so viel du brauchst.
wieviel zeit brauchst du?
keine kontrolle geht an die substanz,
bis zum gulliglibber.
zu viel davon löscht die brillanz,
aus den augen, aus den träumen
hinein in die tränen der bäume, um aufzuräumen
nach diesem film..
mhmh
..meermaedchen
Auch wenn die Zeit vergeht, der Schmerz nicht schwindet, er besteht. Man lernt ihm zu begegnen, zu schätzen. Denn er ist es, der die Erinnerung trägt.
Meine Leberflecken schauen ungefragt zu mir auf. Wann hast du begonnen, begonnen dich zu erinnern? Was ist dein erstes Bild im Kopf? Im Traum herrscht keine Zeit. Nein, dort existiert nur das Wesentliche, das Empfinden. Nein, auch das ist generiert. Erdacht. Für die äußerliche Anwendung. Die Gebrauchsanweisung aber fehlt, oder ist verschlüsselt. Probieren. Bitte testen Sie. Empfinden als Kommunikationsexperiment. Mit oder ohne Mitgefühl. Logisch und doch kreativ, einen Vorteil aus Erlebten ziehen. Lernen.
Wie denkt man ohne Worte? Wahrnehmen. Fühlen. Mitempfinden. Liebe, Zustände, Stimmungen. Wortlos, unausgesprochen Erkennen. Doch wie verhält es sich beim Grübeln. Ich denke. Ich schreibe, um zu verstehen. Mir in Gedanken zu zuhören, sie in mein Hirn zu tätowieren. Nichts zu verlieren. Das Land der verlorenen, vergessenen Dinge wirbt mit frischem Glanz. Bergeweise immer eine Reise Wert, entzieht es mir schleichend die Meinen. Unzählig ist die Vielfalt allein an materiellen Dingen, unbezahlbar die Sinnesempfindungen.
Kein Falsch. Kein Richtig. Kein Oben oder Unten. Richtungslos, nicht ziellos, mit Orientierung, frei. Ohne Maßstab, gelassen Strömen. Keine Bewertung. Werte! Einfach mal laut denken, um dir selbst zu lauschen. Auch um zu tauschen und da wo es nötig ist auch auszutauschen.
Danke, das Wechselgeld liegt auf dem Tisch. Ich war kurz eingeweckt, in der Badewanne der Gedanken. Das wahrhaftige Grübeln funktioniert doch im Grunde allein durch Bilder, das geistige Auge. Nur der Austausch der Gedankenbilder bedarf es eindeutig des Wortes. Das erklärt auch die Anwesenheit der Metapher. Guten Tag! rhetorische Figur, ehrenwerte Dame, edler Herr. Ich hab sie völlig übersehen.
Was ist es nun, dein erstes Bild im Kopf? Wie sehen sie aus, deine ersten Gedankenbilder?
Ein letzter Blick, ein Lächeln. Ich drücke mich sanft an ihn heran, wir umschlingen uns mit uns, halten uns fest und halten für einen Bruchteil die Zeit an. Wir atmen den gleichen Rhythmus des Lebens, für einen Moment. Dann lassen wir los. Er dreht sich um, schließt die Tür und ich bin nicht allein. Für einen Moment. Wie ein lieblicher Duft schwebt dieser Mensch für wenige Augenblicke noch im Raum herum, umschmeichelt mich. Diese Luft ist so angefüllt mit ihm, mit uns. Ein wunderbares Gefühl. Leider ist dieser Hauch von einem Duft genau so schnell wieder verflogen, wie flüchtiges Gas. Dann hat uns die Zeit wieder eingeholt.
Kennst du diese fabelhaften Momente?
Es ist so schön. Wahrscheinlich zu schön, um wahr zu sein. Geschichten fressen, die vom Tisch des Lebens fallen. Ich bin so wahnsinnig hungrig und fresse was nicht giftig scheint.
Doch die Erinnerung arbeitet nicht zuverlässig, musste ich feststellen. Wie ein lebendiges Gemälde, ein Kunstwerk, setzt sich alles zusammen, ergibt ein Muster. Glücklich, wer vermag es zu erkennen. Je nachdem, wie das Licht darauf fällt, reflektieren die Farben, die Helligkeiten und damit auch die Stimmungen der Erinnerungen.
Bemerkenswert ist der Moment des Einschlafens, flüchtig wie ein Nachgeschmack. Das Erwachen ist ebenfalls bewölkt trüb. Gestern war ich auf der Jagd danach und schaffte es einfach nicht diesen beiden zu begegnen. Ruhelos ungeduldig, schlaflos.
Verwirrt und ungeordnet präsentiert sich mir der rote Faden. Vereinzelt sind auch Knoten drin. Kribbelig, ruf ich mich stets zur bunten Ordnung. Die Farbvielfalt haucht den Gedankenbildern leben ein, macht Wünsche und das Träumen wahr.
Die grobe Zuteilung der Gefühlsfarben unterstützt die Kommunikation. Das Verständnis der Gedanken, der Gefühle. Rot ist und bleibt die Liebe, blutrot. Wer macht sich da denn schon Gedanken über ein verlegenes Mohnrot, oder leuchtendes Orange? Da sehe ich schwarz und denke Weiß.
Weiß als die Farbe der Gelassenheit, die absolute Reflektion des Spektrums der Gefühle. Einzig die Oberfläche, nein nicht einmal die, nimmt Anstoß, lässt kalt. Alles prallt sichtlich unbetroffen ab. Fast unmöglich diese in meinem Lebensbild zu finden. Die annähernd uneingeschränkte Absorption ist zu verbreitet. Die dunkleren Farben durchdringen, sind schwer zu übermalen.
Ein begnadeter Duft liegt in der Luft, frische Wäsche beflügelt die neue Weltordnung. Der Müll versammelt sich in der Küche und demonstriert Beharrlichkeit. Ich pflücke die Glückspilzkarte von den Fliesen, um diese zu genießen. garbage* untermalt die neue Weltherrschaft der Reinheit. Mein Ameisenbär des Staubes liegt satt wieder in seinem Versteck und hält den wohlverdienten Winterschlaf, nach der Einladung zum tanzen. Der Abwaschbär ist völlig verfusselt. Frische Laken ohne Haken. Der gigantische Befreiungskampf der Sitzundgelegenheiten ist gewonnen, die Schränke haben zugenommen.
Doch gab es nicht immer jenes kleine Dorf, dass sich gegen all seine Feinde erfolgreich wehren konnte? Jaja! Dieser verflixt hartnäckig mutige Ort, auch gut unter dem Namen Schreibtisch bekannt.. schlägt all seine Kontrahenten in die Flucht. Der Anfang ist schwerlich gemacht, immerhin sogar dieses filigrane Blumenmetalllampenschirmetwas kuschelt sich an die einst nackte Birne im Flur und kostete mich nur ein Tropfen meines Blutes. Zufriedenstolz werde ich gleich flüchten, doch zuvor wird ich noch schnell geherzte Höflichkeiten mit meinem neuen Raben aussenden.. dunkle Schwingen, dunkle Worte werden es aber nicht sein. Ich schicke Herzenswärme...
Ich wünsche dir viel Kraft für deine Träume, deinen Willen. Ausreichend Zeit, unbezahlbar ist die Liebe und die Seelengelassenheit jeden Tag in vollen Zügen zu genießen und Leidenschaft, denn ohne diese gibt es keine Genialität. Ich umarme meine Sonne, meine Sterne! Umarme die zauberhafte Lilliifee und ihre Eltern, die GROSSeltern, die TinaLady auch ganz feste (schön endlich wieder dies Jahr) gemeinsam mit dem Holzbaby, ich schließe meine arme um alle Fototechniker, besonders die farbkuppler natürlich, pinkesmädchen (es gibt ein Film mit Babo;), Konzentrationskahl und Frau SchlauSchlau, oh Herkulars darf ich auf keinen Fall vergessen. Dann verdrücke ich alle Berliner, oder dies einmal waren. Die Parallelurlauber, die Elfertenfamilie, die Jetztleipziger und ja auch die alten Bildschönen... und zu guter Schluss noch das Örtliche, LadySarah, die Architekten, die unterwasserNixe und..und..und den son of a mitch natürlich.Ein letzter Blick, ein Lächeln. Ich drücke mich sanft an ihn heran, wir umschlingen uns mit uns, halten uns fest und halten für einen Bruchteil die Zeit an. Wir atmen den gleichen Rhythmus des Lebens, für einen Moment. Dann lassen wir los. Er dreht sich um, schließt die Tür und ich bin nicht allein. Für einen Moment. Wie ein lieblicher Duft schwebt dieser Mensch für wenige Augenblicke noch im Raum herum, umschmeichelt mich. Diese Luft ist so angefüllt mit ihm, mit uns. Ein wunderbares Gefühl. Leider ist dieser Hauch von einem Duft genau so schnell wieder verflogen, wie flüchtiges Gas. Dann hat uns die Zeit wieder eingeholt.
Kennt ihr diese kleinen fabelhaften Momente?
Die Erinnerung arbeitet nicht zuverlässig, musste ich feststellen. Wie ein Gemälde, ein Kunstwerk, setzten sich meine Gedanken und Erinnerungen zusammen, ergeben ein Muster. Je nachdem, wie das Licht darauf fällt, reflektieren die Farben, die Helligkeiten und damit auch die Stimmungen der Erinnerungen.

heute:Guten morgen kleine, meine Welt! Ich sitze schon wieder am Rechner, es wird Zeit, dass ich mir selbst den Platzverweis erteile. Noch zwei Tage, dann startet der unausweichliche Kampf: Familie! „Nightmare of X-mas“. Wilde Geschenkeschlacht. Ich decke mich mit Spielen ein und freu mich auf meine Lieblingsnichte. Ein Adventure muss mit. Musik bleibt daheim, Entzug. Stärke beweisen. Reboot. Hörspiele, ganz wichtig. Kamera? muss mit! Die Hinfahrt wird spannend, ich wurde gesiezt am Telefon. Ich glaube diesmal denke ich mir für meine Mitfahrer ein Leben aus, denn jedes mal ist es das Gleiche. „Wer bist du? Was machst du?“ „Wow, Fotografin. Ja, das wollte ich auch mal werden.“ ..blabla
Die beste Antwort auf die letzte Frage ist: „Ich studiere.“ Als würde das etwas bedeuten, wie ein Geheimcode. Das spricht für sich, für Ziele. „Ich bin Herr Lohse und kaufe hier ein.“ Als wäre es unerheblich, welches Wissen da aufgelutscht wird. Chinesisches Klöppeln im Hauptfach und Medizin im Nebenfach, oh, er studiert.
Oft ist es wahnsinnig interessant, wie schnell Menschen ALLES erzählen. Nach dreieinhalb Stunden kennt man sich. Wichtig ist es behutsam vorzugehen. Hier eine Frage, dann dort eine Pause und fast ohne Mimik, ohne Gestik alles zu deuten, aber nüschts wirklich von sich selbst preisgeben. Es muss was abgedrehtes sein...
der wein ist leer, ich bin nicht müde. herkulars (das gefällt mir) will delfinkinder mitten im meer auf taekholzplanken zeugen und karsten hat eine schon fast vergessene cd für mich. im hintergrund plätschert der duftende film so dahin, während ich wilde scanaction betreibe. ich bin in warschau.. denke an aufgereihte soldaten, gioume (oder so), nie geschickte götterspeise, die zugentgleisung, langes warten, sensationlust. fräulein k. gibt es noch das filmchen???
nachtrag: was für´n scheißfilm, das parfuem.. lasst uns alle eine orgie feiern?

kein spaziergang
in der frischen kälte,
den ich absagen muss
während der tag sich wie ein dieb
davon schleicht.
heute ist dein tag!
konzentrationskahl.
hier steh ich und meine arme wachsen, treiben aus ins unermessliche, um dich ganz freundlich, herzlich zu umarmen.lass dich tragen, für eine stunde einen tag. fotografieren, didgeridoo, kupp, boomerang, jonglieren, vom wind dir die wimpern durcheinander bringen, feuerzangenbowle, chilitiquila, rauchen, schief singen, im morgengrauen in die müritz springen, chaotisch, ruhig, ausgelassen, frei, gelassen. lass dich feiern! großer meister,
alter sack!
Heimatlicher Wahnsinn portioniert. Staatlich zugeteilt. Einzeln verpackt. Geordnet verabreicht. Mundgerecht. Und der Vorrat ist unbegrenzt in der Zone. AMA. Ich bestelle ein neues unbeflecktes externes Gehirn. Intelligenter, kreativer, origineller, schneller. Endlich aufrichtig und von ganzen Herzen lügen. Lügen, wie gedruckt, denn Papier ist geduldig. Unwissend rein, rein weiß. Nichts ist Quark, ist so dumm, wie weißes Papier. Gierig nach irgendwas und wenn nur die Haare herbeigezerrt werden. Die unbeherrschte Suche ist dämlich. Die Schatzsuche der besonderen Art. Mein Schatz, mein Wortschatz.
Ein vollbesetztes Café. Gequetscht schwitzenden Personen sabbern auf ihre Persönlichkeit, kleckern achtlos mit ihren Intimitäten angeberisch herum. Glucksendes verhaltenes Gelächter aller Preisklassen übertönt das unangemessene Schmatzen ihrer Überheblichkeit. Die atmosphärische Leere dampft, wie ein Kadaver im kalten Schnee. Inmitten dieser zahlreichen menschlichen Geschöpfe klafft eine tiefe Wunde, Bewusstsein. Vernarbtes Gewebe.
Die Couchbesetzer nebenan bezahlen für ihre Bequemlichkeit mit dem bissigen Gestank menschlichen Unrates. Verschwindend geringe Duftmoleküle bahnen sich ihren Weg aus den Toiletten direkt in drei verwöhnte Nasen, reizen die Mundschleimhäute und schwappen schwallartig in ihre Lungen. Kontinuierlich verdichtet sich das unangenehme Aroma auf ihrer Zunge zum fauligen Geschmack der Vergänglichkeit.
Unvernünftig subjektiv. „Die Objektivität des Betrachters zeichnet sich durch das Nichtvorhandensein von Eigenschaften aus. Der Betrachter ist nicht voreingenommen, hat keinen Bezug, keinen Ort, keine Zeit und überhaupt keine Eigenschaft. Dies entspricht genau der Definition des Absolut Unendlichen.“
Beständig unelegant. Gefärbt sind die Haare des Selbstbetruges.
Ich höre schon die Maden schmatzen, wenn ich zum Festmahl rufe. Guten Appetit, Perzeptoren. Unbefassbar. Zu wissen, was man will, suggeriert einen Sinn.
Nimm mich von der Leine! Denn ich schreie, vor Wut auf. Viel zu lang habe ich gewartet, auf mich. Ich bin bereit. Bereit nicht nur zu hoffen. Ich habe es gefressen, verdaut und wieder ausgekotzt. Jetzt gilt es die Schmeißfliegen zu vertreiben. Nicht ohne den Spaßfaktor natürlich. Wer verkauft schon sein Lachen, denn es ist heilig. Pure Ironie operiert ein Lächeln auf die Lippen. Das Maß ist voll. Die Flaschen sind leer, die Etikette abgerubbelt und kein Nachtisch ist in Sicht. Gut zu wissen.
Ich reite gelassen daher. Du frierst? Ich reibe deine Hände und serviere ein dickes Fell im Rhythmus. Du bist bestürzt? Dann steh wieder auf!Mein Bestreben ist erregen, anregen stimulieren zu sinnieren. Nichts schreiben für die Ewigkeit. Nur der Moment, dem Gefühl zur Realität verhelfen. Das Wort ein Gefäß, eine Wahrheit. Dann bin ich. Geräuschlose Energie. Der Körper ist hungrig. Der Geist ist satt und will sich übergeben. Gedanken überreichen, teilen und miteinander genießen. Fließen. Dahintreiben und Ideen, wie Fische fangen. Doch ist nicht der Körper, das Fleisch, das Gehirn, was den Geist generiert? So ist mein Ich nimmersatt und giert nach Abwechselung, nach Erkenntnis, Unendlichkeit. Bestechend unelegant, manchmal dreist und oft egoistisch im Streben nach erregen.
ein maximaldichtes wochenende an ereignissen liegt hinter mir. freitag abend startete die jungesellinnenrunde im cafe taktlos, um gegen 24uhr nach fehmarn aufzubrechen. die damen, die auszogen, das fischen zu lernen. ein kühler sekt mit johannisbeerschnaps begrüßte meine müdigkeit mit leichtem prickeln. der scheiß regen wollte und wollte es nicht lassen. der kurzschlaf von 3-6 uhr gab vollgas, um mich etwas zu regenerieren... eine dusche, dunkelheit, kälte und unerhörtes schaukeln unter den füßen. wilde gischt spritzt uns ins gesicht und kein fisch weit und breit, nur der geruch entfaltet eine ahnung von meer. Dann endlich ein kaffee mhhm und weiter geht’s mal wieder nach berlin, die stadt der schwimmerinnen.
hehe, ja ich habe bis eigentlich gerade eben noch...ihr wisst schon!
begeistert gespannt betrat ich das café „freiraum“. altbekannte neue gesichter saßen da herum. erzählten, lachten, erkannten und interessierten sich. herzlichkeit und der verrückte gedanke von zeitlosigkeit. wie überraschend unverändert doch der mensch ist. die mimik und gestik, die art zu erzählen... ich muss mich erinnern selbst etwas von mir zu berichten und nicht nur zu zuhören, beobachten und zu staunen. ich fühlte mich mit elf schon gaanz groß, doch wusste ich, erwachsen ist anders... und heut denke ich.. man liebt und erlebt, ob in washington, berlin oder kiel, aber bleibt sich selbst und verändert sich nicht viel. zu defizil die entwicklung, winzig die feinheiten und unbedeutend die abenteuer, die man durchlebt... für den charakter
schön wars und doch habe ich einige vermisst
danach durfte ich mit meiner lieblingsnichte ein bild malen, bestehend aus punkten und alienhunden ;) und wilde 10° geschaukelt sind wir ;) huuuiiiii
die rückfahrt ging sehr schnell und ein spontaner halt in ludwigslust versüßte mir die zeit. Jaaajaa, ich hab mal dani in ihrer kleinengroßen bilderwerkstatt besucht und wer hätte das gedacht.. dani hatte grad erst geburtstag!!! also fühl dich noch mal gaaanz lieb gedrückt! Schön hat sie´s, kann ich nur sagen.. und sehr ruhig ;), ich dachte schon kiel ist beschaulich.. tse tse tse
so jetzt wieder ran an die bildbearbeitung!