Mittwoch, 10. März 2010
"I Want You, But I Don't Need You"
hier: milo jones
Abseits!
..brüllt der gegenwart. ich pfeif drauf.
Dienstag, 9. März 2010
wegen renovierung geschlossen..
ich bitte um den farbvorschlaghammer für meine lebendstrukturtapete.
Montag, 8. März 2010
Freitag, 5. März 2010
Sonntag, 28. Februar 2010
herzlichen glückwunsch
ich müsste zwingend die sicherheitslücken in meinem ordnungssystem stopfen, gefahrenlos dank denkmalschutz und jetzt bitte speichern. einfach mal sich seiner eigenen denkweisen treu bleiben, auch wenn die neuen gedankenregale anderen orts und stellen komprimiert die rauen gehirnfasern schmücken.
wunderschön optimistisch, mit dem vollmond im schlepptau, schweigt die nacht in ihrer verführerischen dunkelheit und verdrängt wunderbar die alltagsdrealität. der nächste tag stellt sich eh gleich erwartungsvoll hinten an, hüpft ungeduldig von einem zeiger zum anderen. so dekoriere ich die luft mit endlosschlaufen und sperre mich in die wiederholung. . währenddessen nicht ganz unvergessen ich die meinen träume öle.
..zum ersten.. zum zweiten und zum dritten ist mir heute der tisch beim stuhltanz übers knie gestolpert, das schmerzt höllisch. autsch! denen sollte ich die beine lang ziehen...
Sonntag, 21. Februar 2010
Sonntag, 14. Februar 2010
augen zu..
undann ein überschäumender start mit einem wannenbad, nur gut, dass ich meine nägel nicht goldlackieren muss und ich ebenso wenig in formaldehyd versauern muss. auf drei.. buchstaben gebracht: ich bin definitiv nicht pop, dafür lebendig.
aaach, herrlich diese schrumpelhaut, auch wenn es nicht das gehirn ist.
endlich kam ich dazu die insektenVSlaterne auszupacken. vielen dank herr seltsam! das klingt gar surrRreal gut! aber ich will ja jetzt nicht allzu sehr von schwärmen reden ;) es endet ziemlich abrupt und den mathematiktik musst du mir bei der dreizehnten gelegenheit mal erklären.
soOo... ich habe es mal wieder verpasst, das tapfere schneiderlein.. haarrRRrrhaar und wünsche mir eine traumnacht.
Montag, 8. Februar 2010
hick!s
ein wochenende. unvergleichlich! großartige unter..nein überhaltung durch „hamlet“ im monsun theater, zumal es die leicht! gekürzte fassung auf den kopf getroffen hat. grandios ging es weiter, hineingehüpft bis in den morgen.. ach großes L .. . schön, dass es dir gefällt.
gelegentlich hat die realität einfach schluckauf
hick!s.
ein abgerundet kaltweicher sonntag klingt langsam aus meinen gliedern. meine wärmflasche gluckst leise vor sich hin und in meinen sinnen schallen noch immer die deichtorhallen. das sahnehäubchen dann der besuch aus lulu. wunderbar! wie lang ist es her?
der kulturell krönende abschluss im waschsalon. .
einfach entzückend
hick!sSs
Donnerstag, 4. Februar 2010
Sonntag, 31. Januar 2010
:frei:::
ein wundersamer abend seit jahren mal wieder im kino, ohne dort arbeiten zu müssen. ich verschlang wahrscheinlich alle denkbaren popcornreserven nach dem biercurlingabend. vielen dank :]

einige kisten lauern immer noch in den dunklen ecken und wollen ausgepackt und klein gefaltet werden. mit jeder kiste lüfte ich ein kleines stückchen freiheit und das, das fühlt sich sensationell gut an!
Samstag, 23. Januar 2010
nur ein scheinwurf entfernt
sämtliche froschkönige dürfen ihre tiefe brunnen verlassen
auch die austauschcharaktere
die gestiefelten worte in erdrückter bodenhaltung sind beurlaubt
in gebückter wimpernposition
fliehen die unmengen der fesselnden buchstaben
schwer von begriff
hinfort
aus der gedimmten geschichte
zwanglos drauflos
nur ein scheinwurf entfernt
lauert die isolation an der roten ampel
Montag, 18. Januar 2010
blind
rieselt schallend aus der dunkelheit
wie ein blinde
ertaste ich dein lächeln
wie flatternde sommerwäsche
wehen die gedanken
mitten in den wüsten augen
spüre ich die sicherheit
zu verdursten
Sonntag, 17. Januar 2010
x x x
Mittwoch, 13. Januar 2010
umzug für zug
Dienstag, 12. Januar 2010
Montag, 11. Januar 2010
morgen kreiere ich frische fischkleidung
es wärmt zwar noch, doch es ist infiziert. einfach verseucht. ich will mich doch nicht anstecken. ha! soweit kommt es noch, eine marionette mit sehnenscheidenentzündung. ha! da lachen doch die augen.. dieser hühner.
fadenscheinliche beteuerungen helfen da auch nichts mehr. nein. hier muss aktiv eingegriffen werden, bevor es zu spät ist und auch noch die würde kränkelt. diese blöße werde ich mir nicht geben.
ach, es war ein äußerst liebevoll umsorgendes hemd. es hat auch noch niemand anderes in dieser haut gesteckt. ja, sogar geschmeichelt hat es mir häufiger. tjaaaa, doch wenn plötzlich alle stricke reißen, die knöpfe mit einemmal und damit anderen die augen ausfallen, dann ist die schwäche einfach zu fortgeschritten oder es ist diese fiese schweißgrippe? igitt, mal ehrlich, wie sähe das denn dann aus? inakzeptabel. neineinein. das kommt mir nicht ins nakte haus.
vorwürfe mache ich mir trotz alledem. habe ich es vielleicht doch falsch behandelt? war ich zu hart? habe ich zu dick aufgetragen, zu wenig gestärkt, falsch gefuttert oder zu häufig den ärmel geschüttelt?
nun.
vielleicht ist es einfach nur das alter. blass. faltig, die haut ist spröde und die ausgeleierten ellenbogen sehen abscheulich aus, eine wirklich haarige angelegenheit ist das. das kann man leider nicht so einfach ausbügeln. dabei ist es doch noch so atmungsaktiv.
gut, möglicherweise könnte es mehr auf das persönliche anliegen, auf mich eingehen. und ich müsste den gürtel enger schnallen ohne gleich die nadel ins korn zu boxen oder liegt es am ende doch nur am stoffwechsel? vielleicht hilft ja ein impfstoff oder irgendwelche zusatzstoffe? transplantationen und lifting haben mich eh nie so richtig begeistert und dann auch nacher fäden ziehen. nein, der aufwand stünde in keinem zu erwartendem verhältnis. dennoch so einfach werde ich bald garnix mehr in die tasche stecken können. das ist doch zum aus der haut fahren.
ich lege mein letztes lebendiges hemd nicht einfach auf die faule haut, nein, heute gebe ich es dem schlachter so lange es noch unbefleckt, noch menschlich ist, denn ich will es ja in guter erinnerung behalten. man kann ja nie wissen, wie schnell ein kleiner riss an der oberfläche in haltlosigkeit ausfasert, ja alles aufzulösen droht.
...und das soll jetzt der stoff gewesen sein aus dem die träume sind?
morgen kreiere ich fischkleidung
Sonntag, 10. Januar 2010
Mittwoch, 6. Januar 2010
Dienstag, 5. Januar 2010
Montag, 4. Januar 2010
Sonntag, 3. Januar 2010
Samstag, 2. Januar 2010
..nachtfalter
Mittwoch, 30. Dezember 2009
schneewittchen..
in der zwischenzeit verblassen die farben in kiel. reduziertes wohnen ist halt kein zustand und schlafen im handstand müsste ich fix erlernen, denn dem bett sind derweil beine gewachsen ohne sich zu verabschieden. anderseits steht hier trotzdem zu viel herum, von dem ich mich wohl verabschieden muss, da der platz bald nicht mehr ausreichen wird. der 4. januar wird klarheit schaffen. bis dahin werde ich mich bestimmt auch vollends sortiert haben, wenn nicht mehr dazwischenrutscht, rutsche ich fleißig ins neue jahr und meide diesmal die enge der gesellschaftszwänge, notgedrungen, denn ein alarmruf heute mittag drängt nach finger.. bis zehenspitzengefühl.
oh, ich hab sie gern, die meinen neuen stiefel. sie schmiegen sich so angenehm an und endlich ist mir auch an beiden marzipanfüßchen wohlig warm.
das einzig ungute gefühl wird sich nicht mit keinem mitternachtstänzchen beheben lassen: ich vermisse meine orange s e e l e und hoffe, dass sie mir verzeihen wird..
<>knips<>ein bisserl licht auf wunsch
viel geschafft haben wir glückskinder heut.
ein schritt folgt dem nächsten und ich weiß,
dass es gut wird...
..nein besser sogar!
Montag, 28. Dezember 2009
Sonntag, 27. Dezember 2009
..ich träume
:::und dann tauche ich ab:::::::::::::::
..dorthin wo der schnee die nacht erhellt, weil er fluoresziert und sich kleine schneefische darin tummeln, die durch ihre flinken bewegung fantastische schwarmfiguren formen, in bildern kommunizieren.. dort wo giftige schneeblumen ihre dunklen wurzeln mit frischem fleisch nähren... der schall und jede bewegung die klare luft zart verfärbt... die kälte nicht beißt nur die brechung beeinflusst.. und demnach der klang sich ganz der temperaturfarbstimmung fügt..
Freitag, 25. Dezember 2009
augenrollend..
vorgestern wurde mir in der straßenbahn ein platz angeboten..
Dienstag, 22. Dezember 2009
batday
leider weiß ich immernoch nicht mit wem ich jetzt weihnachten schwänzen kann aber vielleicht feiere ich einfach die russische harmonieversion und verschiebe es auf den 7. januar des steht mir eh besser und der nikolaus bringt die geschenke. ..und da das ja leider schon vorbei ist.. na sowas verpasst..tjaa da kann man nix machen, was. nunja so ganz habe ich es nicht verstanden.
das mistwichteln mag ich, muss ich gestehn und ich habe zwei eins a tadellose kerzenständer ergattert.
kiewianesnesiches lieblingszitat des abends:
"Leben ist zu kurz, keine Zeit Angst haben)))"
so lebten sie in den tag hinein... in der verbotenen winterzone, eine fantastische mischung aus black..pink..green und orange mamba in der fremde, wo die kameras an der decke eigenleben und es benzinspendeausweise an au..tomaten gibt... süße warmweiche nachtgedankengrüßle nach münchen, hamburg und berlin...
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Sonntag, 13. Dezember 2009
heute::::HAImatt
beweg dich! wenn ich blitze schleudere
verschlinge ich nebenbei den kummer
und lache mit meinem schmetterling
"nur tote fische schwimmen im strom"
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Mittwoch, 2. Dezember 2009
geflüstert:
deine tiefen augen sind verdörrt:::::::::: so fremd::::
::::::::::::::::::::::::::::::::::::die stille bleibt:::::::::::
::::::::::::doch du bist fort:::::::::::::::::::::::::::::::::
schlaflos in kiel vor lauter müdigkeit, in gedanken
wie durch eine orangenpresse herausgequetscht
reicht es nicht für einen tropfen
dabei bin nicht mal sauer
ich glaube meine augen haben rettungsringe
Dienstag, 1. Dezember 2009
fazit:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
die seele auch
Montag, 30. November 2009
Samstag, 28. November 2009
Dienstag, 24. November 2009
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Dienstag, 27. Oktober 2009
zu viel staubsalat im broeckelnden wortgewand
waschechte magier ohne zauberstab
erfahrene allmänner
und kommatalose kusadasianer..
Donnerstag, 10. September 2009
Freitag, 14. August 2009
muede..
vielleicht hat sie auch nicht ausgeschlafen
jetzt bleibt der hall der frage..
wer steckt hier wen an?
Dienstag, 21. Juli 2009
..kleiner auszug vom rande der welt
verstreut spritzen die worte, wie gischt an den bug meines kopfes. ein freundlich plätscherndes hallo mutiert gezwungenermaßen zu einem breitmaulfroschartigen guten morgen mit einem reflexartigen strahlenden perlweißblitz, dicht gefolgt von einem adäquat dezenten guten tag. und wenn wir uns nicht mehr sehen sollten.. zum hundertsten male „guten abend“.
ich habe das land verlassen. mit der kamera in der hand mache ich mich auf ins meerige neuland. teilzeitassimiliert treibe ich im strom inmitten des schwarms, um die kräfte für die freiheit zu sparen. der boden verschwimmt, wie ein aquarell und wiegt mich in gähnende müdigkeit. das wehen der klimanlage bildet dazu eine körnige grundstruktur von mattiertem papier mit leicht raspelnden ohrendruck.
ich vermisse die dämmerung, den rhythmus der nacht mit seinen entspannt beruhigenden qualitäten. so summe ich hier meinen eigenen takt und stapfe weit hinunter in meine kabine auf dem caribic deck, meiner abschließbaren persönliche nacht. einatmen, ruhepoolen, ausatmen und dabei mit penibler vorsicht darauf achten von der schiffseigenen peristaltik nicht verschlungen zu werden, denn bei heftigem seegang fühle ich mich, wie in einem beschwingt tanzendem verdauungstrakt.
die grenzenlos verführerische weite des horizonts ist unverschämt und die stetige bewegung gibt ein wunderbar angenehmes gefühl. eigenartiger weise scheint mir die oberfläche zeitweilig eher wie eine feste gewaltige masse und nicht wie eine flüssigkeit. das allesverschlingende blau variiert ebenso, wie die wetterstimmung. doch das wahrlich beeindruckendste war die überwältigende gletscherlandschaf spitzbergens! JA! umzingelt von unzähligen dahintreibenden knisternden eisformen im hornsundfjord. das ist einfach unschlagbar, fast surreal.
an das unregelmäßige arbeiten habe ich mich inzwischen gewöhnt, denke ich. einen drill und einen schriftlichen sicherheitstest später, sowie mich in einem eisbären- und wikingerkostüm habe ich ebenfalls gut überstanden. wer hätte das gedacht?! auch die fleischwunde am schienbein (durch die spezielle türrahmenhöhe im crewbereich) verheilt inzwischen.
die zeit vergeht im flug, wie auf dem schiff während man an den landschaften und städten nur so vorbeisaust. saftiges grün der orkney inseln mit ihren einzigartig gehörnten schafen, steinkreisen und altertümlichen ausgrabungen schmeicheln meiner erinnerung, wie kleine souveniergedanken. sagenhaft auffällig war akureyri, island, ein traum. schon die begrüßung durch die erste ampel, bei der man gerne bei rot gelassen die zeit verstreichen lässt, da es ein herz ist und eine herzzeit ist.
dann spitzbergen, gletscher, ein gewitter über dem meer, das nordkap bei sturm, regen und dann doch noch sonne gepaart mit knirschenden geschichten über das busmikro sind ein abwechslungsreicher spaß, wenn es nicht die passagiere geben würde;) oder so ähnlich. wahrscheinich ist es praktisch für stark eingeschränkte in welcher weise auch immer..
der alkohol ist billig, die zigaretten fast geschenkt, wie die ersten partys, denn die musik ist und wird nicht mein geschmack. Schlagergeartetes, boygroups und top xy schaukeln sich da verwundert forschend in mein ohr. ich habe bisher wohl auf einem völlig anderen stern gelebt, denn ich kenne diese lieder einfach nicht. verzichtet habe ich bisher auch auf eine dieser shows an board, obwohl die künstler angenehm sind, wie die meisten hier, ob nun aus england, russland, ungarn, tschechien, schweiz oder sonst wo. ein hochgenuss sind die einheimischen originallieder, sowie der singende koch oder die perfekte imitation des phillipinischen housekeepers von my way… doch ein wahrer ohrenschmaus und war das heute edvard grieg konzert, ein klaviertraum in dem pittoresken städtchen bergen. ein krönender abschluss für die ersten beiden touren.
und so schicke ich ein dicke geherzte umärmelung an die heimat!
ahoihoi und auf bald ihr lieben!
Mittwoch, 17. Juni 2009
Dienstag, 16. Juni 2009
neinein.. die kruste. oh mann! kann english manchmal selbstunverständlich sein. endlich, ja, endlich mal wieder ein original. das famose wüstlingswerk verpackte einen beherzt erfreulichen abend und doch sickert der bittere beigeschmack des abschieds bis in den martini. tropf
des weiteren:
liebes anonym,
was hat dich aus deinem geistreich verschlagen?
selbst nur ein hauch des selbst verleumdenden scheines
wagst du es den vermeintlich selbigen anzuklagen?
da wispert das umschmeichelnde nass des steins,
gib dich geschlagen.
Freitag, 12. Juni 2009
Montag, 8. Juni 2009
der blumenkrieg ist beendet und die insel bleibt ebenfalls wie ein äußerst famoser geschmack auf dem gaumen meiner hirnfreude. inzwischen holt mich die zeit verdammt flink wieder ein, denn das morgen ist planmäßig und lauert in meinem nacken, bisher noch ohne nacktenschmerzen:)
der erste abschied schmeckte unsichtbar bitter, denn das headcrash stand kopf oder waren es die kleinen mexikaner von gegenüber? vielleicht zerbrechen nur die garstigen erinnerungen, wie grad erst eine meiner lieblingstassen und hinterlassen reine effizienz? das ferne weh verschmilzt mit dem moment und scheint blitzartig die seiten zu wechseln, wenn ich es fixieren will. verflixt!
..und ich frage mich, wie wohl ein gewitter mitten auf dem meer wär.





