Mittwoch, 28. Oktober 2009
Dienstag, 27. Oktober 2009
zu viel staubsalat im broeckelnden wortgewand
waschechte magier ohne zauberstab
erfahrene allmänner
und kommatalose kusadasianer..
Donnerstag, 10. September 2009
ein herrlicher tag
sonnigduftende marshmallowsuesse
schmeichelt seidig
..zart vom wind gekuesste klebrige zeit
Freitag, 14. August 2009
muede..
vielleicht hat sie auch nicht ausgeschlafen
jetzt bleibt der hall der frage..
wer steckt hier wen an?
Dienstag, 21. Juli 2009
..kleiner auszug vom rande der welt
verstreut spritzen die worte, wie gischt an den bug meines kopfes. ein freundlich plätscherndes hallo mutiert gezwungenermaßen zu einem breitmaulfroschartigen guten morgen mit einem reflexartigen strahlenden perlweißblitz, dicht gefolgt von einem adäquat dezenten guten tag. und wenn wir uns nicht mehr sehen sollten.. zum hundertsten male „guten abend“.
ich habe das land verlassen. mit der kamera in der hand mache ich mich auf ins meerige neuland. teilzeitassimiliert treibe ich im strom inmitten des schwarms, um die kräfte für die freiheit zu sparen. der boden verschwimmt, wie ein aquarell und wiegt mich in gähnende müdigkeit. das wehen der klimanlage bildet dazu eine körnige grundstruktur von mattiertem papier mit leicht raspelnden ohrendruck.
ich vermisse die dämmerung, den rhythmus der nacht mit seinen entspannt beruhigenden qualitäten. so summe ich hier meinen eigenen takt und stapfe weit hinunter in meine kabine auf dem caribic deck, meiner abschließbaren persönliche nacht. einatmen, ruhepoolen, ausatmen und dabei mit penibler vorsicht darauf achten von der schiffseigenen peristaltik nicht verschlungen zu werden, denn bei heftigem seegang fühle ich mich, wie in einem beschwingt tanzendem verdauungstrakt.
die grenzenlos verführerische weite des horizonts ist unverschämt und die stetige bewegung gibt ein wunderbar angenehmes gefühl. eigenartiger weise scheint mir die oberfläche zeitweilig eher wie eine feste gewaltige masse und nicht wie eine flüssigkeit. das allesverschlingende blau variiert ebenso, wie die wetterstimmung. doch das wahrlich beeindruckendste war die überwältigende gletscherlandschaf spitzbergens! JA! umzingelt von unzähligen dahintreibenden knisternden eisformen im hornsundfjord. das ist einfach unschlagbar, fast surreal.
an das unregelmäßige arbeiten habe ich mich inzwischen gewöhnt, denke ich. einen drill und einen schriftlichen sicherheitstest später, sowie mich in einem eisbären- und wikingerkostüm habe ich ebenfalls gut überstanden. wer hätte das gedacht?! auch die fleischwunde am schienbein (durch die spezielle türrahmenhöhe im crewbereich) verheilt inzwischen.
die zeit vergeht im flug, wie auf dem schiff während man an den landschaften und städten nur so vorbeisaust. saftiges grün der orkney inseln mit ihren einzigartig gehörnten schafen, steinkreisen und altertümlichen ausgrabungen schmeicheln meiner erinnerung, wie kleine souveniergedanken. sagenhaft auffällig war akureyri, island, ein traum. schon die begrüßung durch die erste ampel, bei der man gerne bei rot gelassen die zeit verstreichen lässt, da es ein herz ist und eine herzzeit ist.
dann spitzbergen, gletscher, ein gewitter über dem meer, das nordkap bei sturm, regen und dann doch noch sonne gepaart mit knirschenden geschichten über das busmikro sind ein abwechslungsreicher spaß, wenn es nicht die passagiere geben würde;) oder so ähnlich. wahrscheinich ist es praktisch für stark eingeschränkte in welcher weise auch immer..
der alkohol ist billig, die zigaretten fast geschenkt, wie die ersten partys, denn die musik ist und wird nicht mein geschmack. Schlagergeartetes, boygroups und top xy schaukeln sich da verwundert forschend in mein ohr. ich habe bisher wohl auf einem völlig anderen stern gelebt, denn ich kenne diese lieder einfach nicht. verzichtet habe ich bisher auch auf eine dieser shows an board, obwohl die künstler angenehm sind, wie die meisten hier, ob nun aus england, russland, ungarn, tschechien, schweiz oder sonst wo. ein hochgenuss sind die einheimischen originallieder, sowie der singende koch oder die perfekte imitation des phillipinischen housekeepers von my way… doch ein wahrer ohrenschmaus und war das heute edvard grieg konzert, ein klaviertraum in dem pittoresken städtchen bergen. ein krönender abschluss für die ersten beiden touren.
und so schicke ich ein dicke geherzte umärmelung an die heimat!
ahoihoi und auf bald ihr lieben!
Donnerstag, 18. Juni 2009
Mittwoch, 17. Juni 2009
Dienstag, 16. Juni 2009
neinein.. die kruste. oh mann! kann english manchmal selbstunverständlich sein. endlich, ja, endlich mal wieder ein original. das famose wüstlingswerk verpackte einen beherzt erfreulichen abend und doch sickert der bittere beigeschmack des abschieds bis in den martini. tropf
des weiteren:
liebes anonym,
was hat dich aus deinem geistreich verschlagen?
selbst nur ein hauch des selbst verleumdenden scheines
wagst du es den vermeintlich selbigen anzuklagen?
da wispert das umschmeichelnde nass des steins,
gib dich geschlagen.
Freitag, 12. Juni 2009
nur quer liegen sie,
die weisen zähne.
verdammter mist!
gern zum ersten.. zum zweiten.. zum zehnten gebot verkauft!
"weil ich träume, bin ich nicht....."
Montag, 8. Juni 2009
der blumenkrieg ist beendet und die insel bleibt ebenfalls wie ein äußerst famoser geschmack auf dem gaumen meiner hirnfreude. inzwischen holt mich die zeit verdammt flink wieder ein, denn das morgen ist planmäßig und lauert in meinem nacken, bisher noch ohne nacktenschmerzen:)
der erste abschied schmeckte unsichtbar bitter, denn das headcrash stand kopf oder waren es die kleinen mexikaner von gegenüber? vielleicht zerbrechen nur die garstigen erinnerungen, wie grad erst eine meiner lieblingstassen und hinterlassen reine effizienz? das ferne weh verschmilzt mit dem moment und scheint blitzartig die seiten zu wechseln, wenn ich es fixieren will. verflixt!
..und ich frage mich, wie wohl ein gewitter mitten auf dem meer wär.
Sonntag, 17. Mai 2009
ein leicht pelziger geschmack liegt mir auf dem herzen, die kuschelig rote seele ist hinfort in perfekten händen, doch sie fehlt schon jetzt. so schnurre ich für mich, für schweden und werde ab morgen den dortigen regen probieren. das wird bestimmt köstlich..
Freitag, 15. Mai 2009
porenschmerzen.. heute fühle ich mich, wie in einem Dalí konstrukt. ich würde mich am liebsten über meine zimmerlampe baumeln und im winde flattern, wenn in folge dessen der dumpfe alleseinnehmende schmerz nachließe
Mittwoch, 13. Mai 2009
schaukelt verwoben der klangteppich
sanftleicht
tanzt anmutig die melodie im ohr
so zart
wie erster schnee
prickelt der morgen
wenn er dich vorsichtig
durch seine mechanische umarmung begrüßt
dämmern die sinne
initialisieren deine feinen härchen der haut die la ola
ein warmer hauch
vom scheitel bis zum kleinen zeh
prickelt
der frischgeschlüpfte tag
ist eine bereicherung
so intensiv
wie das gelb des blühnenden rapses
schmulst du erstaunt
durch den türspalt zur welt
atmest die betörenden details
jede regung der noch so luftigsten bewegung
Samstag, 9. Mai 2009
Mittwoch, 6. Mai 2009
heute nacht habe ich das musikalische muster der chemischen formeln entschlüsselt. sagenhaft, wie jedem kleinen atom sein eigenklang innewohnt. das koordinatensystem bildet ein ganz neues tonleitersystem, obgleich die ringförmige anordnung den idealzustand im komplexen gewirr vereinte. soweit so gut, stelle man sich zudem vor, dass jetzt wiederum ein molekül so eine art dreiklang oder akord sei und die aufgabe darin bestand die genaue stoffliche zusammensetzung, also dieser einzeltöne zu kennen und anwenden zu können.
im wachzustand überschreitet dies meine akustische vorstellungskraft und doch so fern scheint es mir nun auch wieder nicht. schließlich unterscheidet man in jedem system die frequenz der eigenschwingung. so könnte doch ein molekül ein art eigenschwingung haben und demzufolge auch eine ganz spezielle persönliche note besitzen. oder etwa nicht?
ich übergebe den stimmlöffel, mir rauschen die ohren.
menschen: lebendimpfstoff der atmosphäre
Dienstag, 5. Mai 2009
während ich die treppe munter hinunter hüpfte kam mir der blitzgedanke.
das fahrrad musste dem auto weichen und die selbigen sind nun orangegrün gestellt für mein kleines abenteuer.
eingeweicht,
heute wie ein schrumpeliges radieschen
versunken für drei stunden im blumenkrieg.
überdies die beklemmende umarmung des morgen:
das gelbe fieber und der schutz.im.pfung
Sonntag, 3. Mai 2009
Mittwoch, 29. April 2009
Mittwoch, 22. April 2009
Dienstag, 21. April 2009
feuer und flamme..
Donnerstag, 16. April 2009
Dienstag, 14. April 2009
Mittwoch, 8. April 2009
seidenmatt..
ungewaschen
ungeschminkt schwingt
der schwarze schwarm des zorns
in der grimmasse
schwimmt der einfluss der abwesenheit
aus meinem kopf
verschlingt spröden appetit auf ernst
Freitag, 3. April 2009
Mittwoch, 1. April 2009
schneekugel...
z e i t l u p e n a r t i g
legen sich die angriffslustigen nebelfetzen,
trudelt der glitter zu boden.
das gefühl der schneekugel
erdrückt die fröhliche luft. . . .
ich telefonierte mit der vergangenheit,
erlebte zehn minuten zeitverschiebung. der raum blieb unverändert.
das scheint schließlich schwierig genug, könnte ich mir vorstellen.
ich hielt die hand hamburgers,
ach ne hamburgs blutigster nase. oder war es doch ein berliner?
sie lackierte mir die seele,
auch wenn es nur die linke hand war, die zu blättern beginnt.
Montag, 30. März 2009
Sonntag, 29. März 2009
Sonntag, 22. März 2009
ein funkeln in den augen
und das schallende lachen im profil
und die größte frage des abends: wer ist die ......?
vielen dank an all die leuchtenden gedanken!!!
Montag, 16. März 2009
Donnerstag, 12. März 2009
fraglich nicht zwingend frag.würdig
ist die verwandlung infolge einer mutation
das resultat unsichtbarer implosion
reichlich ungereimtheiten
gleiten knirschend auf dünnem eis
dieser arrogante gedanke der unsterblichkeit
ist ein vergänglich einfältiger funken
so tief versunken
hinein in die freiheit
abgenutzter schranken
und ertrunken
an gedanken
Samstag, 7. März 2009
genug ist genug
die füßlein schicke ich per post
den ing.Wer?
ertränke ich in kochendem wasser
der teig entblättert sich vor mir
wie die müden augen
glasig die letzte kraft aus dem monitorlicht saugen
kaum zu glauben
:::plumps:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Mittwoch, 4. März 2009
der 7te kontinent ...
geheime wünsche, kleiner wüstenoasen gleichend so lebendig wie die luft aus bunter götterspeise, durchstöbere ich sorgsam. ich, die traumjägerin, erblättere die nächste seite des chaos und legitimiere die intrairdische siebte welt, wo die gänsehaut sich bis auf die handflächen verläuft...
Dienstag, 3. März 2009
doch das ist nichts gegen das warten. das warten auf den öffentlichen martapfahl versalzt die schon längst saline suppe in der gerüchteküche, auf probieren: steht erbrechen. es ist schon erstaunlich.. wie studierte hilfe so verfälscht werden kann, das ist mir unbegreiflich. heute wird sat1 das ganze weiter ausschlachten. wenn ich nicht die wahrheit kennen würde, stünde ich vielleicht auf der seite des kleinen vertrockneten mannes? kopfschüttelnd werde ich die verleumdung nicht einmal mit ansehen..
..es scheint ein tief verwurzeltes problem zu sein, die eigenen fehler auf die anderen schieben zu wollen, im besonderen, wenn es hätte ein so schwerwiegender sein können!
Freitag, 20. Februar 2009
Mittwoch, 18. Februar 2009
endwurf, der siebente. was für eine ironie.
jetzt nur noch die feinjustierung,
pixelpeeling..
wer denkt sich so etwas aus???!
Montag, 9. Februar 2009
Mittwoch, 4. Februar 2009
ich schließe die augen und genieße die regungslose konzentration des moments. ein tiefer atmezug füllt meine lungen, öffnet den verstand. ich verabschiede mich flüsternd, begrüße den unendlich kurzen augenblick der ruhe und gelassenheit bevor alles was war, verrat sein wird. ein tag nach dem anderen, sowie ein schritt dem nächsten folgt, taumelt das jetzt zum gleich, hinein ins bald.
stell dir vor, du stehst auf dem 10 meter brett mit diesem leichten kribbeln in den untiefen der magengegend. den blick auf das wasser gerichtet zögerst du, sammelst du deine gedanken, bündelst du deine angst. schließlich umklammert dich die unvermeidlich atemlose stille, bevor in der luftigen höhe der schwebende fuß den schritt wagt und dich das alles verschlingende nichts umarmt. die welt explodiert. ein schlag ins gesicht, das gefühl als sei das gehirn zerplatzt und..
..ich tauche hinein, mich frisst die vermeintliche ewigkeit. ein kalter schauder krabbelt spinnengleich flink zart über die nicht mehr vorhandene haut. blind zappeln die gedanken, flattern wild im wind, wie wäsche an der leine. scheinbar wahllos aufgereihte erinnerungen treiben strandgut gleich umher.
kopfpüree,
wortfetzen hetzen, wetteifern, kreisen inmitten von bildfragmenten. oben ist links, wie kopfüber darunter. alles ist durcheinander. spürbar ist allein diese intensive unvertrautheit, das überwältigend ungewohnte gefühlschaos zerschmettert das altbekannte ich und eine ungeheuerliche tiefe der elemente stülpt sich lautlos kreischend über das gerade eben noch ...jetzt.
w i l l k o m m e n auf dem siebenten kontinent!
Montag, 2. Februar 2009
hüst..räusper.. entschuldige die verspätung.. wann wird gefeiert? ick tanz ma schoma warm..wa :)
Samstag, 24. Januar 2009
..manchmal hab ich die befürchtung meine träume könnten auszüge aus anderen realen leben sein. gefährlich wirds, wenn ich vom krieg träume. das ist kein angenehmes gefühl und das ist wahrlich schwerlich untertrieben. das gefühl von einem undefinierbaren brummenden dumpfen grollen, was zum beben mutiert, entpuppt sich als grässliche erkenntnis tausender marschierender stiefel. dann heist es fallen ausweichen, an elektrischem draht entlang schlängeln und am ende um dein leben rennen, wie noch nie zuvor.. und vielleicht zum letzten mal. unendlich entsetzlich.
.. ich spiel zu viel, ja, alles quatsch!
Freitag, 23. Januar 2009
frau doktor hibbelig..
ruhelos,
nur blödsinn im kopf
diemal keine sülze..
nur überall gedankenschranken
so jetzt aber schnell unter die decke und
nur noch kurz bei einigen zeilen verweilen
pling*
Donnerstag, 22. Januar 2009
glühwürmchenschwarm..
und wünsche angenehme
kopfbequeme
träume..
visualisierten charme
Dienstag, 20. Januar 2009
- Hermann Hesse, Demian
morgen, wenn sie noch da ist und ich sie wiederfinde,
setze ich sie erneut zusammen.
es blättert die farbe der illusion
schicht um schicht
der nackten wahrheit ihr launisches gesicht
wohlgenährte suggestion
paradies der gänse.haut
bleibt bleibt für den moment unverdaut
Montag, 19. Januar 2009
gedankenfrühstück..
das ego des geistesgegenwärters zankt.
Samstag, 17. Januar 2009
sternenperlentag
Freitag, 16. Januar 2009
ausgeträumt..
D A S !
meine rechner wollte nicht hochfahren! fuck! verdammte scheiße, wie kann das denn passieren? mistekiste. inzwischen läuft das scandisc, die fehlersuche auf hochtouren. blockiert sitze ich hier am anderen und traue mich gar nicht rüber an den schreibtisch. seufzZz.. mhm nun ich werd mal ein äuglein werfen und... phase 4 von 5.. die spannung bleibt und ich hoffe, ich wünsche der wurm wird zum schmetterling!
Donnerstag, 15. Januar 2009
schweigender nebel..
Mittwoch, 14. Januar 2009
bunte interpretation..
nein.
destillieren sie bitte ihr ich! die frage nach der kunst beschäftigt die zur träumerin verdammte. hast du die fähigkeit und die bereitschaft zuzuhören? und was viel wichtiger ist: glaubst du dir selbst? das wäre die basis, vorerst, aber ich möchte tiefer in das konzentrat.
was ist kunst?
das ist die frage die mir gestellt wurde. konrad fiedler sagt: "Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, wie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."
ja, der mensch braucht künstlerisches verständnis, um manche dinge begreifen zu können, wie die mathematik der logik bedarf. für mich ist kreativität eine art des denkens, nicht nur ein nebenprodukt der logik. die kreativität und damit auch die kunst scheint die chaotische logik, wenn man so will. aus diesem grund ist sie auch keine anhand von zahlen messbare größe und gelegentlich so schwierig nachvollziehbar und keinesfalls geradlinig.
wenn wir musik hören, interpretieren wir angeblich sagenhafte 40 % dazu. diese größe macht zum übergewichtigem teil das unterbewusstsein aus. verknüpfungen von erlebtem, assoziationen, urinstinken, gefühlen. das besondere dabei ist die direkte verbindung von hören und empfinden. eine melodie kann eine komplette lebensgeschichte mit allem drum und dran transportieren, wie bei einer filmmusik zum beispiel, wo einem die interpretation zu leichter kost, etwas vorgekaut wird. ein lied funktioniert scheinbar wie eine imaginäre komprimierte gefühls-zip-datei. eine bizarre vorstellung, aber ich glaube so verzweigt sind die vorgänge, wenn eine wunderbare melodie fesselt, wenn kreativität keimt oder kunst entsteht. wer es versteht sich selbst zuzuhören, sich mit seinen gefühlen auseinanderzusetzen, ihnen ausdruck zu verleihen, schafft die basis für das konzentrat kunst.
bitte, destillieren sie ihr ich!
Dienstag, 13. Januar 2009
kichererbsensuppe für zwei
wann kommt eigentlich π 2 in die kinos?
Sonntag, 11. Januar 2009
traumfalten
wie schwarzer schnee schweigt die dunkelheit
senkt naiv ihre lider
winterseelen murmeln tonlos im schleier des atems
das fette auge glotzt gnadenlos gierig
knebelt den schatten des schlafes
träume knirschen zwischen den zähnen
kompromisse tanzen in den augen
entzünden den verstand
während die eisblumen hier im norden welken
Samstag, 3. Januar 2009
ordnung..
sie hasst mich. ja. sie. die ordnung.
ich will sie, doch sie sträubt sich mit jeder einzelnen faser ihrer persönlichkeit. sie wehrt sich vehement, zappelt, windet sich, gleitet mir immer wieder aus den händen. ich würd sie gern besänftigen und ihr die krallen schneiden, denn sie zu zähmen, das wage ich nicht. nein, so weit würde ich nicht gehen. ich würde nur gern ihre furcht vor mir verscheuchen, sodass sie sich nicht mehr an mir verletzen kann..
Donnerstag, 1. Januar 2009
Montag, 29. Dezember 2008
eiszeit..
ein glück.
Sonntag, 28. Dezember 2008
ohrenspagattag..
am späten abend dann noch die beste schlummernde überraschung, der fund des jahres! gehörspülungen der extra klasse. ein dickes DANKE mit umarmung an den herrn papa;)
Dienstag, 23. Dezember 2008
..2009
weihnachtsfeuer.. die letzte, ach ..feier, ja. es ist schlummerzeit und noncolor hält ein geschenk für mich bereit. ich vermisse die unwiderbringliche potsdamer zeit. bin gespannt, was noch kommen mag..ich bin bereit.
für heute sage ich der welt gute nacht. ein kurzer abschied mit dem gefühl..
des augenblicks..ohne wenn und aber!
Donnerstag, 18. Dezember 2008
..für die sehnsucht
..überall lauern sie, die traumpiraten.
nimm dich in acht, schau wer neben dir wacht.
nur, wenn "..träume..verunglückte zeitreisende.." wären. was dann?
dann hätten wir keine rechte daran.
obschon die leidenschaft bewahrt,
gewährt gefahrlos sicher
die erhaltung der art
jeglicher träume..rMittwoch, 17. Dezember 2008
träume..
habe ich mich in der poesie verloren,
irgendwo zwischen den zeilen,
heute
..im martyrium
Dienstag, 16. Dezember 2008
auf Anhieb..
"Du hast dein Zeitgefühl verloren." sagte sie durch den Hörer. Da sind wir schon zu Zweit, dachte ich. Zwei Hörer, zu mindest.
Die beiden Zeitenden der Ursuppe, Beginn bis zum Ende, verlaufen klar und flüssig für die einen, die Kategoriesüchtigen, ein wunderbar lineares Gefälle der Gefälligkeiten plätschert weich und warm. Der Gewissenhafte weiß lässig ist fahrlässig. Für die Eingefleischten stellt sich die Frage, stammt denn diese Qual von Qualität? oder ist es einfach ein überflüssiges Rinnsal, der Abfall der Vergänglichkeit. Wenn dein Gefühl stimmt beinhaltet es die Ursuppe. Vorsicht! Wir wollen doch nicht, dass du überkochst, obwohl der Knall, der kommt bestimmt. Optimistisches Denken, wenn weltliche Delikatessen schimmeln, dann heißt es Edelschimmel. Die Unendlichkeit prostet der Wiederholung des Fressens und Gefressenwerdens. Wie lang kannst du dein Atem, ach nein, auch noch das Wasser halten, bevor dich Schwester Fäulnis tiefgefroren in Stücke schneidet und genüsslich auslöffelt? Ja, auf den Zustand kommt es an. Der faule Zustand liegt wahrscheinlich zwischen fest und flüssig. Das müsste man doch festsetzen können. Grau ist ja auch nicht einfach nur Grau, jede feinste Abstimmung in Prozent ist bestimmbar. Wo bleiben da die DIN- oder Pi-Genauigkeiten?
Ich hatte heute keinen Gedankendusche. Sieht du schon was? Ach, das ist doch Ansichtssache. Lass uns wachsen und jeden Tag ein wenig größer werden, ohne Angstschweiß Fragen hinterfragen und noch eine draufsetzen. So geht das! Selbstverständlich, nein das bist du nicht. Du bist mir ein Lächeln wert, wenn man bedenkt ein Lächeln ist viel ansteckender als schnupfen.
Montag, 15. Dezember 2008
christentag..
hoch soll er leben, hoch soll er leben, drei maaal hoOch ;)
dicken glückswunsch an dich christian.
so und nun verschwinde ich wieder hinter dem bilderberg und fange den bilderzwerg.
Mittwoch, 12. November 2008
kaugummizeit...
zwischen den zeilen
und unterm strich riechts streng
wenn unterm tisch die kaugummizeit
sich in die länge zieht
Freitag, 7. November 2008
Dienstag, 4. November 2008
sonnenerinnerung..
Mittwoch, 29. Oktober 2008
bahntag..
heut nehme ich reiß aus. ich plane meine flucht schon des längeren und heute ist es soweit. zu häufig überfallen mich die traumpiraten in letzter zeit und so schwimme ich bei tage im fluss aus blauem feuer. verwirrend brillant, verwoben komplex ist die goldene stadt in meine gedanken gekrochen. die kleingeldprinzessin hält meine hand, mit den augen auf die glaswand gerichtet für den kleinen haken, ja dahinter.
..die melancholie meiner seele hütet das chaos gewährt meinem wirrwarr geborgenheit erfüllt mich mit wärmender lebenslust bedeutet die melancholie..
Montag, 27. Oktober 2008
schlurztag..
das sitzfleisch zart gesessen
die wünsche sind verbittert
eingeschnappt ist die ungemütlichkeit
die träume aus dem kühlschrank sind leergefressen
ausgetrunken die klaren prinzipien, die ich nie besessen
verfallen ist das datum, die zeit
der selbstverständlichkeit
wenn es nicht drauf ankommt, haltlos ungesittet
...mit traumsymphonien im ohr.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
im wortgewand
in den worten
um die ohren sausen
die gedanken wanken
schamlos um die vorherrschaft zanken
beginnt die schlacht
des hirnes zarte schwäche
kraft und macht
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Montag, 6. Oktober 2008
maisexperimentier.tag..
das spiel ist das ziel.
Donnerstag, 2. Oktober 2008
daheim..
Freitag, 19. September 2008
seelenlos..
die meine seele
in pflege.
ich mache pause und mich auf zu den schoten! ich bespreche noch schnell das wetter.. ach und packen und uiiiuiijuii.. jetzt aber schnell!
..bis bald.
Donnerstag, 18. September 2008
Mittwoch, 17. September 2008
wer bist du?
Donnerstag, 11. September 2008
hohe zeit , die letzte
Montag, 8. September 2008
alles und ich
milder atem des meeres
berauschend finsterer nebel
grübelt der einsame zeuge
flüchtig unsichtbares gewebe
das bemerkenswerte gefühl
die hingabe der gedanken
Sonntag, 7. September 2008
grauer tag der zellen
wie neugierig bist du?
Freitag, 5. September 2008
Donnerstag, 4. September 2008
von vorgestern..
doch nicht munter
ein bitterer beigeschmack
presst mir mein herz
wie die limone
saurer schatten
der keine abkühlung bringt
nur heiße luft
Mittwoch, 3. September 2008
apfelbrottag
Dienstag, 2. September 2008
konfusions..
HALT! bleib stehen du, ja du zeitdieb.. warte ich krieg dich doch, nupogadi!
pro bier sau.s
Montag, 25. August 2008
gerupfter tag
ich teste.
Samstag, 23. August 2008
rauschtag..
traumfotografin.
Montag, 18. August 2008
mondtag - rendevous mit einer BILDleiche
Freitag, 15. August 2008
tratschtaschentag
Dienstag, 12. August 2008
unkrauttag
köstlich. entzückende gedankenbeschneidungsgenehmigung, abgewiesen!
Dienstag, 29. Juli 2008
schwarzer tag
mein herz rutsch in die hose, denn die werkstatt klingelt und trägt schmerzliche kunde an mein ohr. kein tüv ohne bremsen, ohne auspuff, ohne frontscheibe.. ohne geld! verdammte scheiße!
seitenrechtfertigungen gibt es nicht, obwohl sie seitenweise hier herumliegen. mit dem gesicht zur wand stehe ich hoch roten kopfes in der ecke und verstecke mich vor mir. ich arbeite dran, sogar in diesem augenblick, doch das chaos kämpft gegen mich. ich könnte so viel größer sein, ja vielleicht könnte ich sogar schweben und von oben in andere köpfe schmulen, wenn ich nicht das fra.gen hätte.
Freitag, 25. Juli 2008
geradeaus um die kurve
alles, was ich bin, ist jetzt. wenn du fühlen kannst, was ich erlebt habe, dann begreifst du, was leben bedeutet. da es nicht nur um dich geht und doch alles, was du tust in deiner verantwortung liegt.
du bist spät dran.
Freitag, 18. Juli 2008
organisationtag
Mittwoch, 9. Juli 2008
quasselstrippentag
ich quassele, also bin ich.
Donnerstag, 3. Juli 2008
Dienstag, 1. Juli 2008
seelentag
Sonntag, 29. Juni 2008
balltag..
nun suchen noch zwei frischgeschlüpfte pelzpanther ein neues zu hause..
Freitag, 27. Juni 2008
drea` siebenschläfertag*
Donnerstag, 26. Juni 2008
Mittwoch, 25. Juni 2008
rosentag...
Dienstag, 24. Juni 2008
Montag, 23. Juni 2008
tausendundein kilometertag
ratingen, ein verträumtes kleinstädtchen, entzückte mit liebevoll netten menschen, zu viel alkohol, köstlicher käsesuppe, humorigen wellenlängen, schiefen gesängen (wäre ich ein wal wäre meine schräglage vielleicht sensationell:) und natürlich der besten rentschnecke. dann brach die welt gestern kurzzeitig zusammen bei dieser geballten ladung frauenenergie, musste diese sich ja auch irgendwo entladen und der sturm fegte mich mit rückenwind zurück in den kühlen norden, der höflichsten stadt der welt. und jetzt? wahnsinnig müde! und? ja, bewegung macht süchtig, wie dieser käse-champignon-brotaufstrich.
Donnerstag, 19. Juni 2008
wie soll das nur emden?
..danke!
Mittwoch, 18. Juni 2008
Tag-Inspektor(in)
heute morgen habe ich im traum eine idee erdacht, erwacht mit kopfkribbeln. dann hat es also was gebracht. zu mindest das snoozen beschert bunte träume, oder doch die haarfarbchemie?
blutsaugertag, vampirisch bleibt zu wenig über. schon wieder lässt ein glas seine existenz für mein glück. wenn scherben sterbend glück bringen, bin ich wohl wahnsinnig glücklich. aber jetzt schnell die gehörspiele besticked und 666km ab nach emden und zurück.


