fette auge glotzt gnadenlos gierig
knebelt den schatten des schlafes
träume knirschen zwischen den zähnen
kompromisse tanzen in den augen
entzünden den verstand
während die eisblumen hier im norden welken

Samstag, 3. Januar 2009

ordnung..

sie hasst mich. ja. sie. die ordnung.

ich will sie, doch sie sträubt sich mit jeder einzelnen faser ihrer persönlichkeit. sie wehrt sich vehement, zappelt, windet sich, gleitet mir immer wieder aus den händen. ich würd sie gern besänftigen und ihr die krallen schneiden, denn sie zu zähmen, das wage ich nicht. nein, so weit würde ich nicht gehen. ich würde nur gern ihre furcht vor mir verscheuchen, sodass sie sich nicht mehr an mir verletzen kann..

Donnerstag, 1. Januar 2009

ein wunderbarer abend liegt bei mir hier ganz oben in der schublade der gedanken...

Montag, 29. Dezember 2008

eiszeit..


vereist ist die welt, dass mir das blut in den adern gefrieren lässt. die zeit bewegt sich atemlos. mein zuckendes stück fleisch, der muskel der vergänglichkeit knautscht sich, quetscht die leere breit. schlägt schattenhaft im takt zur finsternis, die herzzerreißend verschlingt, was dir heilig ist. auch wenn die zeit vergeht, der schmerz nicht schwindet, er besteht. man lernt ihm zu begegnen, zu schätzen. denn er ist es, der die erinnerung trägt. keine wünsche, denn du hast all das, was du bist.


ein glück.

Sonntag, 28. Dezember 2008

ohrenspagattag..

heute scanne ich die welt, wie es mir gefällt. nachladen und speichern.. heißt das wohl. im hintergrundzt die muse, beschwingt der tag in mir versinkt.
am späten abend dann noch die beste schlummernde überraschung, der fund des jahres! gehörspülungen der extra klasse. ein dickes DANKE mit umarmung an den herrn papa;)


Dienstag, 23. Dezember 2008

..2009

großartige augenblicke enstehen dadurch, dass man sie lebt.

weihnachtsfeuer.. die letzte, ach ..feier, ja. es ist schlummerzeit und noncolor hält ein geschenk für mich bereit. ich vermisse die unwiderbringliche potsdamer zeit. bin gespannt, was noch kommen mag..ich bin bereit.
für heute sage ich der welt gute nacht. ein kurzer abschied mit dem gefühl..
des augenblicks..ohne wenn und aber!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

..für die sehnsucht

..überall lauern sie, die traumpiraten.

nimm dich in acht, schau wer neben dir wacht.

nur, wenn "..träume..verunglückte zeitreisende.." wären. was dann?

dann hätten wir keine rechte daran.

obschon die leidenschaft bewahrt,

gewährt gefahrlos sicher

die erhaltung der art

jeglicher träume..r


Mittwoch, 17. Dezember 2008

träume..

wenn das leben poesie ist,
habe ich mich in der poesie verloren,
irgendwo zwischen den zeilen,
heute

..im martyrium

Dienstag, 16. Dezember 2008

auf Anhieb..

"Du hast dein Zeitgefühl verloren." sagte sie durch den Hörer. Da sind wir schon zu Zweit, dachte ich. Zwei Hörer, zu mindest.

Die beiden Zeitenden der Ursuppe, Beginn bis zum Ende, verlaufen klar und flüssig für die einen, die Kategoriesüchtigen, ein wunderbar lineares Gefälle der Gefälligkeiten plätschert weich und warm. Der Gewissenhafte weiß lässig ist fahrlässig. Für die Eingefleischten stellt sich die Frage, stammt denn diese Qual von Qualität? oder ist es einfach ein überflüssiges Rinnsal, der Abfall der Vergänglichkeit. Wenn dein Gefühl stimmt beinhaltet es die Ursuppe. Vorsicht! Wir wollen doch nicht, dass du überkochst, obwohl der Knall, der kommt bestimmt. Optimistisches Denken, wenn weltliche Delikatessen schimmeln, dann heißt es Edelschimmel. Die Unendlichkeit prostet der Wiederholung des Fressens und Gefressenwerdens. Wie lang kannst du dein Atem, ach nein, auch noch das Wasser halten, bevor dich Schwester Fäulnis tiefgefroren in Stücke schneidet und genüsslich auslöffelt? Ja, auf den Zustand kommt es an. Der faule Zustand liegt wahrscheinlich zwischen fest und flüssig. Das müsste man doch festsetzen können. Grau ist ja auch nicht einfach nur Grau, jede feinste Abstimmung in Prozent ist bestimmbar. Wo bleiben da die DIN- oder Pi-Genauigkeiten?

Ich hatte heute keinen Gedankendusche. Sieht du schon was? Ach, das ist doch Ansichtssache. Lass uns wachsen und jeden Tag ein wenig größer werden, ohne Angstschweiß Fragen hinterfragen und noch eine draufsetzen. So geht das! Selbstverständlich, nein das bist du nicht. Du bist mir ein Lächeln wert, wenn man bedenkt ein Lächeln ist viel ansteckender als schnupfen.

Ich beneide mich... auf Anhieb.

Montag, 15. Dezember 2008

christentag..

ja..
hoch soll er leben, hoch soll er leben, drei maaal hoOch ;)
dicken glückswunsch an dich christian.

so und nun verschwinde ich wieder hinter dem bilderberg und fange den bilderzwerg.

Mittwoch, 12. November 2008

kaugummizeit...

..gedankenschimmel lauert bisweilen
zwischen den zeilen
und unterm strich riechts streng
wenn unterm tisch die kaugummizeit
sich in die länge zieht

Freitag, 7. November 2008

blätterwetter..

Dienstag, 4. November 2008

sonnenerinnerung..

ich hätte mir die gelbe sau wohl doch besser einprägen sollen, denn der norden zeigt sich, wie gehabt von seiner besten seite, hustet mir unfreundlich feucht ins gesicht. was bleibt ist im kopf, getarnte zeit inklusive perfekt kostümierter münchner freiheit mit einem schuss rum..gelaber. egoistische selbstmordzigaretten quälen limitierte menschen, kräuseln die gemütlichkeit. das schwarze haar will ständig fliehen, nutzt jede noch so winzige gelegenheit. ferner draußen montiert sich unverwechselbar die inszenierte welt, grausam unterbelichtet erwacht sie erst im dämmerlicht und entschädigt den schwan zur winterzeit. die berge beeindrucken in ihrem letzten herbstkleid mit augenscheinlich unendlichen verlusten. wir laden uns in die landschaft ein, verzaubern den automatischen gefährten, dessen fettpolster sich ausschließlich ihrer gelassenheit schämen, modelieren die wirklichkeit, wo der abspann schon läuft, auf und davon mit dem glauben der träumenden.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

bahntag..

heut nehme ich reiß aus. ich plane meine flucht schon des längeren und heute ist es soweit. zu häufig überfallen mich die traumpiraten in letzter zeit und so schwimme ich bei tage im fluss aus blauem feuer. verwirrend brillant, verwoben komplex ist die goldene stadt in meine gedanken gekrochen. die kleingeldprinzessin hält meine hand, mit den augen auf die glaswand gerichtet für den kleinen haken, ja dahinter.

..die melancholie meiner seele hütet das chaos gewährt meinem wirrwarr geborgenheit erfüllt mich mit wärmender lebenslust bedeutet die melancholie..

aaach ich freu mich sooo auf münchen.. denn heute wird es orange! schnellschnell sachenpacken und so zeugs noch machen.. und vor allem hörspiele und musi einpacken.. huiijuiiiuiii

Montag, 27. Oktober 2008

schlurztag..

mein ohrlappen ist zerknittert
das sitzfleisch zart gesessen
die wünsche sind verbittert
eingeschnappt ist die ungemütlichkeit
die träume aus dem kühlschrank sind leergefressen
ausgetrunken die klaren prinzipien, die ich nie besessen
verfallen ist das datum, die zeit
der selbstverständlichkeit
wenn es nicht drauf ankommt, haltlos ungesittet

...mit traumsymphonien im ohr.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

im wortgewand

wenn dir die buchstaben
in den worten
um die ohren sausen
die gedanken wanken
schamlos um die vorherrschaft zanken
beginnt die schlacht
des hirnes zarte schwäche
kraft und macht

Mittwoch, 22. Oktober 2008

süßer tag

wenn man staub naschen könnte,
wäre es bei mir blitzeblank.

schade!

Montag, 6. Oktober 2008

maisexperimentier.tag..

..die augen werden immer schlechter, vor mir konnte ich es bisher gut verbergen, doch es hilft alles nichts. nicht mal mehr mörchensaft. letztendlich ist es an der zeit für neue!
die vergangenheit grüßt in der lachenden stadt. umarmt, geschenkte tränen mit schallendem lachen im profil. das zeitgefühl ist keine schulbildung und nach anleitung trinken ist nicht jederfraus sache. ich öffne mir jetzt die weitgereiste schokolade, genieße und schweige. die rückfahrt gabs für 50 cent, der einsatz für eine runde kicker, der sollte übrigens in jedem zugabteil stehen. trotz fahrtrichtungsbeschleunigungsvorteil habe ich dann doch, wie geahnt, verloren. aber nicht gewinnen oder der weg, nein,

das spiel ist das ziel.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

daheim..

..zurück, ein glück für´s seelenheil. musik im herzen, nasse kälte und das bunte herbssttück erster akt begrüßt entrückt ist die zeit fürs koordinative. urlaub von 3000 jahren befühlt, an verlassenen burgen gerochen, nachtwanderungen in kellern allein mit kerzenschein, ein dudelsackmann und doch kein wind, schaales ale und des teufels fette würste... whisky, alt und klein und hell und schnell wieder hinaus. viel platz für indische gerichteküche, kaum tragbar von den marzipanfüßlein. eine nacht in einer umgebauten kirche und zu guter letzt ein schuss zum schluss.. fremde männer in unseren betten und keines mehr frei und wo ist vicky?

Freitag, 19. September 2008

seelenlos..

ja heut geb ich sie ab,
die meine seele
in pflege.

ich mache pause und mich auf zu den schoten! ich bespreche noch schnell das wetter.. ach und packen und uiiiuiijuii.. jetzt aber schnell!
..bis bald.

Donnerstag, 18. September 2008

flaschentag..

..ja so ein mist, die wärmflasche leckt die decke ist nass.
und nu?
ja!
heizung an!

Mittwoch, 17. September 2008

wer bist du?

unverdünntes gehörspülungskonzentrat für die innerliche anwendung. anonym träumen im gewimmel der phantasie aller menschen. das scheint lebendige kreativität, wo nichts ewig wert. die zeit wird zur gewohnheit, ein schatten meiner sinne?

Donnerstag, 11. September 2008

hohe zeit , die letzte

die seele ist ausgeleiert. der mangel an ordnung und gesitteter energie lassen mich abstumpfen. dann ist das beste ein kurzurlaub kurz vor dem urlaub, um das rasen der zeit zu verlangsamen. denn es ist wahr, je länger man an einem ort verweilt, desto schneller vergeht die zeit. das leise knistern frischgebackener brötchen weckt den hungrigen verstand. ich packe ihn, den koffer und verschwinde summend nach berlin.

Montag, 8. September 2008

alles und ich

milder atem des meeres
berauschend finsterer nebel
grübelt der einsame zeuge
flüchtig unsichtbares gewebe


das bemerkenswerte gefühl
die hingabe der gedanken

Sonntag, 7. September 2008

grauer tag der zellen

vitaminmangel in der finsternis scheint ungeahnte ausmaße nach und mit sich zu zerren, verzerrt das gehirn bei der flucht den kopf verliert.. unfassbar! bitte, nicht deswegen gleich das gesicht verlieren, umarmende nordengrüßle an die süßsaure! meine grauen zellen fühlen sich zerkocht an, das mit der weltherrschaft verschiebe ich mal auf morgen, ja, nur nicht heute. brutal marschiert die zeit voran, propartional die entwicklung. bei einem rasant, bei anderen herrscht beunruhigender stillstand. kann dabei die tiefe auf der strecke bleiben? bei 20 zentimeter über dem meerespiegel reflektiert das chaos vorzüglich. selbst bestimmend ist das geschwätz, allgegenwärtig. gruselig gewöhnlich. leicht bekömmlich, leicht verderblich. schuldig.
wie neugierig bist du?

Freitag, 5. September 2008


Zwingen Sie sich nicht zum Stillsitzen
und folgen Sie Ihrer Intuition.

Donnerstag, 4. September 2008

von vorgestern..

ich bin gesund
doch nicht munter
ein bitterer beigeschmack
presst mir mein herz
wie die limone
saurer schatten
der keine abkühlung bringt
nur heiße luft

Mittwoch, 3. September 2008

apfelbrottag

als apfelbrot getarnter kuchen schlüpft durch meinen schlund. gar nicht verkehrt. color blind* verfolgt meine ohren, kriecht in mein hirn, zerrt an der chemie, will mich nicht ins land der träume lassen. die nixe schwebt, ich wünsch es ihr. zu später stund dann knabberfinger-match point-movie...

Dienstag, 2. September 2008

konfusions..

von der kindheit eines chefs zu klassischen sagen des altertums. grausam interessant. orpheus, orakel und gesäte männer. märchen, gedanken für den wind und richter der schatten, im windschatten erster fantasien und seifenopern.puh..der zucker, ja das schreit nach bildbearbeitung. keine lust heute, ehrlich wirklich nicht ein fünkchen lust. ich hasse es, wenn ich sachen aufschiebe und doch bin ich gerade voll dabei. mist.äh.kiste!
HALT! bleib stehen du, ja du zeitdieb.. warte ich krieg dich doch, nupogadi!

pro bier sau.s

Montag, 25. August 2008

gerupfter tag

..ein herrlicher sonntag, im regen, im drinnen, im warmen nass. ein köstliches buch, 43er milch und eintauchen, über zwei schrumpelstunden in der wanne weichen! fantastisch! so viele gedankenkrümel fallen mir vom tisch beim lesen, beim inhalieren dieser phantasie, dieser welt. necroville! die sonne bringt nun sommerduft, übertönt den löwen, hinten im garten.
die pelzwurst weint weil sie so lange ignoriert wird. es gesellte sich daher zu mir die frage, wie bringe ich meiner seele das apportieren bei?
ich teste.

Samstag, 23. August 2008

rauschtag..

perfekt. eine vision und ich mittendrin. dein wunsch ist mir moment, nimm mich an die hand und ich begleite dich in deinen träumen, werde dir deckung geben oder mich hintergrund bewegen, um deine phantastische gedankenvorstellung festzuhalten.

traumfotografin.

Montag, 18. August 2008

mondtag - rendevous mit einer BILDleiche

in meiner phantasie kann ich mit dem wind realistische bilder malen, mir den himmel zu vollkommen wolkengemälden formen, als wäre es meine natur. das licht weicht steter dämmerung in deutlichzarten farben im angenehmen zwielicht. beseelte energie trinken unbewusst meine augen und genießen die visuelle köstlichkeit. feinfühlig schließe ich mich einer libelle an fliege auf sanften schwingen im unterbewusstsein empor, um schlaftrunken auf der intuition zu landen. unheimliche kraft küsst mein gehirn, verschlingt den blendenden mond der dunkelheit, nascht von der entfernten herzhaften finsternis, die im verborgenen bleibt und für den blitzhaften augenblick, kürzer als ein beschreibbarer moment, blinzelt die idee alles begreifen zu können. verfallen, den leuchtenden gedanken, das unmögliche zu denken.

Freitag, 15. August 2008

tratschtaschentag

geschnatterte leichtigkeit am mittwoch, bunte geschichten aus dem fernen gestern flattern von einem ohr zum anderen. sorgloses lachen, das sollten wir öfter tun. vergessen? nein, das würd ich dich nie! ich bleibe mir treu und sammele lebenspunkte oder linien oder so. falten? nein, das meine ich nicht. alles, wie früher und doch anders, damit man sich was zu erzählen hat, glaube ich. ich winke wild und hüpfe aufgeregt einem geselligen "bilderbuch"abend entgegen:) H ü pf hÜp f auf bald.

Dienstag, 12. August 2008

unkrauttag

ich zupfe ordnung in den boden, in die wände. die hände schrubben, die turbine landet, zum gemütlichen baumeln schreit die wäsche ihr bereit. die zeit ist reif für reinlickeit. das seelchen tanzt samba auf meiner nase und schnurrt dabei. ich schnurre meiner neuen errungenschaft wegen und hangele mich von ast zu rast im hochseilgarten für die zarten, wenn die höhe den magen in maden verwandelt. fun.t.astisch. ein und noch ein tag am meer die nasen beflügelt. ich sammle mit frau schlauschlau weiche wale, wir erlösen uns vom bösen und gleiten mit dem drachen gegen den wind. die neue minigolfmeisterin ist beschwingt, denn der junggeselle singt uns elvis und die zweite stürzt sich in die fluten.

köstlich. entzückende gedankenbeschneidungsgenehmigung, abgewiesen!

Dienstag, 29. Juli 2008

schwarzer tag

der gehirnsiedepunkt wird wohl heute erreicht. rostige luft wirbelt im ventilator, der mir gestern in die nassen hände fiel. ja, einen vorteil hat das ganze, ich erscheine adäquat, wenn alle schwitzen. die vorhänge tanzen im wind, tanzen beklommen.

mein herz rutsch in die hose, denn die werkstatt klingelt und trägt schmerzliche kunde an mein ohr. kein tüv ohne bremsen, ohne auspuff, ohne frontscheibe.. ohne geld! verdammte scheiße!

seitenrechtfertigungen gibt es nicht, obwohl sie seitenweise hier herumliegen. mit dem gesicht zur wand stehe ich hoch roten kopfes in der ecke und verstecke mich vor mir. ich arbeite dran, sogar in diesem augenblick, doch das chaos kämpft gegen mich. ich könnte so viel größer sein, ja vielleicht könnte ich sogar schweben und von oben in andere köpfe schmulen, wenn ich nicht das fra.gen hätte.

Freitag, 25. Juli 2008

geradeaus um die kurve

alles, was ich bin, ist jetzt. wenn du fühlen kannst, was ich erlebt habe, dann begreifst du, was leben bedeutet. da es nicht nur um dich geht und doch alles, was du tust in deiner verantwortung liegt.

du bist spät dran.

Freitag, 18. Juli 2008

organisationtag

mein gedächtnis beobachtet mich.
eine rechnung kommt zurück und überbringt den fehler schwarz auf weiß und bringt zugleich den kontobeweis. so wird das nix mit den euronen. ich jäte das unkraut im pixelgarten und verpasse eine premiere nach der anderen. sollte das so sein? ich taumele derweil mit, so gibt es doch keine zufälle. ich bin im gleichgewicht, wie mir das wii board verspricht, sogar ideal. dafür ist zeitlos. nicht so wie die öffnungszeiten, zähle ich zu den fünf minuten vor ladenschluss herein stürmenden einkäufern. zielstrebig und entschlussfreudig hüpfe ich wie der *marchhare* durch die welt, bin ich doch ein märzkind.. nein, es gibt keine zufälle. auch wenn ich viel lieber alice im wunderland wär, denn dann hätte ich gestern nacht zehntausende davon.

Mittwoch, 9. Juli 2008

quasselstrippentag

es regnet strippen und ich quassele dazu. vielleicht schwitzt auch nur frau holle, oder sie wäscht mal wieder, wie auch ich. der bilderberg wird minimal reduziert, die äuglein immer eckiger und das runde verblasst. ich schaffe viel und komme zu viel zu wenig. die standleitung nach münchen bringt ablenkung und motivation gleichzeitig. was wäre die welt ohne die entwicklung kommunikation? darauf basiert das geheimnis des lebens, glaube ich, denn die menschheit ist ein informationskneuel und wir stecken mittendrin, im käse. verbindet und füllt die löcher, die entstehen. communicare „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen" immer auf der suche nach neuen methoden, vielfältigen wegen, medien. kunst wäre dann die mutation der entwicklung und ebenso die dynamik der entwicklung an sich, obwohl der größte teil ja bekanntlich müll ist. und doch wichtig. diversität scheint das zauberwort und die grundvoraussetzung für die stabilität des systems, denn wir alle wissen ja, was passieren kann, wenn schmetterlinge ... husten.

ich quassele, also bin ich.

Donnerstag, 3. Juli 2008

stubenfliegentag

sie genießt die nähe
vertaut
verschmust
erwärmt
die kleine seele

Dienstag, 1. Juli 2008

seelentag

deutschland als waldmeister hin oder nicht, ja, das mopse ich mal. das eintönige wimpelschwenken wird bestimmt nicht so schnell von der hand verwiesen. sogar an meiner erdbeerpflanze ging das gejammer auf hohen niveau nicht spurlos vorüber. selbstmörderisch stürzte sie sich aus ihrer schale hinab auf das vordach, mit nur geringen überlebenschancen, versorgte ich diese mit erlösendem lebenselexier. dann folgte aufräumen, alles für die katz. der goldschatz ziert die wand und krümelt in die ohren. es geht voran, langsam, aber sicher.


jetzt ist sie hier, die kleine seele, schnurRt auf meinem schoße und spielt ganz wild vorsichtig. zudem schlummert sie für zwei und wärmt mich beim klick klicklick. faszinierend so ein geschöpft, nicht ängstlich und kein stubenhempel. wunderbar, das kleine orange seelchen.


Sonntag, 29. Juni 2008

balltag..

..überall klappen die türen und sie verschwinden hinaus ins getümmel. ich streike hier sitzend im schatten des monitors und das ohne sitzfleischausweis. die straßen liegen im koma. gestampfe, geklatsche, gebrüll und der duft von zigaretten kämpft sich flimmernd bis an mein fenster vor, frech. ich bin immun gegen das em-virus und freue mich auf meine neue rostige miezekatze.



nun suchen noch zwei frischgeschlüpfte pelzpanther ein neues zu hause..

Freitag, 27. Juni 2008

drea` siebenschläfertag*

ja. was sagt man dazu. humbug, oder doch backbord? ich stelle, ach so, ja, milch her und frage mich ehrlich:" warum?" ich stelle fest, ich bin besonders anziehend, was meine waage mir täglich beweist. alles hat seine vor- und nachteilchen, fast alles, auch das steht fest. der autodoctor meines vertrauens stellt eine anstehende operation für 300 euronen fest. kein fest, nein, dem ich mich wohl stellen muss.
stehst du fest?

Donnerstag, 26. Juni 2008

die seele ist chaotisch. wie stark ist die deine, wie stark bist du? die welt ist grausam und zu oft verschlingt sie das leben in einem atemzug, doch dann für einen augenblick ist die welt vollkommen und umarmt dich mit ihren warmen gefühlen und der glanz in deinen augen verrät, dass dir das niemand entreißen kann. an diesem ort gibt es kein vielleicht, denn viel leicht ist feige. dort herrscht entschlossenheit, wie nirgendwo. wenn du nicht ab und zu zu dir zurückkehrst verlierst du diesen glanz. die schatten der stadt greifen elsterhaft unentwegt nach diesem deinem funkeln, so chaotisch, wie dein selbst. es ist nicht deine schwäche, die dich verwundbar macht. es ist deine entschlusslosigkeit.

Mittwoch, 25. Juni 2008

rosentag...

heute morgen ist eine zarte rose vor meiner tastatur explodiert, wahrscheinlich hatte sie die fünf magischen schritte gemacht, das arme geschöpf. *nur nicht unsichtbar werden* begleitet die inselaffen, hält meine gedanken in und auf trab. hopplahopp hopplahop..

bist du ein zufall?

Dienstag, 24. Juni 2008

frau wurstigeltag

kunde: "ich hätte gern was von der fetten groben. "
wurstfachverkäuferin: "oh, die ist heute in der berufsschule"


Montag, 23. Juni 2008

tausendundein kilometertag

1001 kilometer ratingen und zurück. düsseldorf ist vollgestopft mit unser spezies, habe ich doch heute nacht träumender weise im geiste die welt von aliens befreit, denn diese waren unverfrohren brutale sklaventreiber. der fahrstuhl, man stelle sich diesen wie eine moderne runde duschkabine vor, sauste mit mir in menschengeschwindigkeit zum glücklichen ende. ich merke schon, das gehört hier nicht her.
ratingen, ein verträumtes kleinstädtchen, entzückte mit liebevoll netten menschen, zu viel alkohol, köstlicher käsesuppe, humorigen wellenlängen, schiefen gesängen (wäre ich ein wal wäre meine schräglage vielleicht sensationell:) und natürlich der besten rentschnecke. dann brach die welt gestern kurzzeitig zusammen bei dieser geballten ladung frauenenergie, musste diese sich ja auch irgendwo entladen und der sturm fegte mich mit rückenwind zurück in den kühlen norden, der höflichsten stadt der welt. und jetzt? wahnsinnig müde! und? ja, bewegung macht süchtig, wie dieser käse-champignon-brotaufstrich.

Donnerstag, 19. Juni 2008

wie soll das nur emden?

die zeit flitzt. zwei telefonate ohne rote karte. das spiel entpuppt sich in angemessener gesellschaft als spannungsfähig. klickklick kommt dadurch viel zu kurz. das geht mir irgendwie ganzschön auf die.. ja, fahne. der narr zwinkert mir zu und fordert risiko mit nachsicht. ich beuge mich der aufgeregten stimmung der unternachbarn und das grölen nimmt überhand, ich kanns verstehen, aber mitmachen muss ich deswegen noch lange nicht. so habe ich 10 dänische sekunden vorsprung und fiebere insgeheim für die orangenen (ist doch klar:), wann immer die auch wieder spielen werden. jetzt schlägts aber wirklich dreizehn, kann bitte jamand diesen durchgeknallten, unausgefüllten fantypen das megafon entreißen?!

..danke!


Mittwoch, 18. Juni 2008

Tag-Inspektor(in)

heute mal neu. mal anders. kreativ strategisch. ich starte mit "hyper..hyper.." in den tag, was das wohl bringt? gehirnsülze in reinster form, aber vielleicht ist das heute notwendig, mal locker lassen um danach wieder anzuspannen. ich lasse mir den kopf massieren und sammle grücksträhnen in honigblond. er sagt ich hätte jetzt eine löwenmähne, ist wohl besser als ne möwenmähne, denke ich. das gestern.
heute morgen habe ich im traum eine idee erdacht, erwacht mit kopfkribbeln. dann hat es also was gebracht. zu mindest das snoozen beschert bunte träume, oder doch die haarfarbchemie?
blutsaugertag
, vampirisch bleibt zu wenig über. schon wieder lässt ein glas seine existenz für mein glück. wenn scherben sterbend glück bringen, bin ich wohl wahnsinnig glücklich. aber jetzt schnell die gehörspiele besticked und 666km ab nach emden und zurück.