Dienstag, 29. Juli 2008

schwarzer tag

der gehirnsiedepunkt wird wohl heute erreicht. rostige luft wirbelt im ventilator, der mir gestern in die nassen hände fiel. ja, einen vorteil hat das ganze, ich erscheine adäquat, wenn alle schwitzen. die vorhänge tanzen im wind, tanzen beklommen.

mein herz rutsch in die hose, denn die werkstatt klingelt und trägt schmerzliche kunde an mein ohr. kein tüv ohne bremsen, ohne auspuff, ohne frontscheibe.. ohne geld! verdammte scheiße!

seitenrechtfertigungen gibt es nicht, obwohl sie seitenweise hier herumliegen. mit dem gesicht zur wand stehe ich hoch roten kopfes in der ecke und verstecke mich vor mir. ich arbeite dran, sogar in diesem augenblick, doch das chaos kämpft gegen mich. ich könnte so viel größer sein, ja vielleicht könnte ich sogar schweben und von oben in andere köpfe schmulen, wenn ich nicht das fra.gen hätte.

Freitag, 25. Juli 2008

geradeaus um die kurve

alles, was ich bin, ist jetzt. wenn du fühlen kannst, was ich erlebt habe, dann begreifst du, was leben bedeutet. da es nicht nur um dich geht und doch alles, was du tust in deiner verantwortung liegt.

du bist spät dran.

Freitag, 18. Juli 2008

organisationtag

mein gedächtnis beobachtet mich.
eine rechnung kommt zurück und überbringt den fehler schwarz auf weiß und bringt zugleich den kontobeweis. so wird das nix mit den euronen. ich jäte das unkraut im pixelgarten und verpasse eine premiere nach der anderen. sollte das so sein? ich taumele derweil mit, so gibt es doch keine zufälle. ich bin im gleichgewicht, wie mir das wii board verspricht, sogar ideal. dafür ist zeitlos. nicht so wie die öffnungszeiten, zähle ich zu den fünf minuten vor ladenschluss herein stürmenden einkäufern. zielstrebig und entschlussfreudig hüpfe ich wie der *marchhare* durch die welt, bin ich doch ein märzkind.. nein, es gibt keine zufälle. auch wenn ich viel lieber alice im wunderland wär, denn dann hätte ich gestern nacht zehntausende davon.

Mittwoch, 9. Juli 2008

quasselstrippentag

es regnet strippen und ich quassele dazu. vielleicht schwitzt auch nur frau holle, oder sie wäscht mal wieder, wie auch ich. der bilderberg wird minimal reduziert, die äuglein immer eckiger und das runde verblasst. ich schaffe viel und komme zu viel zu wenig. die standleitung nach münchen bringt ablenkung und motivation gleichzeitig. was wäre die welt ohne die entwicklung kommunikation? darauf basiert das geheimnis des lebens, glaube ich, denn die menschheit ist ein informationskneuel und wir stecken mittendrin, im käse. verbindet und füllt die löcher, die entstehen. communicare „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen" immer auf der suche nach neuen methoden, vielfältigen wegen, medien. kunst wäre dann die mutation der entwicklung und ebenso die dynamik der entwicklung an sich, obwohl der größte teil ja bekanntlich müll ist. und doch wichtig. diversität scheint das zauberwort und die grundvoraussetzung für die stabilität des systems, denn wir alle wissen ja, was passieren kann, wenn schmetterlinge ... husten.

ich quassele, also bin ich.

Donnerstag, 3. Juli 2008

stubenfliegentag

sie genießt die nähe
vertaut
verschmust
erwärmt
die kleine seele

Dienstag, 1. Juli 2008

seelentag

deutschland als waldmeister hin oder nicht, ja, das mopse ich mal. das eintönige wimpelschwenken wird bestimmt nicht so schnell von der hand verwiesen. sogar an meiner erdbeerpflanze ging das gejammer auf hohen niveau nicht spurlos vorüber. selbstmörderisch stürzte sie sich aus ihrer schale hinab auf das vordach, mit nur geringen überlebenschancen, versorgte ich diese mit erlösendem lebenselexier. dann folgte aufräumen, alles für die katz. der goldschatz ziert die wand und krümelt in die ohren. es geht voran, langsam, aber sicher.


jetzt ist sie hier, die kleine seele, schnurRt auf meinem schoße und spielt ganz wild vorsichtig. zudem schlummert sie für zwei und wärmt mich beim klick klicklick. faszinierend so ein geschöpft, nicht ängstlich und kein stubenhempel. wunderbar, das kleine orange seelchen.


Sonntag, 29. Juni 2008

balltag..

..überall klappen die türen und sie verschwinden hinaus ins getümmel. ich streike hier sitzend im schatten des monitors und das ohne sitzfleischausweis. die straßen liegen im koma. gestampfe, geklatsche, gebrüll und der duft von zigaretten kämpft sich flimmernd bis an mein fenster vor, frech. ich bin immun gegen das em-virus und freue mich auf meine neue rostige miezekatze.



nun suchen noch zwei frischgeschlüpfte pelzpanther ein neues zu hause..

Freitag, 27. Juni 2008

drea` siebenschläfertag*

ja. was sagt man dazu. humbug, oder doch backbord? ich stelle, ach so, ja, milch her und frage mich ehrlich:" warum?" ich stelle fest, ich bin besonders anziehend, was meine waage mir täglich beweist. alles hat seine vor- und nachteilchen, fast alles, auch das steht fest. der autodoctor meines vertrauens stellt eine anstehende operation für 300 euronen fest. kein fest, nein, dem ich mich wohl stellen muss.
stehst du fest?

Donnerstag, 26. Juni 2008

die seele ist chaotisch. wie stark ist die deine, wie stark bist du? die welt ist grausam und zu oft verschlingt sie das leben in einem atemzug, doch dann für einen augenblick ist die welt vollkommen und umarmt dich mit ihren warmen gefühlen und der glanz in deinen augen verrät, dass dir das niemand entreißen kann. an diesem ort gibt es kein vielleicht, denn viel leicht ist feige. dort herrscht entschlossenheit, wie nirgendwo. wenn du nicht ab und zu zu dir zurückkehrst verlierst du diesen glanz. die schatten der stadt greifen elsterhaft unentwegt nach diesem deinem funkeln, so chaotisch, wie dein selbst. es ist nicht deine schwäche, die dich verwundbar macht. es ist deine entschlusslosigkeit.

Mittwoch, 25. Juni 2008

rosentag...

heute morgen ist eine zarte rose vor meiner tastatur explodiert, wahrscheinlich hatte sie die fünf magischen schritte gemacht, das arme geschöpf. *nur nicht unsichtbar werden* begleitet die inselaffen, hält meine gedanken in und auf trab. hopplahopp hopplahop..

bist du ein zufall?

Dienstag, 24. Juni 2008

frau wurstigeltag

kunde: "ich hätte gern was von der fetten groben. "
wurstfachverkäuferin: "oh, die ist heute in der berufsschule"


Montag, 23. Juni 2008

tausendundein kilometertag

1001 kilometer ratingen und zurück. düsseldorf ist vollgestopft mit unser spezies, habe ich doch heute nacht träumender weise im geiste die welt von aliens befreit, denn diese waren unverfrohren brutale sklaventreiber. der fahrstuhl, man stelle sich diesen wie eine moderne runde duschkabine vor, sauste mit mir in menschengeschwindigkeit zum glücklichen ende. ich merke schon, das gehört hier nicht her.
ratingen, ein verträumtes kleinstädtchen, entzückte mit liebevoll netten menschen, zu viel alkohol, köstlicher käsesuppe, humorigen wellenlängen, schiefen gesängen (wäre ich ein wal wäre meine schräglage vielleicht sensationell:) und natürlich der besten rentschnecke. dann brach die welt gestern kurzzeitig zusammen bei dieser geballten ladung frauenenergie, musste diese sich ja auch irgendwo entladen und der sturm fegte mich mit rückenwind zurück in den kühlen norden, der höflichsten stadt der welt. und jetzt? wahnsinnig müde! und? ja, bewegung macht süchtig, wie dieser käse-champignon-brotaufstrich.

Donnerstag, 19. Juni 2008

wie soll das nur emden?

die zeit flitzt. zwei telefonate ohne rote karte. das spiel entpuppt sich in angemessener gesellschaft als spannungsfähig. klickklick kommt dadurch viel zu kurz. das geht mir irgendwie ganzschön auf die.. ja, fahne. der narr zwinkert mir zu und fordert risiko mit nachsicht. ich beuge mich der aufgeregten stimmung der unternachbarn und das grölen nimmt überhand, ich kanns verstehen, aber mitmachen muss ich deswegen noch lange nicht. so habe ich 10 dänische sekunden vorsprung und fiebere insgeheim für die orangenen (ist doch klar:), wann immer die auch wieder spielen werden. jetzt schlägts aber wirklich dreizehn, kann bitte jamand diesen durchgeknallten, unausgefüllten fantypen das megafon entreißen?!

..danke!


Mittwoch, 18. Juni 2008

Tag-Inspektor(in)

heute mal neu. mal anders. kreativ strategisch. ich starte mit "hyper..hyper.." in den tag, was das wohl bringt? gehirnsülze in reinster form, aber vielleicht ist das heute notwendig, mal locker lassen um danach wieder anzuspannen. ich lasse mir den kopf massieren und sammle grücksträhnen in honigblond. er sagt ich hätte jetzt eine löwenmähne, ist wohl besser als ne möwenmähne, denke ich. das gestern.
heute morgen habe ich im traum eine idee erdacht, erwacht mit kopfkribbeln. dann hat es also was gebracht. zu mindest das snoozen beschert bunte träume, oder doch die haarfarbchemie?
blutsaugertag
, vampirisch bleibt zu wenig über. schon wieder lässt ein glas seine existenz für mein glück. wenn scherben sterbend glück bringen, bin ich wohl wahnsinnig glücklich. aber jetzt schnell die gehörspiele besticked und 666km ab nach emden und zurück.

Freitag, 13. Juni 2008

farbintensivtag..

..honigblond am schopf
der wurzel der gedanken
weil so wunderbar das seelchen
in der einsamkeit tanzt
und die welt verdreht
in meine augen baden geht.

das mag mein herz... fliegen im kopfkino.

Donnerstag, 12. Juni 2008

waldkuchentag

vorsicht bissig! die zähne zusammenbeißen und immer vor dem schweinehund bleiben. schnellerschneller, heißt es, wenn der rollkragen auch an die hüfte müsste. die neue waage spuckt frische zahlen ins gehirn, knallharte beweise, eindeutig, doch das köstliche waldbeerkuchenstück wird deswegen nicht verschmäht. der gang zum friseur, dann doch heute, also jetzt gleich und später dann? ordnungskram.

Montag, 9. Juni 2008

triumphtag...

..und großes pensum an hausaufgaben, die erledigt werden wollen, mit einem lächeln im herzen. frage: was kann bei so einem strahlen schief gehen?

...und fürs protokoll:
*sportblut
*bilderbilderbilder
*steuerbord
*fresi
*rechnung
*rüstungscheck

Sonntag, 8. Juni 2008

auf den spuren der ohren

triumphierend im geiste mit fanfaren und trompeten erschien der schillernde ohrenschmaus, mit saus und braus wehte der süden ein wildes lüftchen und den meinen neuen goldschatz heran. hörbar, voller zauber und geheimnissen entfaltet sich die phantasie, wie ein ein zartes ohrenpflänzchen und lässt den ärgerlichen makel des gleichgewichts verblassen. zu mindest für den moment vermag der riss der zeit nicht zu spalten. eine falte im alter sollte kein makel sein, doch im glas im angesicht der vorbeirasenden landschaft, verspricht dieser keine nachsicht. aber vergessen für hier und jetzt, für heute zählen die unsterblichen, das abenteuerliche gespür in außergewöhnlichen klangfarben, wo sogar die restposten zum rendezvous der augenweide werden..

so sende ich eintausendundeinen lächelnde sterne* in den süden :)

Samstag, 7. Juni 2008

tag der heiterkeit..

..gähnend, heute. zu früh, viel zu früh! ab in die lachende stadt, HaHa und hoffen auf geringe luftfeuchtigkeit. ich will heute spitzenmäßig sein, wie immer, volle kraft voraus.. ausrufezeichen

Freitag, 6. Juni 2008

pixelgeschwürtag..

..vom netten mädchen zur mädchensache, die weltherrschaft. huuch, ach nee nur die welt. so war ich doch nur 8km von dieser entfernt, so verdammt knapp. nächstes mal fahr ich nicht dran vorbei. sonnenverwöhnt lächeln mir am wegesrand die saftig süßen erdbeeren entgegen, bereit sich ihrer bestimmung hinzugeben, köstlich, was der sommer mit mixherr so bringt.
heute nacht besuchten mich rücksichtslose schlafpiraten in form von jenen jungen zeitgenossen, die gönnerhaft mit ihren fahrenden discotheken jedem eine akustische freude machen ob sie wollen, oder nicht! ich bin ja kein spielverderber und kann ureigentlich bei krach recht gut schlummern, doch fiel mir ein echo von der seele, als sich endlich eine frau brüllend als spießerin opferte. applausapplaus !

so und damit sich hier das pixelgeschwür nicht noch ausbreitet gibts jetzt wirtuelle buletten.

Montag, 2. Juni 2008

tag des sonnigen nachsitzens

berlin, lübeck, stralsund, büsum... immer unterwegs. geduldig warten hamburg, bremen und emden. ein neues auto und vier kleine kätzchen öffnen gerade ihre äuglein. das orangefarbende, wenn es mich auserwählt, würde ich sofort in sicherheit bringen. ach, ein graues ebenso. wo bleiben nur die drachen? die wii ist zurück, ein brot gebacken, frische erdbären grummeln in meinem bäuchlein. der rücken will bewegung, zerrt wahrscheinlich bis er seinen willen bekommen hat. die bildbearbeitung sitzt mir im nacken, lässt mich nachsitzen. heute, also artig, nicht groß.

. .adlerauge herrcoolars :)

Freitag, 23. Mai 2008

heldentag

tja, für jeden sieht ein held anders aus!



man schenke bitte der ausgefeilten tricktechnik besondere aufmerksamkeit,
da kann man schon mal ins schwitzen kommen ;)

Mittwoch, 21. Mai 2008

lästerschwestertag..

gestern, in der sushiwerkstatt... ein geburtstagsnachschlag, zwei wilde widderinnen ziehen lachend durch die nacht. elfengleich, stets wachsam. gefühlspiraten lauern an jeder ecke, da musst du flink und wendig, wie eine katze sein.
selbstverständlich gibt es helden, wie sand am meer. sind sie doch so unscheinbar, so dass sie dir leicht durch die finger rieseln, wenn du noch beifall klatschst. das kopfkino hat premiere und wir heimsen die trophäen ein, doch der posteingang bleibt blitzeblank. vielleicht ist der postmann durchgebrannt? offenbar achtlos zeitlos ignorant, wie russisch brot vom buch der weisheit löffeln.
vernichtend ehrlich zeigt das lächeln dir die zähne, wie man es sieht. kostenlos, so viel steht fest. unbezahlbar, zweifelsohne. darin verwurzelt verborgen geballte stärke liegt, verführerisch, sowie gefährlich. wie gift scheint aufrichtigkeit bedrohlich, schwer verdaulich bis lähmend tödlich. ja, die nachfrage dieser droge ist außergewohnlich schwach. vielleicht zu chaotisch, zu unvorhersehbar ist das ausmaß auch nur kleinster portionen. zeitlos weitreichend unüberschaubar, denn für alles gibt es ein gleichgewicht.


Dienstag, 20. Mai 2008

gefühlstag

die macht
sie lacht
schallend im profil
sie eifert, strebt und will
vergeblich das
was dir schon längst zu füßen liegt

Dienstag, 13. Mai 2008

petticoat5tag

http://www.youtube.com/watch?v=qptvCqtMg_o

Montag, 12. Mai 2008

streichtag

ich rolle behutsam über die tapete. nein, nicht mich, eine dieser wuschelligen riesenraupen. ich staunte lange vor der farbauswahl. ich wollte nicht knausern, ich wollte quallität.. denn wie oft hallte es schon in meinen ohren "wer billig kauft, kauft zwei mal". diesmal nicht, dachte ich.
weiß,
danach blau, so sollte es sein. nur scheint es cremé! was das bedeutet, ich muss wesentlich mehr und alles nochmal streicheln. ich nehme es gelassen, wenn verschwiegen bleibt "wer teuer kauft, dem bleibt nichts erspart!"

heute sage ich stoppbobb und gebe mir ein versprechen. ich werde nicht mehr suchen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

testosteroncamptag

einen vormittag mit unheimlichen männerüberschuss mit güteklasse A. nicht nur groß sondern auch noch gut proportioniert. ja gut, über die verpackung lässt sich streiten.

Mittwoch, 7. Mai 2008

polaroidtag

ich hatte es schon - nein, nicht ergessen - der blaue himmel drängt sich dermaßen in den vordergrund.. das ist unverschämt. ich meinte, das wiederkehrende abenteuer des größten flohmarktes und die eroberung meiner neuen knipse und schließlich das eingeständnis: ich kann und will nicht feilschen. auch mag ich nicht kneifen, doch ich drück mich.. grad schon wieder vor dem klick. . klick..

genau das klopfte an meine gehirnrinde und herrcoolars sei dank:

Dienstag, 6. Mai 2008

tag der beinfreiheit

ach, das radl ist frisch präpariert
und mein nacktes bein ziert
sich nicht, ziert gleich feurig tretend die pedalen.


und man könnte meinen,
man hat spaß mit mir... ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: unglaublich

Montag, 5. Mai 2008

"aus neun mach null" tag

ach du grüne neune. so viele zettel und immer noch einer. das soll hier und jetzt ein ende finden. so! kann ich doch nicht arbeiten. konzentriert schüttelt sie langsam den kopf und schlürft gedankenverloren etwas cappuccino.

nichtsahnende verschlafene füße tappsten verträumt mit dem restlichen körper in die küche. der griff zum wasserkocher, ein automatismus. wasserhahn auf und SCHOCK ..dimm dim dim dimm.. DER MUTTERKÄFER! käferäferferer.. ich stand, sie saß im spülbecken. auge in auge. fassungslos. bewegungslos eingefroren. offensichtlich taxierte sie mich. mist. ich kenne doch diesen verschlagenen blick. angewurzelt blieb ich, wo ich war. völlig ausgeliefert wurde ich gescannt. jetzt nur nicht vorschnell bewegen und dem drang widerstehen, wild mit den armen fuchtelnd, davon zu laufen. puh. gefährlich schnell könnte man diese situation unterschätzen, denn die wahre größe zeigt diese spezies nicht jedem betrachter. in wahrheit blickten mir gefühlte 30 zentimeter riesenaugen in die meinen, die körperfülle mal ganz außer acht gelassen. konzentriert und klaren gedankens, fasste ich mir ein herz. wo ist das mutterschiff? ich blickte mich langsam um, immer ein auge auf das tier gerichtet. links. ein fenster. mist, das brett ist voller pflanzen. MIST! jetzt bemerkte ich erst den ernst meiner lage. ich war zwischen den mutterkäfer und meine fleischfressende pflanze geraten. die zwickende mühle schuppste mich in panik. jetzt gab es wirklich kein zurück. verdammt! mit stärkster überwindung entschied ich mich, das doch grundlegend friedliche erscheinende tier zu befreien. die schweißproduktion lief auf hochtouren.
hypnotisiert vom mutterkäfer verschmolzen unsere gedanken. ein behältnis. mhmhm. aha. ja. der messbecher. bsbsss. perfekt. aufgepasst, blosßSs nicht berühren, sie könnte ja schließlich durch kontaktgift..gänsehaut. bisher lief alles doch ganz gut. tief luft holen und gleichmäßig atmen. jetzt oder nie, bevor der wahnsinn nach mir greift. blitzschnell entriss ich den becher dem regal, ein löffel und zack hinein mit mir, äh diesem.. fenster auf und ab in die freiheit. frei!
das raumzeitgefüge normalisierte und die gedanken ordneten sich. aufatmen und doch, ein unbehagliches gefühl wuchs rasant. unterschwellig. ungeachtet dessen, flog das tier doch nun der freiheit entge... aaaach mist,
waren da flügel?

Freitag, 2. Mai 2008

mäkeltag

ich hasse es! diese leute! schrecklich! wie sehr man sich auch bemüht, wenn man jenen auch das noch so ansteckendste lächeln schenkt.. nichts! gequälter sturer ernst.
zu diesem bierernst gönne ich mir ein schlückchen roten und hänge meine wäsche. prostend lächlend:) und dann... ist auch noch eines meiner büchlein ausgelesen, sehr ärgerlich, denn ich habe veträumt den nächsten teil zu ersteigern. mist! erst fiebert man dem ende endgegen und dann, ach alles vermäkelt heut, relativ irgendwie.

Donnerstag, 1. Mai 2008

weißer tag

feiner weißer sand krümelt weich zwischen meinen zehen. das tiefe blau des meeres beruhigt, verschlingt freundlich meine gedanken. ergreifend stiller rhythmus. unendlich. mächtig.

vier stunden slyt, strand, haut den könig spielen, geburtstag feiern und in den korb kriechen. das sommerkind streckt die nase in den sonnenwind. ja, die fahrt hat sich gelohnt.

Mittwoch, 30. April 2008

buttertrüffeltag

1 kilo buttertrüffeltee kam gestern ins haus geflattert, ein wundervoll aromatisches geschenk von frau doktor. mein herz, mein gaumen lachen, köstlich. DANKE! heute, 1 volle stunde lang geschlummert, den wecker und mich selbst immer wieder aufs neue vertröstet. ausschlafen kann man das nicht nennen, neeee. jetzt nur noch schnell die haut geschrubbt und getrocknet, dann gut verpackt und ab in den zug nach hamburg gelegt und ...dann vielleicht nach sylt, doch bis dahin eine kleine liaison mit lamb

Dienstag, 29. April 2008

waffenruhetag

ich habe geschossen,
heute nacht.
mehrfach,
verschiedene.


träume*
gegensätzliche anziehungskraft. viele neue würmer haben sich ins ohr gekuschelt. herzentscheidung mit verstand bei frau schlauschlau, denn die zeit heilt alle wunden, bleibt zu hoffen, dass die liebe keine wunde ist. kein schloss. klare gedankenstufen, unschuldig weiß, stets hungrig, begierig darauf, dass du die nächste stufe nimmst.

Sonntag, 27. April 2008

exquisittag

respektvoll umarme ich heute den morgen. ein tiefer atemzug des lebens. genießerisch. optimal. glücklich. der vollendete duft der zufriedenheit kitzelt anspruchslos meine nase. unkompliziert verpackt, ohne aufreißen, einfach im windschatten treiben lasssen. geschmackvoll. unverzichtbar, so ein tag. spring hinein, wenn du kannst..




..und vergiss nicht zu leben.

Freitag, 25. April 2008

wartetag

genug ist genug, geduld ein seidenfaden so lang, wie ein kneul und endlos gerissen. komatöser dauerzustand. das gute daran, wer später kommt, ist nicht zu spät. das traurige daran, ergreifende schauspieler, verschenktes talent.

"geh zum fernsehen haben sie gesagt,
da kannst du was erleben
haben sie gesagt.."

Mittwoch, 23. April 2008

verspätertag

..ja jetzt sollte ich s doch langsam gelernt haben. reife dreißig und kein stück erfahrener, was das zu spätkommen anbelangt. es reicht nicht, dass wir eigentlich das fliegende zeug verpasst hätten, wäre da nicht unser glückstag gewesen, seufz. und doch, keine hektik..tick.. tick

Montag, 21. April 2008

verzögerungsgenießertag

..so unendlich viele momente in einem kleinen abgelegenem teil der welt und drei kleine inseln, die diese bedeuten. einsamkeit "erhellt" hier einen neuen natürlichen status, hoch über den wolken auf einem berg bei 5° celsius und das gefühl einem gehöre all das, weil niemand weit und breit zu sehen ist. einzigartig. bis einen die wolke verschluckt, wie der blobb. wer die gelassene einsamkeit liebt, wird sich von den inseln nicht mehr abwenden wollen.. verlassene, mit dem urwald verwachsene hausruinen träumen wissend vor sich hin. erhalten beifall von den stetig klatschenden wellen. die palmenfarne strecken sanft ihre vielzähligen arme, um zu ertasten, was sie umgibt. so oft ich konnte, habe ich die welt kurz gestoppt und in einem bild gefangen, doch sie können keine realität schenken. ich hätte gern auch die geräusche gefangen, einzeln verpackt und jederzeit greifbar nah, um die augen zu schließen und mich davonzuträumen...

Sonntag, 6. April 2008

auszeit..

freie fahrt für freie bürger. aufregung, einkäufe und abgepacktes. eigenartig, dass ich ein mensch der allerletzten minute bin, das will ich scheinbar nicht mehr an mir ändern. ich packe erst in ein paar stunden, die spannung brauche ich, vielleicht. ich freue mich.. wahnsinnig. alles neue bringt der april.

ab morgen erstmal: grenzenlos.

Freitag, 4. April 2008

Donnerstag, 3. April 2008

gezeitentag

ebbe und flut, sanftes atmen der welt. beruhigend, konstant, ausgeglichen. angetrieben vom mondherz. ich träume von wilden tieren und entführungen. die seltsamen machen sich bemerkbar. wunderlich. ich habe angst vorm fliegen, sieben mal. das passt doch, wie die faust auf die sitzlehne.

"sie haben also zwei wochen im atlantik gebucht?" "NEIN, ich will auf eine einsame insel."

Mittwoch, 2. April 2008

regentraubentag








mein fenster hat ausschlag,
ich glaube, es regnet.


in glaubhaft








Dienstag, 1. April 2008

löwentag

ich hab nichts gegen die löwen vor meinem haus auf dem parkplatz. sie laufen mürrisch hinundher, eingezwängt in einige wenige quadratmeter. wütendes mitleid, gezüchtete distanz. das löwenherz pulsiert, blutet, brüllt. ich hasse zirküsse.

Montag, 31. März 2008

ölwechseltag

mein auto, die lady, hat es sich verdient. frische zähflüssigkeit für die umlaufbahn und einen neuen schlauch braucht sie auch, denn sie ist nicht ganz dicht und das riecht... uiiuiuiiiiunangenehm. bei mir gibts heute ein gedicht, ein gustatorisches erlebnis. köstliche männerhacktaschen.. mhmmit gefüllten riesenpilzen.. und zu allerletzt die beste nachricht, oder eine schlechte, je nach standpunkt.

die party am 12.04. fällt mit sicherheit aus, aber dafür URLAUB!!!!




Freitag, 28. März 2008

drehtag..

..der letzte. heute noch, davor nur schnell ins bett. es reicht.

Donnerstag, 27. März 2008

tagzwischen

erschlagen. heute hänge ich zwischen den zseilen. die müdigkeit verschleppt mich ungnädig aus den träumen. dafür hält sich die erkältung wacker ungeschlagen. der polizist hat feierabend und wollte perdu nicht strippen.. obwohl vielleicht, wenn ich bis zum abschlussbierchen geblieben wäre... vielleicht.

Mittwoch, 26. März 2008

fau pax tag

völlig verflockt ist´s draußen, drinnen gibts nur frühstücksflocken. weiter gehts im letter box format, leise, und zurückhaltend, wie weise und gestaltend. da ist niesen wirklich unangebracht, oder gar dicke menschen als solche zu betiteln.. faupax...(ja, sicherlich fauxpas = fehltritt:)

Montag, 24. März 2008

schlüsselerlebnistag

augen auf beim filmdurchlauf..

settag

träume in schlechter auflösung, denn meine nase sprintet und läuft und erst der hals. ich sage euch, bei diesem wetter um den see schocken, das ist nicht gesund. und nun bin ich gespannt auf den kleinen kurzfilm, dem ich gleich fotografisch beiwohne.. achtung, deckung:

hhhhhtschie.. wenn nur dieser nasale druck und das pulsieren selbiger nicht wäre

Sonntag, 23. März 2008

great honor

es lebe das internet! ein wunderbares geburtstagsgeschenk..
bitte schaut selbst:

juan martinez