ein leicht pelziger geschmack liegt mir auf dem herzen, die kuschelig rote seele ist hinfort in perfekten händen, doch sie fehlt schon jetzt. so schnurre ich für mich, für schweden und werde ab morgen den dortigen regen probieren. das wird bestimmt köstlich..
Sonntag, 17. Mai 2009
Freitag, 15. Mai 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
schaukelt verwoben der klangteppich
sanftleicht
tanzt anmutig die melodie im ohr
so zart
wie erster schnee
prickelt der morgen
wenn er dich vorsichtig
durch seine mechanische umarmung begrüßt
dämmern die sinne
initialisieren deine feinen härchen der haut die la ola
ein warmer hauch
vom scheitel bis zum kleinen zeh
prickelt
der frischgeschlüpfte tag
ist eine bereicherung
so intensiv
wie das gelb des blühnenden rapses
schmulst du erstaunt
durch den türspalt zur welt
atmest die betörenden details
jede regung der noch so luftigsten bewegung
Samstag, 9. Mai 2009
Mittwoch, 6. Mai 2009
heute nacht habe ich das musikalische muster der chemischen formeln entschlüsselt. sagenhaft, wie jedem kleinen atom sein eigenklang innewohnt. das koordinatensystem bildet ein ganz neues tonleitersystem, obgleich die ringförmige anordnung den idealzustand im komplexen gewirr vereinte. soweit so gut, stelle man sich zudem vor, dass jetzt wiederum ein molekül so eine art dreiklang oder akord sei und die aufgabe darin bestand die genaue stoffliche zusammensetzung, also dieser einzeltöne zu kennen und anwenden zu können.
im wachzustand überschreitet dies meine akustische vorstellungskraft und doch so fern scheint es mir nun auch wieder nicht. schließlich unterscheidet man in jedem system die frequenz der eigenschwingung. so könnte doch ein molekül ein art eigenschwingung haben und demzufolge auch eine ganz spezielle persönliche note besitzen. oder etwa nicht?
ich übergebe den stimmlöffel, mir rauschen die ohren.
menschen: lebendimpfstoff der atmosphäre
Dienstag, 5. Mai 2009
während ich die treppe munter hinunter hüpfte kam mir der blitzgedanke.
das fahrrad musste dem auto weichen und die selbigen sind nun orangegrün gestellt für mein kleines abenteuer.
eingeweicht,
heute wie ein schrumpeliges radieschen
versunken für drei stunden im blumenkrieg.
überdies die beklemmende umarmung des morgen:
das gelbe fieber und der schutz.im.pfung
Sonntag, 3. Mai 2009
Mittwoch, 29. April 2009
Mittwoch, 22. April 2009
Dienstag, 21. April 2009
feuer und flamme..
Donnerstag, 16. April 2009
Dienstag, 14. April 2009
Mittwoch, 8. April 2009
seidenmatt..
ungewaschen
ungeschminkt schwingt
der schwarze schwarm des zorns
in der grimmasse
schwimmt der einfluss der abwesenheit
aus meinem kopf
verschlingt spröden appetit auf ernst
Freitag, 3. April 2009
Mittwoch, 1. April 2009
schneekugel...
z e i t l u p e n a r t i g
legen sich die angriffslustigen nebelfetzen,
trudelt der glitter zu boden.
das gefühl der schneekugel
erdrückt die fröhliche luft. . . .
ich telefonierte mit der vergangenheit,
erlebte zehn minuten zeitverschiebung. der raum blieb unverändert.
das scheint schließlich schwierig genug, könnte ich mir vorstellen.
ich hielt die hand hamburgers,
ach ne hamburgs blutigster nase. oder war es doch ein berliner?
sie lackierte mir die seele,
auch wenn es nur die linke hand war, die zu blättern beginnt.
Montag, 30. März 2009
Sonntag, 29. März 2009
Sonntag, 22. März 2009
Montag, 16. März 2009
Donnerstag, 12. März 2009
fraglich nicht zwingend frag.würdig
ist die verwandlung infolge einer mutation
das resultat unsichtbarer implosion
reichlich ungereimtheiten
gleiten knirschend auf dünnem eis
dieser arrogante gedanke der unsterblichkeit
ist ein vergänglich einfältiger funken
so tief versunken
hinein in die freiheit
abgenutzter schranken
und ertrunken
an gedanken
Samstag, 7. März 2009
Mittwoch, 4. März 2009
der 7te kontinent ...
geheime wünsche, kleiner wüstenoasen gleichend so lebendig wie die luft aus bunter götterspeise, durchstöbere ich sorgsam. ich, die traumjägerin, erblättere die nächste seite des chaos und legitimiere die intrairdische siebte welt, wo die gänsehaut sich bis auf die handflächen verläuft...
Dienstag, 3. März 2009
doch das ist nichts gegen das warten. das warten auf den öffentlichen martapfahl versalzt die schon längst saline suppe in der gerüchteküche, auf probieren: steht erbrechen. es ist schon erstaunlich.. wie studierte hilfe so verfälscht werden kann, das ist mir unbegreiflich. heute wird sat1 das ganze weiter ausschlachten. wenn ich nicht die wahrheit kennen würde, stünde ich vielleicht auf der seite des kleinen vertrockneten mannes? kopfschüttelnd werde ich die verleumdung nicht einmal mit ansehen..
..es scheint ein tief verwurzeltes problem zu sein, die eigenen fehler auf die anderen schieben zu wollen, im besonderen, wenn es hätte ein so schwerwiegender sein können!
Freitag, 20. Februar 2009
Mittwoch, 18. Februar 2009
endwurf, der siebente. was für eine ironie.
jetzt nur noch die feinjustierung,
pixelpeeling..
wer denkt sich so etwas aus???!
Montag, 9. Februar 2009
Mittwoch, 4. Februar 2009
ich schließe die augen und genieße die regungslose konzentration des moments. ein tiefer atmezug füllt meine lungen, öffnet den verstand. ich verabschiede mich flüsternd, begrüße den unendlich kurzen augenblick der ruhe und gelassenheit bevor alles was war, verrat sein wird. ein tag nach dem anderen, sowie ein schritt dem nächsten folgt, taumelt das jetzt zum gleich, hinein ins bald.
stell dir vor, du stehst auf dem 10 meter brett mit diesem leichten kribbeln in den untiefen der magengegend. den blick auf das wasser gerichtet zögerst du, sammelst du deine gedanken, bündelst du deine angst. schließlich umklammert dich die unvermeidlich atemlose stille, bevor in der luftigen höhe der schwebende fuß den schritt wagt und dich das alles verschlingende nichts umarmt. die welt explodiert. ein schlag ins gesicht, das gefühl als sei das gehirn zerplatzt und..
..ich tauche hinein, mich frisst die vermeintliche ewigkeit. ein kalter schauder krabbelt spinnengleich flink zart über die nicht mehr vorhandene haut. blind zappeln die gedanken, flattern wild im wind, wie wäsche an der leine. scheinbar wahllos aufgereihte erinnerungen treiben strandgut gleich umher.
kopfpüree,
wortfetzen hetzen, wetteifern, kreisen inmitten von bildfragmenten. oben ist links, wie kopfüber darunter. alles ist durcheinander. spürbar ist allein diese intensive unvertrautheit, das überwältigend ungewohnte gefühlschaos zerschmettert das altbekannte ich und eine ungeheuerliche tiefe der elemente stülpt sich lautlos kreischend über das gerade eben noch ...jetzt.
w i l l k o m m e n auf dem siebenten kontinent!
Montag, 2. Februar 2009
hüst..räusper.. entschuldige die verspätung.. wann wird gefeiert? ick tanz ma schoma warm..wa :)
Samstag, 24. Januar 2009
..manchmal hab ich die befürchtung meine träume könnten auszüge aus anderen realen leben sein. gefährlich wirds, wenn ich vom krieg träume. das ist kein angenehmes gefühl und das ist wahrlich schwerlich untertrieben. das gefühl von einem undefinierbaren brummenden dumpfen grollen, was zum beben mutiert, entpuppt sich als grässliche erkenntnis tausender marschierender stiefel. dann heist es fallen ausweichen, an elektrischem draht entlang schlängeln und am ende um dein leben rennen, wie noch nie zuvor.. und vielleicht zum letzten mal. unendlich entsetzlich.
.. ich spiel zu viel, ja, alles quatsch!
Freitag, 23. Januar 2009
Donnerstag, 22. Januar 2009
glühwürmchenschwarm..
und wünsche angenehme
kopfbequeme
träume..
visualisierten charme
Dienstag, 20. Januar 2009
morgen, wenn sie noch da ist und ich sie wiederfinde,
setze ich sie erneut zusammen.
es blättert die farbe der illusion
schicht um schicht
der nackten wahrheit ihr launisches gesicht
wohlgenährte suggestion
paradies der gänse.haut
bleibt bleibt für den moment unverdaut
Montag, 19. Januar 2009
gedankenfrühstück..
das ego des geistesgegenwärters zankt.
Samstag, 17. Januar 2009
sternenperlentag
Freitag, 16. Januar 2009
ausgeträumt..
D A S !
meine rechner wollte nicht hochfahren! fuck! verdammte scheiße, wie kann das denn passieren? mistekiste. inzwischen läuft das scandisc, die fehlersuche auf hochtouren. blockiert sitze ich hier am anderen und traue mich gar nicht rüber an den schreibtisch. seufzZz.. mhm nun ich werd mal ein äuglein werfen und... phase 4 von 5.. die spannung bleibt und ich hoffe, ich wünsche der wurm wird zum schmetterling!
Donnerstag, 15. Januar 2009
schweigender nebel..
Mittwoch, 14. Januar 2009
bunte interpretation..
nein.
destillieren sie bitte ihr ich! die frage nach der kunst beschäftigt die zur träumerin verdammte. hast du die fähigkeit und die bereitschaft zuzuhören? und was viel wichtiger ist: glaubst du dir selbst? das wäre die basis, vorerst, aber ich möchte tiefer in das konzentrat.
was ist kunst?
das ist die frage die mir gestellt wurde. konrad fiedler sagt: "Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, wie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."
ja, der mensch braucht künstlerisches verständnis, um manche dinge begreifen zu können, wie die mathematik der logik bedarf. für mich ist kreativität eine art des denkens, nicht nur ein nebenprodukt der logik. die kreativität und damit auch die kunst scheint die chaotische logik, wenn man so will. aus diesem grund ist sie auch keine anhand von zahlen messbare größe und gelegentlich so schwierig nachvollziehbar und keinesfalls geradlinig.
wenn wir musik hören, interpretieren wir angeblich sagenhafte 40 % dazu. diese größe macht zum übergewichtigem teil das unterbewusstsein aus. verknüpfungen von erlebtem, assoziationen, urinstinken, gefühlen. das besondere dabei ist die direkte verbindung von hören und empfinden. eine melodie kann eine komplette lebensgeschichte mit allem drum und dran transportieren, wie bei einer filmmusik zum beispiel, wo einem die interpretation zu leichter kost, etwas vorgekaut wird. ein lied funktioniert scheinbar wie eine imaginäre komprimierte gefühls-zip-datei. eine bizarre vorstellung, aber ich glaube so verzweigt sind die vorgänge, wenn eine wunderbare melodie fesselt, wenn kreativität keimt oder kunst entsteht. wer es versteht sich selbst zuzuhören, sich mit seinen gefühlen auseinanderzusetzen, ihnen ausdruck zu verleihen, schafft die basis für das konzentrat kunst.
bitte, destillieren sie ihr ich!
Dienstag, 13. Januar 2009
kichererbsensuppe für zwei
wann kommt eigentlich π 2 in die kinos?
Sonntag, 11. Januar 2009
traumfalten
wie schwarzer schnee schweigt die dunkelheit
senkt naiv ihre lider
winterseelen murmeln tonlos im schleier des atems
das fette auge glotzt gnadenlos gierig
knebelt den schatten des schlafes
träume knirschen zwischen den zähnen
kompromisse tanzen in den augen
entzünden den verstand
während die eisblumen hier im norden welken
Samstag, 3. Januar 2009
ordnung..
sie hasst mich. ja. sie. die ordnung.
ich will sie, doch sie sträubt sich mit jeder einzelnen faser ihrer persönlichkeit. sie wehrt sich vehement, zappelt, windet sich, gleitet mir immer wieder aus den händen. ich würd sie gern besänftigen und ihr die krallen schneiden, denn sie zu zähmen, das wage ich nicht. nein, so weit würde ich nicht gehen. ich würde nur gern ihre furcht vor mir verscheuchen, sodass sie sich nicht mehr an mir verletzen kann..
Donnerstag, 1. Januar 2009
Montag, 29. Dezember 2008
eiszeit..
ein glück.
Sonntag, 28. Dezember 2008
ohrenspagattag..
am späten abend dann noch die beste schlummernde überraschung, der fund des jahres! gehörspülungen der extra klasse. ein dickes DANKE mit umarmung an den herrn papa;)
Dienstag, 23. Dezember 2008
..2009
weihnachtsfeuer.. die letzte, ach ..feier, ja. es ist schlummerzeit und noncolor hält ein geschenk für mich bereit. ich vermisse die unwiderbringliche potsdamer zeit. bin gespannt, was noch kommen mag..ich bin bereit.
für heute sage ich der welt gute nacht. ein kurzer abschied mit dem gefühl..
des augenblicks..ohne wenn und aber!
Donnerstag, 18. Dezember 2008
..für die sehnsucht
..überall lauern sie, die traumpiraten.
nimm dich in acht, schau wer neben dir wacht.
nur, wenn "..träume..verunglückte zeitreisende.." wären. was dann?
dann hätten wir keine rechte daran.
obschon die leidenschaft bewahrt,
gewährt gefahrlos sicher
die erhaltung der art
jeglicher träume..rMittwoch, 17. Dezember 2008
träume..
habe ich mich in der poesie verloren,
irgendwo zwischen den zeilen,
heute
..im martyrium
Dienstag, 16. Dezember 2008
auf Anhieb..
"Du hast dein Zeitgefühl verloren." sagte sie durch den Hörer. Da sind wir schon zu Zweit, dachte ich. Zwei Hörer, zu mindest.
Die beiden Zeitenden der Ursuppe, Beginn bis zum Ende, verlaufen klar und flüssig für die einen, die Kategoriesüchtigen, ein wunderbar lineares Gefälle der Gefälligkeiten plätschert weich und warm. Der Gewissenhafte weiß lässig ist fahrlässig. Für die Eingefleischten stellt sich die Frage, stammt denn diese Qual von Qualität? oder ist es einfach ein überflüssiges Rinnsal, der Abfall der Vergänglichkeit. Wenn dein Gefühl stimmt beinhaltet es die Ursuppe. Vorsicht! Wir wollen doch nicht, dass du überkochst, obwohl der Knall, der kommt bestimmt. Optimistisches Denken, wenn weltliche Delikatessen schimmeln, dann heißt es Edelschimmel. Die Unendlichkeit prostet der Wiederholung des Fressens und Gefressenwerdens. Wie lang kannst du dein Atem, ach nein, auch noch das Wasser halten, bevor dich Schwester Fäulnis tiefgefroren in Stücke schneidet und genüsslich auslöffelt? Ja, auf den Zustand kommt es an. Der faule Zustand liegt wahrscheinlich zwischen fest und flüssig. Das müsste man doch festsetzen können. Grau ist ja auch nicht einfach nur Grau, jede feinste Abstimmung in Prozent ist bestimmbar. Wo bleiben da die DIN- oder Pi-Genauigkeiten?
Ich hatte heute keinen Gedankendusche. Sieht du schon was? Ach, das ist doch Ansichtssache. Lass uns wachsen und jeden Tag ein wenig größer werden, ohne Angstschweiß Fragen hinterfragen und noch eine draufsetzen. So geht das! Selbstverständlich, nein das bist du nicht. Du bist mir ein Lächeln wert, wenn man bedenkt ein Lächeln ist viel ansteckender als schnupfen.