Sonntag, 28. Februar 2010

herzlichen glückwunsch

"herzlichen glückwunsch: sie haben, zum glück, nicht gewonnen!" ..flüstert das zeitkonzept, während der schnee schleichend vor dem fenster stirbt. grau.. sam.

ich müsste zwingend die sicherheitslücken in meinem ordnungssystem stopfen, gefahrenlos dank denkmalschutz und jetzt bitte speichern. einfach mal sich seiner eigenen denkweisen treu bleiben, auch wenn die neuen gedankenregale anderen orts und stellen komprimiert die rauen gehirnfasern schmücken.
wunderschön optimistisch, mit dem vollmond im schlepptau, schweigt die nacht in ihrer verführerischen dunkelheit und verdrängt wunderbar die alltagsdrealität. der nächste tag stellt sich eh gleich erwartungsvoll hinten an, hüpft ungeduldig von einem zeiger zum anderen. so dekoriere ich die luft mit endlosschlaufen und sperre mich in die wiederholung. . währenddessen nicht ganz unvergessen ich die meinen träume öle.




..zum ersten.. zum zweiten und zum dritten ist mir heute der tisch beim stuhltanz übers knie gestolpert, das schmerzt höllisch. autsch! denen sollte ich die beine lang ziehen...

Sonntag, 21. Februar 2010

Sonntag, 14. Februar 2010

augen zu..

..und durch! heute nacht habe ich die matrix überlistet und ging durch wände. diese gefühl ist sehr eigenartig. verdammt eigenartig. man muss die augen schließen, um die imaginäre barriere zu durchbrechen und weiß dann nicht genau, wo man rauskommt.. da ja nichts ist, wie es scheint. das kompliztiert es.. nun ich feile mal heute nacht an den ruckelfreien details.

undann ein überschäumender start mit einem wannenbad, nur gut, dass ich meine nägel nicht goldlackieren muss und ich ebenso wenig in formaldehyd versauern muss. auf drei.. buchstaben gebracht: ich bin definitiv nicht pop, dafür lebendig.

aaach, herrlich diese schrumpelhaut, auch wenn es nicht das gehirn ist.

endlich kam ich dazu die insektenVSlaterne auszupacken. vielen dank herr seltsam! das klingt gar surrRreal gut! aber ich will ja jetzt nicht allzu sehr von schwärmen reden ;) es endet ziemlich abrupt und den mathematiktik musst du mir bei der dreizehnten gelegenheit mal erklären.

soOo... ich habe es mal wieder verpasst, das tapfere schneiderlein.. haarrRRrrhaar und wünsche mir eine traumnacht.

Montag, 8. Februar 2010

hick!s

die kopfkatze beschnurrt und kratzt mich mit den hinterbeinen, zuviel des teuflischen trunkes nasche ich im nugläschen..

ein wochenende. unvergleichlich! großartige unter..nein überhaltung durch „hamlet“ im monsun theater, zumal es die leicht! gekürzte fassung auf den kopf getroffen hat. grandios ging es weiter, hineingehüpft bis in den morgen.. ach großes L .. . schön, dass es dir gefällt.

gelegentlich hat die realität einfach schluckauf
hick!s.

ein abgerundet kaltweicher sonntag klingt langsam aus meinen gliedern. meine wärmflasche gluckst leise vor sich hin und in meinen sinnen schallen noch immer die deichtorhallen. das sahnehäubchen dann der besuch aus lulu. wunderbar! wie lang ist es her?

der kulturell krönende abschluss im waschsalon. .
einfach entzückend
hick!sSs

Donnerstag, 4. Februar 2010

neulich an der wandelbar

traumtausch:traumrausch:raumtausch

Sonntag, 31. Januar 2010

:frei:::

die ersten nudeln tanzen in der tomatensoße. endlich. neben dem neuen kühlen schrank kann ich jetzt ebenfalls eine herdplatte mein eigen nennen. ja, es nimmt langsam form an, das hamburger leben. mühsam ernährt sich das mäuschen im lebkuchenhäuschen mit einem hauch von puderzucker. die wärmflasche herzlich umschlungen und einem orangem bier in der hand lasse ich das wochenende ausklingen, um die fallsuchtschäden zu kurieren. voll auf die mistekiste, sowie einen eiskuss auf´s knie von der alster. autsch. isch habe rücken!

ein wundersamer abend seit jahren mal wieder im kino, ohne dort arbeiten zu müssen. ich verschlang wahrscheinlich alle denkbaren popcornreserven nach dem biercurlingabend. vielen dank :]








einige kisten lauern immer noch in den dunklen ecken und wollen ausgepackt und klein gefaltet werden. mit jeder kiste lüfte ich ein kleines stückchen freiheit und das, das fühlt sich sensationell gut an!

Samstag, 23. Januar 2010

nur ein scheinwurf entfernt

heute befreie ich das märchenkomitee
sämtliche froschkönige dürfen ihre tiefe brunnen verlassen

auch die austauschcharaktere
die gestiefelten worte in erdrückter bodenhaltung sind beurlaubt

in gebückter wimpernposition
fliehen die unmengen der fesselnden buchstaben
schwer von begriff
hinfort
aus der gedimmten geschichte

zwanglos drauflos
nur ein scheinwurf entfernt

lauert die isolation an der roten ampel

Montag, 18. Januar 2010

blind

stumme weiße stille
rieselt schallend aus der dunkelheit
wie ein blinde
ertaste ich dein lächeln
wie flatternde sommerwäsche
wehen die gedanken
mitten in den wüsten augen
spüre ich die sicherheit
zu verdursten

Sonntag, 17. Januar 2010

x x x

..geschafft geschafft und das DANK toller großartiger helfer!!!! ihr seid einfach GROSSARTIG! ich freue mich riesig und drei meter! denn das schlimmste ist überstanden. ich freue mich über das perfekte maß des kühlen schrankes, ich freue mich auf mein neues bett und ich freue mich auf das zusammenbauen.. morgen.

Mittwoch, 13. Januar 2010

umzug für zug

..in den letzten um.zügen will mich das glück scheinbar im stich lassen. soll ich denn alles verschieben? den ganzen spaß einach abblasen? quatsch! wird schon passen! und was nicht passt, wird bestimmt wo anders belieben.. ungefragt :]

Dienstag, 12. Januar 2010

vor.freude..

gelähmt
und traurig zu wissen
solche schönen abende schon jetzt zu vermissen

Montag, 11. Januar 2010

morgen kreiere ich frische fischkleidung

heute gebe ich mein letztes hemd dem schlachter.

es wärmt zwar noch, doch es ist infiziert. einfach verseucht. ich will mich doch nicht anstecken. ha! soweit kommt es noch, eine marionette mit sehnenscheidenentzündung. ha! da lachen doch die augen.. dieser hühner.
fadenscheinliche beteuerungen helfen da auch nichts mehr. nein. hier muss aktiv eingegriffen werden, bevor es zu spät ist und auch noch die würde kränkelt. diese blöße werde ich mir nicht geben.

ach, es war ein äußerst liebevoll umsorgendes hemd. es hat auch noch niemand anderes in dieser haut gesteckt. ja, sogar geschmeichelt hat es mir häufiger. tjaaaa, doch wenn plötzlich alle stricke reißen, die knöpfe mit einemmal und damit anderen die augen ausfallen, dann ist die schwäche einfach zu fortgeschritten oder es ist diese fiese schweißgrippe? igitt, mal ehrlich, wie sähe das denn dann aus? inakzeptabel. neineinein. das kommt mir nicht ins nakte haus.

vorwürfe mache ich mir trotz alledem. habe ich es vielleicht doch falsch behandelt? war ich zu hart? habe ich zu dick aufgetragen, zu wenig gestärkt, falsch gefuttert oder zu häufig den ärmel geschüttelt?

nun.
vielleicht ist es einfach nur das alter. blass. faltig, die haut ist spröde und die ausgeleierten ellenbogen sehen abscheulich aus, eine wirklich haarige angelegenheit ist das. das kann man leider nicht so einfach ausbügeln. dabei ist es doch noch so atmungsaktiv.

gut, möglicherweise könnte es mehr auf das persönliche anliegen, auf mich eingehen. und ich müsste den gürtel enger schnallen ohne gleich die nadel ins korn zu boxen oder liegt es am ende doch nur am stoffwechsel? vielleicht hilft ja ein impfstoff oder irgendwelche zusatzstoffe? transplantationen und lifting haben mich eh nie so richtig begeistert und dann auch nacher fäden ziehen. nein, der aufwand stünde in keinem zu erwartendem verhältnis. dennoch so einfach werde ich bald garnix mehr in die tasche stecken können. das ist doch zum aus der haut fahren.

ich lege mein letztes lebendiges hemd nicht einfach auf die faule haut, nein, heute gebe ich es dem schlachter so lange es noch unbefleckt, noch menschlich ist, denn ich will es ja in guter erinnerung behalten. man kann ja nie wissen, wie schnell ein kleiner riss an der oberfläche in haltlosigkeit ausfasert, ja alles aufzulösen droht.

...und das soll jetzt der stoff gewesen sein aus dem die träume sind?

morgen kreiere ich fischkleidung

Sonntag, 10. Januar 2010

verträumt:

schenke mir heut ein wenig illusion
und ich funktioniere.

:island:::akureyri:


















wenn herzen leuchten,
sehe ich rot:]

Mittwoch, 6. Januar 2010

der fortschritt

es ist offiziell
es hüÜüpPft
es zieht nach hamburg!

Dienstag, 5. Januar 2010

viele..


..wege führen nach rom.

Montag, 4. Januar 2010

Sonntag, 3. Januar 2010

..engel


die engel von heute sind blind..

Samstag, 2. Januar 2010

..nachtfalter

..angelockt wie motten flattern meine gedanken auf matt glänzenden schwingen in dein licht als wüssten sie um die fühlbare gefahr des offenen feuers nicht das geringste an kraft kostet es höchste konzentration die sinne zu zügeln fest an mich zu binden um nicht in einem kurzen moment als schwaches funkeln wie sterbende glühwürmchen in der dunkelheit zu verschwinden zwischen den wirren seidigen fäden die sich zusätzlich untereinander spinnen miteinander verweben zäh sich windend an mir kleben bleiben vertreiben die scharfen fänge des gesund deklarierten teils des bewusstseins deine mich betäubenden schatten die falten die fallen der nacht...

Mittwoch, 30. Dezember 2009

schneewittchen..

..ach nein der frische käse schmort in meinem heißen ofen. perfekt! und draußen die zartweiße schneewittchenlandschaft bei den sieben zwergen hinter den sieben bergen und der duft nach schnee.. hindurch geflogen(ein)heiten mit dem zug, da meine winter.. im kofferraum reifen. die pinke süßigkeit nimmt immemehr farbe und form an, auch wenn wir uns noch gedulden müssen. es geht halt nicht alles jetzt auf sofort.

in der zwischenzeit verblassen die farben in kiel. reduziertes wohnen ist halt kein zustand und schlafen im handstand müsste ich fix erlernen, denn dem bett sind derweil beine gewachsen ohne sich zu verabschieden. anderseits steht hier trotzdem zu viel herum, von dem ich mich wohl verabschieden muss, da der platz bald nicht mehr ausreichen wird. der 4. januar wird klarheit schaffen. bis dahin werde ich mich bestimmt auch vollends sortiert haben, wenn nicht mehr dazwischenrutscht, rutsche ich fleißig ins neue jahr und meide diesmal die enge der gesellschaftszwänge, notgedrungen, denn ein alarmruf heute mittag drängt nach finger.. bis zehenspitzengefühl.

oh, ich hab sie gern, die meinen neuen stiefel. sie schmiegen sich so angenehm an und endlich ist mir auch an beiden marzipanfüßchen wohlig warm.

das einzig ungute gefühl wird sich nicht mit keinem mitternachtstänzchen beheben lassen: ich vermisse meine orange s e e l e und hoffe, dass sie mir verzeihen wird..

<>knips<>ein bisserl licht auf wunsch

die äuglein tränen vor anstrengung.
viel geschafft haben wir glückskinder heut.
ein schritt folgt dem nächsten und ich weiß,
dass es gut wird...

..nein besser sogar!

Montag, 28. Dezember 2009

casablanca

مسجد الحسن الثاني




















::::::glaubenssauger:::::::::::::::::

Sonntag, 27. Dezember 2009

..ich träume

..ich träumte von einer beerdigung. gruselig! und ich widerstehe nur schwerlich dem drang denjenigen anzurufen. was mich beruhigt? der anruf von der wildesten träumerin, ja sie holt mich schnell wieder zurück, nein so blutig gehts bei mir nicht zu. (immernoch kopfschüttlnd)

:::und dann tauche ich ab:::::::::::::::
..dorthin wo der schnee die nacht erhellt, weil er fluoresziert und sich kleine schneefische darin tummeln, die durch ihre flinken bewegung fantastische schwarmfiguren formen, in bildern kommunizieren.. dort wo giftige schneeblumen ihre dunklen wurzeln mit frischem fleisch nähren... der schall und jede bewegung die klare luft zart verfärbt... die kälte nicht beißt nur die brechung beeinflusst.. und demnach der klang sich ganz der temperaturfarbstimmung fügt..

Freitag, 25. Dezember 2009

augenrollend..

man ist so alt, wie man sich fühlt:
vorgestern wurde mir in der straßenbahn ein platz angeboten..

Dienstag, 22. Dezember 2009

batday

heute habe ich eine fledermaus verschenkt, in erinnerung an die fahrt von potsdam nach berlin.. als der vampirschwarm mein dreamobil streifte. ich hatte es nicht vergessen, nein, ich war mir nur nicht mehr meiner erinnerung bewusst.

leider weiß ich immernoch nicht mit wem ich jetzt weihnachten schwänzen kann aber vielleicht feiere ich einfach die russische harmonieversion und verschiebe es auf den 7. januar des steht mir eh besser und der nikolaus bringt die geschenke. ..und da das ja leider schon vorbei ist.. na sowas verpasst..tjaa da kann man nix machen, was. nunja so ganz habe ich es nicht verstanden.
das mistwichteln mag ich, muss ich gestehn und ich habe zwei eins a tadellose kerzenständer ergattert.

kiewianesnesiches lieblingszitat des abends:
"Leben ist zu kurz, keine Zeit Angst haben)))"

so lebten sie in den tag hinein... in der verbotenen winterzone, eine fantastische mischung aus black..pink..green und orange mamba in der fremde, wo die kameras an der decke eigenleben und es benzinspendeausweise an au..tomaten gibt... süße warmweiche nachtgedankengrüßle nach münchen, hamburg und berlin...

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Sonntag, 13. Dezember 2009

heute::::HAImatt

.
beweg dich! wenn ich blitze schleudere
verschlinge ich nebenbei den kummer
und lache mit meinem schmetterling

"nur tote fische schwimmen im strom"

Mittwoch, 9. Dezember 2009

manchmal..

..machst du mir angst.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

geflüstert:

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
deine tiefen augen sind verdörrt:::::::::: so fremd::::
::::::::::::::::::::::::::::::::::::die stille bleibt:::::::::::
::::::::::::doch du bist fort:::::::::::::::::::::::::::::::::

schlaflos in kiel vor lauter müdigkeit, in gedanken

wie durch eine orangenpresse herausgequetscht
reicht es nicht für einen tropfen
dabei bin nicht mal sauer

ich glaube meine augen haben rettungsringe

Dienstag, 1. Dezember 2009

::::kiez crash:::headCRASH:::::::::freunde:::::::::::::::::::::::)


fazit:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

ich bekome die wii/ kann den fernseher haben/aber nicht die roten samtvorhänge/ kein kühlschrank/vielleicht den drucker/ den einen oder anderen schrank/ aber nicht die couch/ ein bett habe ich auch nicht/ eine von den kommoden/ küchenkrams/aber die kaffeemühle behält er/ die spülmaschine könnte ich haben/ auch die wamaschi/der schreibtisch ist wohl meiner/
die seele auch

Montag, 30. November 2009

Samstag, 28. November 2009

:::fortschritt::::::::::::::::::::::

Dienstag, 24. November 2009

..mein kopf besteht zur zeit aus einer kleinen ameise,
die ihr dreißig- bis fünfzigfaches an gewicht balanciert.

uuUund salto!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

an tagen wie diesen...

..geht die sonne auf

doch die welt
geht
unter

Dienstag, 27. Oktober 2009

man bin ich froh dass musik nicht dick macht..

zu viel staubsalat im broeckelnden wortgewand
waschechte magier ohne zauberstab
erfahrene allmänner
und kommatalose kusadasianer..

ja mir gehts wunderbar und ich freue mich schon sehr auf daheim auch wenn es in eine kurze verlaengerung geht am 21.11. sollte mich die meine welt wieder in ihre winterlichen arme schliessen können bis dahin..
..vermisse ich diese!

Donnerstag, 10. September 2009

die gedanken riechen nach herbst..

ein herrlicher tag
sonnigduftende marshmallowsuesse
schmeichelt seidig

..zart vom wind gekuesste klebrige zeit

Freitag, 14. August 2009

muede..

..meine dusche ist launisch,
vielleicht hat sie auch nicht ausgeschlafen
jetzt bleibt der hall der frage..

wer steckt hier wen an?

Dienstag, 21. Juli 2009

..kleiner auszug vom rande der welt


verstreut spritzen die worte, wie gischt an den bug meines kopfes. ein freundlich plätscherndes hallo mutiert gezwungenermaßen zu einem breitmaulfroschartigen guten morgen mit einem reflexartigen strahlenden perlweißblitz, dicht gefolgt von einem adäquat dezenten guten tag. und wenn wir uns nicht mehr sehen sollten.. zum hundertsten male „guten abend“.

ich habe das land verlassen. mit der kamera in der hand mache ich mich auf ins meerige neuland. teilzeitassimiliert treibe ich im strom inmitten des schwarms, um die kräfte für die freiheit zu sparen. der boden verschwimmt, wie ein aquarell und wiegt mich in gähnende müdigkeit. das wehen der klimanlage bildet dazu eine körnige grundstruktur von mattiertem papier mit leicht raspelnden ohrendruck.

ich vermisse die dämmerung, den rhythmus der nacht mit seinen entspannt beruhigenden qualitäten. so summe ich hier meinen eigenen takt und stapfe weit hinunter in meine kabine auf dem caribic deck, meiner abschließbaren persönliche nacht. einatmen, ruhepoolen, ausatmen und dabei mit penibler vorsicht darauf achten von der schiffseigenen peristaltik nicht verschlungen zu werden, denn bei heftigem seegang fühle ich mich, wie in einem beschwingt tanzendem verdauungstrakt.

die grenzenlos verführerische weite des horizonts ist unverschämt und die stetige bewegung gibt ein wunderbar angenehmes gefühl. eigenartiger weise scheint mir die oberfläche zeitweilig eher wie eine feste gewaltige masse und nicht wie eine flüssigkeit. das allesverschlingende blau variiert ebenso, wie die wetterstimmung. doch das wahrlich beeindruckendste war die überwältigende gletscherlandschaf spitzbergens! JA! umzingelt von unzähligen dahintreibenden knisternden eisformen im hornsundfjord. das ist einfach unschlagbar, fast surreal.

an das unregelmäßige arbeiten habe ich mich inzwischen gewöhnt, denke ich. einen drill und einen schriftlichen sicherheitstest später, sowie mich in einem eisbären- und wikingerkostüm habe ich ebenfalls gut überstanden. wer hätte das gedacht?! auch die fleischwunde am schienbein (durch die spezielle türrahmenhöhe im crewbereich) verheilt inzwischen.

die zeit vergeht im flug, wie auf dem schiff während man an den landschaften und städten nur so vorbeisaust. saftiges grün der orkney inseln mit ihren einzigartig gehörnten schafen, steinkreisen und altertümlichen ausgrabungen schmeicheln meiner erinnerung, wie kleine souveniergedanken. sagenhaft auffällig war akureyri, island, ein traum. schon die begrüßung durch die erste ampel, bei der man gerne bei rot gelassen die zeit verstreichen lässt, da es ein herz ist und eine herzzeit ist.

dann spitzbergen, gletscher, ein gewitter über dem meer, das nordkap bei sturm, regen und dann doch noch sonne gepaart mit knirschenden geschichten über das busmikro sind ein abwechslungsreicher spaß, wenn es nicht die passagiere geben würde;) oder so ähnlich. wahrscheinich ist es praktisch für stark eingeschränkte in welcher weise auch immer..

der alkohol ist billig, die zigaretten fast geschenkt, wie die ersten partys, denn die musik ist und wird nicht mein geschmack. Schlagergeartetes, boygroups und top xy schaukeln sich da verwundert forschend in mein ohr. ich habe bisher wohl auf einem völlig anderen stern gelebt, denn ich kenne diese lieder einfach nicht. verzichtet habe ich bisher auch auf eine dieser shows an board, obwohl die künstler angenehm sind, wie die meisten hier, ob nun aus england, russland, ungarn, tschechien, schweiz oder sonst wo. ein hochgenuss sind die einheimischen originallieder, sowie der singende koch oder die perfekte imitation des phillipinischen housekeepers von my way… doch ein wahrer ohrenschmaus und war das heute edvard grieg konzert, ein klaviertraum in dem pittoresken städtchen bergen. ein krönender abschluss für die ersten beiden touren.

und so schicke ich ein dicke geherzte umärmelung an die heimat!

ahoihoi und auf bald ihr lieben!



Donnerstag, 18. Juni 2009

temporär..







..es ist wohl an der zeit
mich über kurz oder lang
zu verabschieden..

Mittwoch, 17. Juni 2009

"..Der Bestand der Eisbären auf Spitzbergen wird auf ca. 3.500 Tiere geschätzt..."

Dienstag, 16. Juni 2009

cut the cross???
neinein.. die kruste. oh mann! kann english manchmal selbstunverständlich sein. endlich, ja, endlich mal wieder ein original. das famose wüstlingswerk verpackte einen beherzt erfreulichen abend und doch sickert der bittere beigeschmack des abschieds bis in den martini. tropf

des weiteren:
liebes anonym,
was hat dich aus deinem geistreich verschlagen?
selbst nur ein hauch des selbst verleumdenden scheines
wagst du es den vermeintlich selbigen anzuklagen?
da wispert das umschmeichelnde nass des steins,
gib dich geschlagen
.

Freitag, 12. Juni 2009

du wirst mir wahnsinnig fehlen! starke frau :)













:::::::angst essen seele auf::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
ohne kreuz
nur quer liegen sie,
die weisen zähne.
verdammter mist!
gern zum ersten.. zum zweiten.. zum zehnten gebot verkauft!


"weil ich träume, bin ich nicht....."

Montag, 8. Juni 2009

warst du schon mal in schw.eden? es würde dir gefallen. die schatten kleben fröhlich an allem, was die lauschige phantasie der stille unbeschreiblich krönt, dort frönt genüsslich das blinde wohlgefühl. wo regen nicht nach sonne weint, sondern selbstverständlich köstlichliches leben meint.. wenn herrlich nicht so dämlich klingen würde, wäre es so gemeint.

der blumenkrieg ist beendet und die insel bleibt ebenfalls wie ein äußerst famoser geschmack auf dem gaumen meiner hirnfreude. inzwischen holt mich die zeit verdammt flink wieder ein, denn das morgen ist planmäßig und lauert in meinem nacken, bisher noch ohne nacktenschmerzen:)
der erste abschied schmeckte unsichtbar bitter, denn das headcrash stand kopf oder waren es die kleinen mexikaner von gegenüber? vielleicht zerbrechen nur die garstigen erinnerungen, wie grad erst eine meiner lieblingstassen und hinterlassen reine effizienz? das ferne weh verschmilzt mit dem moment und scheint blitzartig die seiten zu wechseln, wenn ich es fixieren will. verflixt!

..und ich frage mich, wie wohl ein gewitter mitten auf dem meer wär.

Sonntag, 17. Mai 2009

schw.eden..
ein leicht pelziger geschmack liegt mir auf dem herzen, die kuschelig rote seele ist hinfort in perfekten händen, doch sie fehlt schon jetzt. so schnurre ich für mich, für schweden und werde ab morgen den dortigen regen probieren. das wird bestimmt köstlich..
..und weg

Freitag, 15. Mai 2009

porenschmerzen..

heute fühle ich mich,

wie in einem Dalí konstrukt.

ich würde am liebsten

über meiner zimmerlampe

baumeln

und im winde flattern,

wenn in folge dessen

der dumpfe

alleseinnehmende

schmerz nachließe

Mittwoch, 13. Mai 2009

..sanftseicht
schaukelt verwoben der klangteppich
sanftleicht
tanzt anmutig die melodie im ohr
so zart
wie erster schnee
prickelt der morgen
wenn er dich vorsichtig
durch seine mechanische umarmung begrüßt
dämmern die sinne
initialisieren deine feinen härchen der haut die la ola
ein warmer hauch
vom scheitel bis zum kleinen zeh
prickelt
der frischgeschlüpfte tag
ist eine bereicherung
so intensiv
wie das gelb des blühnenden rapses
schmulst du erstaunt
durch den türspalt zur welt
atmest die betörenden details
jede regung der noch so luftigsten bewegung

Samstag, 9. Mai 2009

feist***sea lion woman