Dienstag, 22. Januar 2008
gehirnsaft..
Montag, 21. Januar 2008
Sonntag, 20. Januar 2008
schmalzgebäck..
berliner mit äh
Samstag, 19. Januar 2008
wohlig warm..
wohlig warm ins ohr gekuschelt
ungekämmt, das haar verwuschelt
schlurf ich jetzt trödelnd durch den tag.. .
Mittwoch, 16. Januar 2008
generäll..
zitate
"Das ist genau wie das was mit uns geschieht! Wie die Vergangenheit... Der Film wird natürlich nie anders, das kann er gar nicht. Aber jedesmal wenn du ihn siehst, ist er ein bißchen anders, weil du anders bist. Du, du siehst eben andere Dinge." 12 monkeys
"Manchmal fragen wir uns alle wie es kommt, dass die Dinge so sind wie sie sind. Eine Kette von Ereignissen. A führt zu B, B führt zu C und so weiter bis zum Z. Das Leben besteht aus großen Entscheidungen und jeder Tag besteht aus tausend kleinen Entscheidungen, was für"n Hemd du anziehst, auf welcher Straßenseite du gehst, was du zum Mittag isst. Und jede dieser scheinbar zusammenhangslosen Entscheidungen kann dein Leben für immer verändern. Aber wer kann schon mit dieser Verantwortung umgehen? Es würde dich lähmen auch nur darüber nachzudenken, also musst du deinem Instinkt vertrauen.." playing god
Instinkt = Die Nase des Verstandes. Ein schönes Bild! Halten wir unsere Nase also in den Wind der Zeit, schnuppern wir, nehmen wir Witterung auf!
Dienstag, 15. Januar 2008
"frisch geduschte augen"
Montag, 14. Januar 2008
chemieschlacht in der nacht
yeeah, mit meinem gefühl ist alles in ordnung ;) der film hat sich zwar entspult, sieht aber gut aus. na denn rann an den nächsten.
kooky girl, sagt sarah und hat sich verabschiedet. mhm. dann nur ich hier ein uhr. eingespult. mist 17 min entwickeln, ob das so richtig ist? dann lohnt ja fast noch ein filmchen.. disturbia beginnt schon mal nicht schlecht.
hey, die 17 minuten waren perfekt!
Sonntag, 13. Januar 2008
nimm dir zeit..
so viel du brauchst.
wieviel zeit brauchst du?
keine kontrolle geht an die substanz,
bis zum gulliglibber.
zu viel davon löscht die brillanz,
aus den augen, aus den träumen
hinein in die tränen der bäume, um aufzuräumen
nach diesem film..
mhmh
gewellte see
beißend kalt auf dem steg,
der wind, der weg
ins blau.
die frühstücksüberbleibsell schmunzeln mich immernoch an.
ein tag, wie kühle seide...
Samstag, 12. Januar 2008
geträumt, geweckt, gefrühstückt, geräumt
Freitag, 11. Januar 2008
ein neuer tag
Mittwoch, 9. Januar 2008
full of beans..
rekordverdächtige neun tage nicht zu spät gefühlt. das sollte für den anfang genügen. heute gibts ne chemikalschlacht. endlich wiedereinmal selbst entwickeln, hoffe dass die spulen mitmachen und die überundÜBERlagerte fixe funktionöpelt. wie war noch gleich der test? ich frag mal mr.laborlaba.
Dienstag, 8. Januar 2008
hOlga
Montag, 7. Januar 2008
american beauties II
Samstag, 5. Januar 2008
american beauties
Freitag, 4. Januar 2008
abgemacht
the good the bad and the ugly
Mittwoch, 2. Januar 2008
portishead...
auch wenn ein heiratswütiges paar waretet... und erinnerungen kaufen will.
heute, kariert bis ans ende der vier wände und in die welt.
überdacht sinnesschuldig
Auch wenn die Zeit vergeht, der Schmerz nicht schwindet, er besteht. Man lernt ihm zu begegnen, zu schätzen. Denn er ist es, der die Erinnerung trägt.
Meine Leberflecken schauen ungefragt zu mir auf. Wann hast du begonnen, begonnen dich zu erinnern? Was ist dein erstes Bild im Kopf? Im Traum herrscht keine Zeit. Nein, dort existiert nur das Wesentliche, das Empfinden. Nein, auch das ist generiert. Erdacht. Für die äußerliche Anwendung. Die Gebrauchsanweisung aber fehlt, oder ist verschlüsselt. Probieren. Bitte testen Sie. Empfinden als Kommunikationsexperiment. Mit oder ohne Mitgefühl. Logisch und doch kreativ, einen Vorteil aus Erlebten ziehen. Lernen.
Wie denkt man ohne Worte? Wahrnehmen. Fühlen. Mitempfinden. Liebe, Zustände, Stimmungen. Wortlos, unausgesprochen Erkennen. Doch wie verhält es sich beim Grübeln. Ich denke. Ich schreibe, um zu verstehen. Mir in Gedanken zu zuhören, sie in mein Hirn zu tätowieren. Nichts zu verlieren. Das Land der verlorenen, vergessenen Dinge wirbt mit frischem Glanz. Bergeweise immer eine Reise Wert, entzieht es mir schleichend die Meinen. Unzählig ist die Vielfalt allein an materiellen Dingen, unbezahlbar die Sinnesempfindungen.
Kein Falsch. Kein Richtig. Kein Oben oder Unten. Richtungslos, nicht ziellos, mit Orientierung, frei. Ohne Maßstab, gelassen Strömen. Keine Bewertung. Werte! Einfach mal laut denken, um dir selbst zu lauschen. Auch um zu tauschen und da wo es nötig ist auch auszutauschen.
Danke, das Wechselgeld liegt auf dem Tisch. Ich war kurz eingeweckt, in der Badewanne der Gedanken. Das wahrhaftige Grübeln funktioniert doch im Grunde allein durch Bilder, das geistige Auge. Nur der Austausch der Gedankenbilder bedarf es eindeutig des Wortes. Das erklärt auch die Anwesenheit der Metapher. Guten Tag! rhetorische Figur, ehrenwerte Dame, edler Herr. Ich hab sie völlig übersehen.
Was ist es nun, dein erstes Bild im Kopf? Wie sehen sie aus, deine ersten Gedankenbilder?
Ein letzter Blick, ein Lächeln. Ich drücke mich sanft an ihn heran, wir umschlingen uns mit uns, halten uns fest und halten für einen Bruchteil die Zeit an. Wir atmen den gleichen Rhythmus des Lebens, für einen Moment. Dann lassen wir los. Er dreht sich um, schließt die Tür und ich bin nicht allein. Für einen Moment. Wie ein lieblicher Duft schwebt dieser Mensch für wenige Augenblicke noch im Raum herum, umschmeichelt mich. Diese Luft ist so angefüllt mit ihm, mit uns. Ein wunderbares Gefühl. Leider ist dieser Hauch von einem Duft genau so schnell wieder verflogen, wie flüchtiges Gas. Dann hat uns die Zeit wieder eingeholt.
Kennst du diese fabelhaften Momente?
Es ist so schön. Wahrscheinlich zu schön, um wahr zu sein. Geschichten fressen, die vom Tisch des Lebens fallen. Ich bin so wahnsinnig hungrig und fresse was nicht giftig scheint.
Doch die Erinnerung arbeitet nicht zuverlässig, musste ich feststellen. Wie ein lebendiges Gemälde, ein Kunstwerk, setzt sich alles zusammen, ergibt ein Muster. Glücklich, wer vermag es zu erkennen. Je nachdem, wie das Licht darauf fällt, reflektieren die Farben, die Helligkeiten und damit auch die Stimmungen der Erinnerungen.
Bemerkenswert ist der Moment des Einschlafens, flüchtig wie ein Nachgeschmack. Das Erwachen ist ebenfalls bewölkt trüb. Gestern war ich auf der Jagd danach und schaffte es einfach nicht diesen beiden zu begegnen. Ruhelos ungeduldig, schlaflos.
Verwirrt und ungeordnet präsentiert sich mir der rote Faden. Vereinzelt sind auch Knoten drin. Kribbelig, ruf ich mich stets zur bunten Ordnung. Die Farbvielfalt haucht den Gedankenbildern leben ein, macht Wünsche und das Träumen wahr.
Die grobe Zuteilung der Gefühlsfarben unterstützt die Kommunikation. Das Verständnis der Gedanken, der Gefühle. Rot ist und bleibt die Liebe, blutrot. Wer macht sich da denn schon Gedanken über ein verlegenes Mohnrot, oder leuchtendes Orange? Da sehe ich schwarz und denke Weiß.
Weiß als die Farbe der Gelassenheit, die absolute Reflektion des Spektrums der Gefühle. Einzig die Oberfläche, nein nicht einmal die, nimmt Anstoß, lässt kalt. Alles prallt sichtlich unbetroffen ab. Fast unmöglich diese in meinem Lebensbild zu finden. Die annähernd uneingeschränkte Absorption ist zu verbreitet. Die dunkleren Farben durchdringen, sind schwer zu übermalen.
Dienstag, 1. Januar 2008
sinnestäterin
Montag, 31. Dezember 2007
saubär..
Ein begnadeter Duft liegt in der Luft, frische Wäsche beflügelt die neue Weltordnung. Der Müll versammelt sich in der Küche und demonstriert Beharrlichkeit. Ich pflücke die Glückspilzkarte von den Fliesen, um diese zu genießen. garbage* untermalt die neue Weltherrschaft der Reinheit. Mein Ameisenbär des Staubes liegt satt wieder in seinem Versteck und hält den wohlverdienten Winterschlaf, nach der Einladung zum tanzen. Der Abwaschbär ist völlig verfusselt. Frische Laken ohne Haken. Der gigantische Befreiungskampf der Sitzundgelegenheiten ist gewonnen, die Schränke haben zugenommen.
Doch gab es nicht immer jenes kleine Dorf, dass sich gegen all seine Feinde erfolgreich wehren konnte? Jaja! Dieser verflixt hartnäckig mutige Ort, auch gut unter dem Namen Schreibtisch bekannt.. schlägt all seine Kontrahenten in die Flucht. Der Anfang ist schwerlich gemacht, immerhin sogar dieses filigrane Blumenmetalllampenschirmetwas kuschelt sich an die einst nackte Birne im Flur und kostete mich nur ein Tropfen meines Blutes. Zufriedenstolz werde ich gleich flüchten, doch zuvor wird ich noch schnell geherzte Höflichkeiten mit meinem neuen Raben aussenden.. dunkle Schwingen, dunkle Worte werden es aber nicht sein. Ich schicke Herzenswärme...
Ich wünsche dir viel Kraft für deine Träume, deinen Willen. Ausreichend Zeit, unbezahlbar ist die Liebe und die Seelengelassenheit jeden Tag in vollen Zügen zu genießen und Leidenschaft, denn ohne diese gibt es keine Genialität. Ich umarme meine Sonne, meine Sterne! Umarme die zauberhafte Lilliifee und ihre Eltern, die GROSSeltern, die TinaLady auch ganz feste (schön endlich wieder dies Jahr) gemeinsam mit dem Holzbaby, ich schließe meine arme um alle Fototechniker, besonders die farbkuppler natürlich, pinkesmädchen (es gibt ein Film mit Babo;), Konzentrationskahl und Frau SchlauSchlau, oh Herkulars darf ich auf keinen Fall vergessen. Dann verdrücke ich alle Berliner, oder dies einmal waren. Die Parallelurlauber, die Elfertenfamilie, die Jetztleipziger und ja auch die alten Bildschönen... und zu guter Schluss noch das Örtliche, LadySarah, die Architekten, die unterwasserNixe und..und..und den son of a mitch natürlich.Samstag, 29. Dezember 2007
corvus corax
sprach der rabe, "nimmermehr"
unvernünftig
Freitag, 28. Dezember 2007
moment mal
Ein letzter Blick, ein Lächeln. Ich drücke mich sanft an ihn heran, wir umschlingen uns mit uns, halten uns fest und halten für einen Bruchteil die Zeit an. Wir atmen den gleichen Rhythmus des Lebens, für einen Moment. Dann lassen wir los. Er dreht sich um, schließt die Tür und ich bin nicht allein. Für einen Moment. Wie ein lieblicher Duft schwebt dieser Mensch für wenige Augenblicke noch im Raum herum, umschmeichelt mich. Diese Luft ist so angefüllt mit ihm, mit uns. Ein wunderbares Gefühl. Leider ist dieser Hauch von einem Duft genau so schnell wieder verflogen, wie flüchtiges Gas. Dann hat uns die Zeit wieder eingeholt.
Kennt ihr diese kleinen fabelhaften Momente?
Die Erinnerung arbeitet nicht zuverlässig, musste ich feststellen. Wie ein Gemälde, ein Kunstwerk, setzten sich meine Gedanken und Erinnerungen zusammen, ergeben ein Muster. Je nachdem, wie das Licht darauf fällt, reflektieren die Farben, die Helligkeiten und damit auch die Stimmungen der Erinnerungen.
Ich habe einen Wunsch frei, wurde mir gesagt. Ich muss ihn nur für mich behalten. Die Wimper liegt auf meinem Finger, als lächle sie zu mir hinauf. Ich nehme einen tiefen Atemzug, halte die Luft an. Ich bin noch nicht bereit, lasse die Luft vorsichtig entweichen. Wie oft hat man schon von voreiligen Wünschen gehört. Das soll mir nicht passieren. Ich warte auf den passenden Augenblick und stecke die zarte Wimper ein, für den Moment.
Donnerstag, 27. Dezember 2007
davor ist danach

heute:aufgewühlt
ich bin fertig, bin wütend, bin überrascht und doch nicht. es ärgert mich, wenn ich den fortgang ahne. wenn es für mich feststeht und dann steht. es ärgert mich, nicht einzigartig zu sein. es ärgert mich, dass es nicht mehr menschen dieser art gibt. zu wenige.
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Dienstag, 25. Dezember 2007
weltkrieg der wünsche
Sonntag, 23. Dezember 2007
Samstag, 22. Dezember 2007
wenn die zeit zerbricht...
*machts besser* in den nächsten tagen und überhaupt
Freitag, 21. Dezember 2007
MFG
Guten morgen kleine, meine Welt! Ich sitze schon wieder am Rechner, es wird Zeit, dass ich mir selbst den Platzverweis erteile. Noch zwei Tage, dann startet der unausweichliche Kampf: Familie! „Nightmare of X-mas“. Wilde Geschenkeschlacht. Ich decke mich mit Spielen ein und freu mich auf meine Lieblingsnichte. Ein Adventure muss mit. Musik bleibt daheim, Entzug. Stärke beweisen. Reboot. Hörspiele, ganz wichtig. Kamera? muss mit! Die Hinfahrt wird spannend, ich wurde gesiezt am Telefon. Ich glaube diesmal denke ich mir für meine Mitfahrer ein Leben aus, denn jedes mal ist es das Gleiche. „Wer bist du? Was machst du?“ „Wow, Fotografin. Ja, das wollte ich auch mal werden.“ ..blabla
Die beste Antwort auf die letzte Frage ist: „Ich studiere.“ Als würde das etwas bedeuten, wie ein Geheimcode. Das spricht für sich, für Ziele. „Ich bin Herr Lohse und kaufe hier ein.“ Als wäre es unerheblich, welches Wissen da aufgelutscht wird. Chinesisches Klöppeln im Hauptfach und Medizin im Nebenfach, oh, er studiert.
Oft ist es wahnsinnig interessant, wie schnell Menschen ALLES erzählen. Nach dreieinhalb Stunden kennt man sich. Wichtig ist es behutsam vorzugehen. Hier eine Frage, dann dort eine Pause und fast ohne Mimik, ohne Gestik alles zu deuten, aber nüschts wirklich von sich selbst preisgeben. Es muss was abgedrehtes sein...
Donnerstag, 20. Dezember 2007
schlafrhythmus
der wein ist leer, ich bin nicht müde. herkulars (das gefällt mir) will delfinkinder mitten im meer auf taekholzplanken zeugen und karsten hat eine schon fast vergessene cd für mich. im hintergrund plätschert der duftende film so dahin, während ich wilde scanaction betreibe. ich bin in warschau.. denke an aufgereihte soldaten, gioume (oder so), nie geschickte götterspeise, die zugentgleisung, langes warten, sensationlust. fräulein k. gibt es noch das filmchen???
nachtrag: was für´n scheißfilm, das parfuem.. lasst uns alle eine orgie feiern?
Mittwoch, 19. Dezember 2007
nicht mehr alle Tassen im Schrank
Puh, das war mal dringend nötig!
gedankentreiben

Gedanken treiben im Raum. Sie halten Dich wach und flüstern dir Ihre Ideen zu. Dein Puls rauscht durch dein Ohr, du starrst an den kleinen Fleck der Schlafzimmerdecke, der irgendwann einmal eine Mücke war. Individuell komponierst du den bevorstehenden Tag. Die Zeit muss schließlich genutzt werden. Der Rohstoff ist begrenzt, Verschwendung verpönt. Demnächst werden Zeitmarken verteilt. Ich sehe die langen Schlangen, dicht gedrängt und aufgereiht wie beim Domino. Glückliche Markenbesitzer dürfen dann zu festgesetzten Zeiten in der Öffentlichkeit verweilen. Jeder Schritt ist abgezählt, berechnet. Ein Stundenplan nach individuellem Maß. Wehe dem, der kleckert, was zerbricht und sich verspätet. Und dann nicht wahrnimmt, was bestellt. Tagverschmutzer! Das Ungeheuer Gewohnheit schlägt dann erbarmungslos zu. Strengere Monotonie ist die Strafe, Freizeitmarkenentzug. Nach getaner Arbeit steht deine persönliche Cafezeit an, schade nur, dass deine Freunde dann keine Zeit haben. Einkaufen ist dann erst morgen auf dem Plan, es soll ja kein Gedrängel geben. Endlich herrscht System beim Sonderschlussverkauf. Ordnung ist das ganze Leben. Danach sportlich eine Runde um den See gejoggt. Hinter den kahlköpfigen Mann und vor der älteren Dame, die immer so schwitzt, wird sich eingereiht. Alle im blauen, aber unterschiedlichen Trainingsanzug, versteht sich. Wie sähe das denn sonst aus, heute ist doch Dienstag. Achtzehnuhrfünf wird ein Spaß gemacht und es wird auf Kommando herzlich gelacht. Denn Lachen ist gesund. Das ist bei den eingespielten Lachern im Fernsehprogramm ja nicht so schwierig. Die Sonne welkt und es herrscht geklonte Einsamkeit. Da liegst du nun im Dunkeln, schaust auf den unscheinbaren Fleck an der Decke, schließt die Augen und zündest die einen Traum an.
Sonntag, 16. Dezember 2007
unaufgeräumt
*n gut´n
drei mal hintereinander ein und dieselbe cd, so wohlklingend schön und gleich ein viertes mal. schnelles silber und der feind staub. es surrtschnurrt, das schöne gefühl des schaffens ist in mich gekrochen. die alten bilder rufen mich.
kein spaziergang
in der frischen kälte,
den ich absagen muss
während der tag sich wie ein dieb
davon schleicht.
Samstag, 15. Dezember 2007
konzentrationskahl..
heute ist dein tag!
konzentrationskahl.
hier steh ich und meine arme wachsen, treiben aus ins unermessliche, um dich ganz freundlich, herzlich zu umarmen.lass dich tragen, für eine stunde einen tag. fotografieren, didgeridoo, kupp, boomerang, jonglieren, vom wind dir die wimpern durcheinander bringen, feuerzangenbowle, chilitiquila, rauchen, schief singen, im morgengrauen in die müritz springen, chaotisch, ruhig, ausgelassen, frei, gelassen. lass dich feiern! großer meister,
alter sack!
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Mittwoch, 12. Dezember 2007
das leben will ein ausgeben
Montag, 10. Dezember 2007
Nachtisch
Heimatlicher Wahnsinn portioniert. Staatlich zugeteilt. Einzeln verpackt. Geordnet verabreicht. Mundgerecht. Und der Vorrat ist unbegrenzt in der Zone. AMA. Ich bestelle ein neues unbeflecktes externes Gehirn. Intelligenter, kreativer, origineller, schneller. Endlich aufrichtig und von ganzen Herzen lügen. Lügen, wie gedruckt, denn Papier ist geduldig. Unwissend rein, rein weiß. Nichts ist Quark, ist so dumm, wie weißes Papier. Gierig nach irgendwas und wenn nur die Haare herbeigezerrt werden. Die unbeherrschte Suche ist dämlich. Die Schatzsuche der besonderen Art. Mein Schatz, mein Wortschatz.
Ein vollbesetztes Café. Gequetscht schwitzenden Personen sabbern auf ihre Persönlichkeit, kleckern achtlos mit ihren Intimitäten angeberisch herum. Glucksendes verhaltenes Gelächter aller Preisklassen übertönt das unangemessene Schmatzen ihrer Überheblichkeit. Die atmosphärische Leere dampft, wie ein Kadaver im kalten Schnee. Inmitten dieser zahlreichen menschlichen Geschöpfe klafft eine tiefe Wunde, Bewusstsein. Vernarbtes Gewebe.
Die Couchbesetzer nebenan bezahlen für ihre Bequemlichkeit mit dem bissigen Gestank menschlichen Unrates. Verschwindend geringe Duftmoleküle bahnen sich ihren Weg aus den Toiletten direkt in drei verwöhnte Nasen, reizen die Mundschleimhäute und schwappen schwallartig in ihre Lungen. Kontinuierlich verdichtet sich das unangenehme Aroma auf ihrer Zunge zum fauligen Geschmack der Vergänglichkeit.
Unvernünftig subjektiv. „Die Objektivität des Betrachters zeichnet sich durch das Nichtvorhandensein von Eigenschaften aus. Der Betrachter ist nicht voreingenommen, hat keinen Bezug, keinen Ort, keine Zeit und überhaupt keine Eigenschaft. Dies entspricht genau der Definition des Absolut Unendlichen.“
Beständig unelegant. Gefärbt sind die Haare des Selbstbetruges.
Ich höre schon die Maden schmatzen, wenn ich zum Festmahl rufe. Guten Appetit, Perzeptoren. Unbefassbar. Zu wissen, was man will, suggeriert einen Sinn.
Nimm mich von der Leine! Denn ich schreie, vor Wut auf. Viel zu lang habe ich gewartet, auf mich. Ich bin bereit. Bereit nicht nur zu hoffen. Ich habe es gefressen, verdaut und wieder ausgekotzt. Jetzt gilt es die Schmeißfliegen zu vertreiben. Nicht ohne den Spaßfaktor natürlich. Wer verkauft schon sein Lachen, denn es ist heilig. Pure Ironie operiert ein Lächeln auf die Lippen. Das Maß ist voll. Die Flaschen sind leer, die Etikette abgerubbelt und kein Nachtisch ist in Sicht. Gut zu wissen.
Ich reite gelassen daher. Du frierst? Ich reibe deine Hände und serviere ein dickes Fell im Rhythmus. Du bist bestürzt? Dann steh wieder auf!Samstag, 8. Dezember 2007
der tag gehört mir
doch wenn es dunkel wird
folge ich dir.
mitfahrer sind wahrlich eine bereicherung.
wundervolle vier studen. fragen. antworten. bewusstsein.
21.
29.
unendlichkeit.
und 42.
schwindelgefühle.
kommunikation.
gefühlskälte und bundeswehr.
sturm und regen.
und das alles beherrschende WARUM.
dann daheim. berlin im herzen.
trauer und doch keine schmerzen.
der weg ist nicht klar
auch das ziel nicht.
das macht es spannend
lebenswert, wunderbar.
ein anruf später.
brodelt die gefühlsküche...
fräulein a. ist liebestoll
und probiert verbotene früchte.
ein rausch später
einsamkeit.
und stille,
doch stille ist ein verdammt lautes geräusch.
Mittwoch, 5. Dezember 2007
farblos
mit eigenen augen
gesehen
nein. nicht wie ich
anders
wie träumen blinde menschen
anders
synonym
im dunkeln
wenn ich die augen schließe
sie dann öffne
blind sinnlos alltäglich
ich hab davon gelesen
einfach so
sinn.es..wandel
Die Frage selbst sei Symptom einer objektiv sinnlosen Welt,
in der Sinn für das subjektiv-individuelle Leben fehlt.
Die Abschaffung des Systems des objektiven Versagens erst,
kann die Menschheit kurieren.
Ein Sinn als Annahme einer gewissen Freiheit des Menschen,
den Sinn seines Lebens selbst festzulegen.
Einige Institutionen erheben ein Monopol auf die Sinnfrage
und geben vor, was das Lebensziel zu sein hat
und welche Rechte und Pflichten sich daraus für den Einzelnen ergeben.
eudaimonía Glückseligkeit
Stark gekürzt kann man aus Sicht des Mittelalters als den Sinn des Lebens das ewige Leben, also die ewige und maximal mögliche Gemeinschaft mit Gott, angeben.
sapere aude „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.
Zufriedenheit ist gemäß Bedeutungswörterbuch des Duden: a) innerlich ausgeglichen und nichts anderes verlangend als man hat; b) mit den gegebenen Verhältnissen, Leistungen o.ä. einverstanden, nichts auszusetzen habend.
Deterministen behaupten, dass ein Zustand der Welt zusammen mit den Naturgesetzen jeden weiteren Zustand der Welt festlegt. Einige Philosophen waren der Meinung, dass dies einen freien Willen unmöglich mache. Wenn der Weltverlauf schon feststehe, so könne man sich nicht mehr frei für eine Handlung entscheiden.
Bei Arthur Schopenheuer ist das Leben durch den eigenen Willen geprägt. Dies ist für ihn gleichbedeutend mit Leiden, da das Wollen des Menschen niemals dauerhaft zufriedenzustellen sei. Nur der ästhetische Genuss, die Versenkung in Kunst und Musik könne den Menschen in einen Zustand der reinen Anschauung versetzen, in dem das Leiden aufgehoben ist.
Freitag, 30. November 2007
sehnsucht
zu weit
zu kurz die zeit.
die wir erübrigen
entfernt die entferung!
fordert
lady drea von orangenhaut
frische luft...
genau!
nein
fast gut
vielleicht
exakt fast
es reicht
nichts dazwischen
zwischendurch
nur durch und durch!
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umarmende gedanken
freundlich vermessend
lächelnd










