Mittwoch, 29. April 2009

alltagSinnflation
das leben ist kein käsekuchen*
jut´n appetit!

Mittwoch, 22. April 2009

entwicklung ::: sich wahrhaft aus einer anderen richtung zu betrachten, nicht von oben oder unten, eher direkt aus den augenwinkeln, dabei das gleichgewicht beizubehalten ist schwierigkeit und faszination zugleich.

Dienstag, 21. April 2009

feuer und flamme..

..ich hätte nicht gedacht, dass ich mich freiwillig in einem boot 14 meter in die tiefe fallenlasse. geschweige denn, dass ich einem 6 meter abgrund ungetrübt entgegenspringe. . . heute, menschenleinen los! artig im sonnenmeer gebadet, eingeweicht und geangelt worden. nicht auszudenken, dass ich morgen brände löschen werde! KO für den augenblick ist erstmal das dermale sonnenfeuer zu bändigen.

Donnerstag, 16. April 2009

ein tag zum.. "die seele an der leine in die freiheit führen"

Dienstag, 14. April 2009

zart und weich
schielt der duft
des sommers um die
ecke
lauert
die karamellseele

Mittwoch, 8. April 2009

seidenmatt..

..versinkt der regen der realität
ungewaschen
ungeschminkt schwingt
der schwarze schwarm des zorns
in der grimmasse
schwimmt der einfluss der abwesenheit
aus meinem kopf
verschlingt spröden appetit auf ernst

Freitag, 3. April 2009


hälst du auch den atem an,
wenn eigengeartete menschen an die vorbeigehn?
die fiesen minimolekühe...

Mittwoch, 1. April 2009

ms-astor..


n e u g i e r i g ?

vielen dank für den link:)

schneekugel...

. . l a n g s a m
z e i t l u p e n a r t i g
legen sich die angriffslustigen nebelfetzen,
trudelt der glitter zu boden.
das gefühl der schneekugel
erdrückt die fröhliche luft. . . .

ich telefonierte mit der vergangenheit,
erlebte zehn minuten zeitverschiebung. der raum blieb unverändert.
das scheint schließlich schwierig genug, könnte ich mir vorstellen.

ich hielt die hand hamburgers,
ach ne hamburgs blutigster nase. oder war es doch ein berliner?

sie lackierte mir die seele,
auch wenn es nur die linke hand war, die zu blättern beginnt.

Montag, 30. März 2009

..ich hab ´ne ketchup-pflanze freigegessen* unglaublich aber wahr

Sonntag, 29. März 2009

heute ist.. zeitdummstellung

Sonntag, 22. März 2009

peinlich, unvergesslich
ein funkeln in den augen
und das schallende lachen im profil
und die größte frage des abends: wer ist die ......?

vielen dank an all die leuchtenden gedanken!!!

Montag, 16. März 2009

heute: ohne worte...

Donnerstag, 12. März 2009

frag nicht
fraglich nicht zwingend frag.würdig
ist die verwandlung infolge einer mutation
das resultat unsichtbarer implosion

reichlich ungereimtheiten
gleiten knirschend auf dünnem eis

dieser arrogante gedanke der unsterblichkeit
ist ein vergänglich einfältiger funken
so tief versunken

hinein in die freiheit
abgenutzter schranken

und ertrunken
an gedanken

Samstag, 7. März 2009


genug ist genug
die füßlein schicke ich per post
den ing.Wer?
ertränke ich in kochendem wasser
der teig entblättert sich vor mir
wie die müden augen
glasig die letzte kraft aus dem monitorlicht saugen

kaum zu glauben
:::plumps:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Mittwoch, 4. März 2009


der 7te kontinent ...

die welt der realen illusion, wo träume glaubwürdige realität erleben, ist die welt der kleinen reisen, wo es keine begreifbare gewissheit, keine worte gibt, da diese art der existenz bisher für viele verborgen blieb, so bin ich eingetaucht in die tiefe deiner psyche.
ich bin in gedanken bei dir.
die halsstarrigkeit der struktur ist aufgelöst in die gesetzesuppe der vorstellungskraft. keine eigenschaften werden beherrscht, bedingt durch den aufbau der moleküle oder der zusammensetzung. in diesem zusammenhang kann ich von reiner freiheit sprechen. die anwesenheit einer geradezu rohen reinheit, die durch und durch geht, tiefer als das greifbare mark und dennoch undurchdringlich, körperlos erscheinen allein die umrisse der eigenen geduld des eigenen einfühlungsvermögens. dort ist sie beharrlich die endlosigkeit. genau dort sind sie, die verlorenen sterne der traurigkeit. zeitlos stupsen sie sich und dazwischen quetschen sich die dunklen blinden passagiere. ein grausamer strudel der phanatsie, so ungleich die verschlüsselten gedankenbilder und die konsistenz auch erscheinen mag, so identisch schweben darin die gefühle. wie ein körper das wasser der verdrängt, so gleite ich hinein in deine erfindungen und verschiebe mit zartem druck, sortiere die deinen dunklen abstrakten stammgäste der sinne.
geheime wünsche, kleiner wüstenoasen gleichend so lebendig wie die luft aus bunter götterspeise, durchstöbere ich sorgsam. ich, die traumjägerin, erblättere die nächste seite des chaos und legitimiere die intrairdische siebte welt, wo die gänsehaut sich bis auf die handflächen verläuft...

Dienstag, 3. März 2009

erschöpft..

kopfschüttelnd eingebüchst..

ein unwiederbringlich unangenehm enttäuschender start in die woche. da war er wieder dieser verfluchte tag, montag! für mich in meiner kleinen höhle unterm dach vermag es keinen unterschied zu machen, doch dann am nachmittag in der wilden welt im stummen studio ballte sich das grau zum schwarz zusammen. nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, nein..
doch das ist nichts gegen das warten. das warten auf den öffentlichen martapfahl versalzt die schon längst saline suppe in der gerüchteküche, auf probieren: steht erbrechen. es ist schon erstaunlich.. wie studierte hilfe so verfälscht werden kann, das ist mir unbegreiflich. heute wird sat1 das ganze weiter ausschlachten. wenn ich nicht die wahrheit kennen würde, stünde ich vielleicht auf der seite des kleinen vertrockneten mannes? kopfschüttelnd werde ich die verleumdung nicht einmal mit ansehen..

..es scheint ein tief verwurzeltes problem zu sein, die eigenen fehler auf die anderen schieben zu wollen, im besonderen, wenn es hätte ein so schwerwiegender sein können!

Freitag, 20. Februar 2009


GAR


alles was fast passiert
gärt im keller vor sich hin
reserviert den üblen gestank
sauerer milch
bis die feinen härchen des schimmels
gar über sich selbst hinauswachsen..

ich mag den winter, wenn es so richtig kuschelig isst :)

Mittwoch, 18. Februar 2009

kopfschütteltag

endwurf, der siebente. was für eine ironie.
jetzt nur noch die feinjustierung,
pixelpeeling..

"..Wie wär's mit einem Peeling für Ihre Ellenbogen? Diese sind oft vernachlässigt und gerade heute verspricht der Mond guten Erfolg bei der Entfernung lästiger Hornhaut mit Bimsstein oder feuchtem Salz. ..Beim heutigen Mondstand empfiehlt es sich in Sachen Haushalt auch, Ihre Kellerregale zu reinigen..." ?!

wer denkt sich so etwas aus???!

Montag, 9. Februar 2009


innere stimme

die zeit schnappt große stücke

der rhythmus einer verträumten lücke

sitzt sich den arsch weit und breit

kein ungeheuer schreitet

luftig realistisch !

Mittwoch, 4. Februar 2009

der 7te kontinent

ich schließe die augen und genieße die regungslose konzentration des moments. ein tiefer atmezug füllt meine lungen, öffnet den verstand. ich verabschiede mich flüsternd, begrüße den unendlich kurzen augenblick der ruhe und gelassenheit bevor alles was war, verrat sein wird. ein tag nach dem anderen, sowie ein schritt dem nächsten folgt, taumelt das jetzt zum gleich, hinein ins bald.
stell dir vor, du stehst auf dem 10 meter brett mit diesem leichten kribbeln in den untiefen der magengegend. den blick auf das wasser gerichtet zögerst du, sammelst du deine gedanken, bündelst du deine angst. schließlich umklammert dich die unvermeidlich atemlose stille, bevor in der luftigen höhe der schwebende fuß den schritt wagt und dich das alles verschlingende nichts umarmt. die welt explodiert. ein schlag ins gesicht, das gefühl als sei das gehirn zerplatzt und..
..ich tauche hinein, mich frisst die vermeintliche ewigkeit. ein kalter schauder krabbelt spinnengleich flink zart über die nicht mehr vorhandene haut. blind zappeln die gedanken, flattern wild im wind, wie wäsche an der leine. scheinbar wahllos aufgereihte erinnerungen treiben strandgut gleich umher.
kopfpüree,
wortfetzen hetzen, wetteifern, kreisen inmitten von bildfragmenten. oben ist links, wie kopfüber darunter. alles ist durcheinander. spürbar ist allein diese intensive unvertrautheit, das überwältigend ungewohnte gefühlschaos zerschmettert das altbekannte ich und eine ungeheuerliche tiefe der elemente stülpt sich lautlos kreischend über das gerade eben noch ...jetzt.
w i l l k o m m e n auf dem siebenten kontinent!

Montag, 2. Februar 2009

g l ü c k s w u n s c h t a g

aach herrcoolars, ick wünsch dir nur das beste vom besten und davon das erlesenste! oder besser gesagt noch mehr berauschende herzschläge für dich, ein wahres speedgirl und innige küsse einer muse und unzählig wunderbare augenblicke, die dich schweben lassen und in bewegung halten. fühl dich herzlichst von mir mit meinen einhundertkilometerlangen ärmchen umarmt und gedrückt.. : °)



hüst..räusper.. entschuldige die verspätung.. wann wird gefeiert? ick tanz ma schoma warm..wa :)

Samstag, 24. Januar 2009

bitte fahren sie doch nicht den käse an! was? ja. mhm.

..manchmal hab ich die befürchtung meine träume könnten auszüge aus anderen realen leben sein. gefährlich wirds, wenn ich vom krieg träume. das ist kein angenehmes gefühl und das ist wahrlich schwerlich untertrieben. das gefühl von einem undefinierbaren brummenden dumpfen grollen, was zum beben mutiert, entpuppt sich als grässliche erkenntnis tausender marschierender stiefel. dann heist es fallen ausweichen, an elektrischem draht entlang schlängeln und am ende um dein leben rennen, wie noch nie zuvor.. und vielleicht zum letzten mal. unendlich entsetzlich.

.. ich spiel zu viel, ja, alles quatsch!

Freitag, 23. Januar 2009


frau doktor hibbelig..


ruhelos,
nur blödsinn im kopf
diemal keine sülze..
nur überall gedankenschranken

so jetzt aber schnell unter die decke und
nur noch kurz bei einigen zeilen verweilen
pling*

Donnerstag, 22. Januar 2009

glühwürmchenschwarm..

..heute nacht schwebe ich im schwarm
und wünsche angenehme
kopfbequeme
träume..
visualisierten charme

Dienstag, 20. Januar 2009

Es ist so gut, das zu wissen: daß in uns drinnen einer ist, der alles weiß, alles will, alles besser macht als wir selber.

- Hermann Hesse, Demian
heute ist eine meiner welten irgendwann und irgendwo zerbrochen.
morgen, wenn sie noch da ist und ich sie wiederfinde,
setze ich sie erneut zusammen.

es blättert die farbe der illusion
schicht um schicht
der nackten wahrheit ihr launisches gesicht
wohlgenährte suggestion
paradies der gänse.haut
bleibt bleibt für den moment unverdaut

Montag, 19. Januar 2009

gedankenfrühstück..

..verzehrende köstlichkeiten schmelzen auf dem gedankengaumen,
das ego des geistesgegenwärters zankt.

Samstag, 17. Januar 2009

sternenperlentag

..heute greife ich nach den sternen in der perlenstadt und lasse allen computern ihre zicken und macken. tanzteufelswild freue ich mich auf den tanz der planeten und hüÜüpfe mich im geist schon mal ein bisserl warm ;) .. im zuge des astronomiejahres..t.. tse

Freitag, 16. Januar 2009

ausgeträumt..

tja mit den träumen ist es so eine sache. heute erwachte ich nach 2 stunden snoozen, mit sehr gemischten gefühlen, vom schlechten gewissen mal abgesehen. ich träumte viel, so wie ich es gern hab, nur war der letzte traum nicht sehr erbaulich, denn es war der wurm drin. jepp, ein computervirus. keine schöne angelegenheit. nun ja, ich schob ihn beiseite und startete in meinem morgentlichen ritual.. computer, kamikatze, kaffee, dann ein anruf vom wurstbonbon und dann...
D A S !
meine rechner wollte nicht hochfahren! fuck! verdammte scheiße, wie kann das denn passieren? mistekiste. inzwischen läuft das scandisc, die fehlersuche auf hochtouren. blockiert sitze ich hier am anderen und traue mich gar nicht rüber an den schreibtisch. seufzZz.. mhm nun ich werd mal ein äuglein werfen und... phase 4 von 5.. die spannung bleibt und ich hoffe, ich wünsche der wurm wird zum schmetterling!

Donnerstag, 15. Januar 2009

schweigender nebel..

ich hatte mich lang zurückgehalten, mich über wahnsinnig kitschige und weltuntergangsstimmige wetterverhältnisse auszulassen. tjaaa, da lobt man einml die sonne und ihre dramatischen auftritte, da ist sie auch schon eingeschnappt verhüllt sich ... hüllt sich in schweigen


Mittwoch, 14. Januar 2009

bunte interpretation..

ich habe das traditionslos gezogen. ich weiß noch immer nicht, was ich damit anfangen soll. ob es der hauptgewinn oder eine niete ist, das kann ich bis zu diesem augenblick nicht ersehen. es scheint der gang der dinge zu sein. was nicht bedeutet, sich einfach mit dingen abzufinden.
nein.
destillieren sie bitte ihr ich!
die frage nach der kunst beschäftigt die zur träumerin verdammte. hast du die fähigkeit und die bereitschaft zuzuhören? und was viel wichtiger ist: glaubst du dir selbst? das wäre die basis, vorerst, aber ich möchte tiefer in das konzentrat.
was ist kunst?

das ist die frage die mir gestellt wurde. konrad fiedler sagt: "Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, wie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."

ja, der mensch braucht künstlerisches verständnis, um manche dinge begreifen zu können, wie die mathematik der logik bedarf. für mich ist kreativität eine art des denkens, nicht nur ein nebenprodukt der logik. die kreativität und damit auch die kunst scheint die chaotische logik, wenn man so will. aus diesem grund ist sie auch keine anhand von zahlen messbare größe und gelegentlich so schwierig nachvollziehbar und keinesfalls geradlinig.
wenn wir musik hören, interpretieren wir angeblich sagenhafte 40 % dazu. diese größe macht zum übergewichtigem teil das unterbewusstsein aus. verknüpfungen von erlebtem, assoziationen, urinstinken, gefühlen. das besondere dabei ist die direkte verbindung von hören und empfinden. eine melodie kann eine komplette lebensgeschichte mit allem drum und dran transportieren, wie bei einer filmmusik zum beispiel, wo einem die interpretation zu leichter kost, etwas vorgekaut wird. ein lied funktioniert scheinbar wie eine imaginäre komprimierte gefühls-zip-datei. eine bizarre vorstellung, aber ich glaube so verzweigt sind die vorgänge, wenn eine wunderbare melodie fesselt, wenn kreativität keimt oder kunst entsteht. wer es versteht sich selbst zuzuhören, sich mit seinen gefühlen auseinanderzusetzen, ihnen ausdruck zu verleihen, schafft die basis für das konzentrat kunst.
bitte, destillieren sie ihr ich!

Dienstag, 13. Januar 2009

kichererbsensuppe für zwei

ich kichere hier in der nacht vor dem halbleiterplattengerät.. ach, nein.. oder wie nennst du das? heute gestehe ich! es fällt mir schwer, aber es muss einfach mal raus. ich kann nicht so weiterleben, ohne auch nur ... hach... seufz.. mhm .. ich bin ein WORTFETISCHIST. gut. jetzt isses raus. ja, ihr habt es geahnt aber ich stehe dazu ;) zu diesem makel, dieser abhängigkeit. was solls. vielleicht bin ich als kind mal in die buchstabensuppe gefallen. ins wort fallen tue ich zu mindest ständig, ja, eine sehr unangenehme sache das. ist das ungesund, also das mit der suppe? vielleicht schwimmt mein hirn ja auch in buchstabensuppe oder besteht daraus. jeder gedanke setzt sich flüchtig aus den bestandteilen der suppe, den buchstaben, zusammen. kein wunder das da oben so ein chaos herrscht und die ordnung so flüchtig... flüssig ist.

wann kommt eigentlich
π 2 in die kinos?

Sonntag, 11. Januar 2009

traumfalten

die eisblumen welken hier im norden
wie schwarzer schnee schweigt die dunkelheit
senkt naiv ihre lider
winterseelen murmeln tonlos im schleier des atems
das fette auge glotzt gnadenlos gierig
knebelt den schatten des schlafes
träume knirschen zwischen den zähnen
kompromisse tanzen in den augen
entzünden den verstand
während die eisblumen hier im norden welken

Samstag, 3. Januar 2009

ordnung..

sie hasst mich. ja. sie. die ordnung.

ich will sie, doch sie sträubt sich mit jeder einzelnen faser ihrer persönlichkeit. sie wehrt sich vehement, zappelt, windet sich, gleitet mir immer wieder aus den händen. ich würd sie gern besänftigen und ihr die krallen schneiden, denn sie zu zähmen, das wage ich nicht. nein, so weit würde ich nicht gehen. ich würde nur gern ihre furcht vor mir verscheuchen, sodass sie sich nicht mehr an mir verletzen kann..

Donnerstag, 1. Januar 2009

ein wunderbarer abend liegt bei mir hier ganz oben in der schublade der gedanken...

Montag, 29. Dezember 2008

eiszeit..


vereist ist die welt, dass mir das blut in den adern gefrieren lässt. die zeit bewegt sich atemlos. mein zuckendes stück fleisch, der muskel der vergänglichkeit knautscht sich, quetscht die leere breit. schlägt schattenhaft im takt zur finsternis, die herzzerreißend verschlingt, was dir heilig ist. auch wenn die zeit vergeht, der schmerz nicht schwindet, er besteht. man lernt ihm zu begegnen, zu schätzen. denn er ist es, der die erinnerung trägt. keine wünsche, denn du hast all das, was du bist.


ein glück.

Sonntag, 28. Dezember 2008

ohrenspagattag..

heute scanne ich die welt, wie es mir gefällt. nachladen und speichern.. heißt das wohl. im hintergrundzt die muse, beschwingt der tag in mir versinkt.
am späten abend dann noch die beste schlummernde überraschung, der fund des jahres! gehörspülungen der extra klasse. ein dickes DANKE mit umarmung an den herrn papa;)


Dienstag, 23. Dezember 2008

..2009

großartige augenblicke enstehen dadurch, dass man sie lebt.

weihnachtsfeuer.. die letzte, ach ..feier, ja. es ist schlummerzeit und noncolor hält ein geschenk für mich bereit. ich vermisse die unwiderbringliche potsdamer zeit. bin gespannt, was noch kommen mag..ich bin bereit.
für heute sage ich der welt gute nacht. ein kurzer abschied mit dem gefühl..
des augenblicks..ohne wenn und aber!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

..für die sehnsucht

..überall lauern sie, die traumpiraten.

nimm dich in acht, schau wer neben dir wacht.

nur, wenn "..träume..verunglückte zeitreisende.." wären. was dann?

dann hätten wir keine rechte daran.

obschon die leidenschaft bewahrt,

gewährt gefahrlos sicher

die erhaltung der art

jeglicher träume..r


Mittwoch, 17. Dezember 2008

träume..

wenn das leben poesie ist,
habe ich mich in der poesie verloren,
irgendwo zwischen den zeilen,
heute

..im martyrium

Dienstag, 16. Dezember 2008

auf Anhieb..

"Du hast dein Zeitgefühl verloren." sagte sie durch den Hörer. Da sind wir schon zu Zweit, dachte ich. Zwei Hörer, zu mindest.

Die beiden Zeitenden der Ursuppe, Beginn bis zum Ende, verlaufen klar und flüssig für die einen, die Kategoriesüchtigen, ein wunderbar lineares Gefälle der Gefälligkeiten plätschert weich und warm. Der Gewissenhafte weiß lässig ist fahrlässig. Für die Eingefleischten stellt sich die Frage, stammt denn diese Qual von Qualität? oder ist es einfach ein überflüssiges Rinnsal, der Abfall der Vergänglichkeit. Wenn dein Gefühl stimmt beinhaltet es die Ursuppe. Vorsicht! Wir wollen doch nicht, dass du überkochst, obwohl der Knall, der kommt bestimmt. Optimistisches Denken, wenn weltliche Delikatessen schimmeln, dann heißt es Edelschimmel. Die Unendlichkeit prostet der Wiederholung des Fressens und Gefressenwerdens. Wie lang kannst du dein Atem, ach nein, auch noch das Wasser halten, bevor dich Schwester Fäulnis tiefgefroren in Stücke schneidet und genüsslich auslöffelt? Ja, auf den Zustand kommt es an. Der faule Zustand liegt wahrscheinlich zwischen fest und flüssig. Das müsste man doch festsetzen können. Grau ist ja auch nicht einfach nur Grau, jede feinste Abstimmung in Prozent ist bestimmbar. Wo bleiben da die DIN- oder Pi-Genauigkeiten?

Ich hatte heute keinen Gedankendusche. Sieht du schon was? Ach, das ist doch Ansichtssache. Lass uns wachsen und jeden Tag ein wenig größer werden, ohne Angstschweiß Fragen hinterfragen und noch eine draufsetzen. So geht das! Selbstverständlich, nein das bist du nicht. Du bist mir ein Lächeln wert, wenn man bedenkt ein Lächeln ist viel ansteckender als schnupfen.

Ich beneide mich... auf Anhieb.

Montag, 15. Dezember 2008

christentag..

ja..
hoch soll er leben, hoch soll er leben, drei maaal hoOch ;)
dicken glückswunsch an dich christian.

so und nun verschwinde ich wieder hinter dem bilderberg und fange den bilderzwerg.

Mittwoch, 12. November 2008

kaugummizeit...

..gedankenschimmel lauert bisweilen
zwischen den zeilen
und unterm strich riechts streng
wenn unterm tisch die kaugummizeit
sich in die länge zieht

Freitag, 7. November 2008

Dienstag, 4. November 2008

sonnenerinnerung..

ich hätte mir die gelbe sau wohl doch besser einprägen sollen, denn der norden zeigt sich, wie gehabt von seiner besten seite, hustet mir unfreundlich feucht ins gesicht. was bleibt ist im kopf, getarnte zeit inklusive perfekt kostümierter münchner freiheit mit einem schuss rum..gelaber. egoistische selbstmordzigaretten quälen limitierte menschen, kräuseln die gemütlichkeit. das schwarze haar will ständig fliehen, nutzt jede noch so winzige gelegenheit. ferner draußen montiert sich unverwechselbar die inszenierte welt, grausam unterbelichtet erwacht sie erst im dämmerlicht und entschädigt den schwan zur winterzeit. die berge beeindrucken in ihrem letzten herbstkleid mit augenscheinlich unendlichen verlusten. wir laden uns in die landschaft ein, verzaubern den automatischen gefährten, dessen fettpolster sich ausschließlich ihrer gelassenheit schämen, modelieren die wirklichkeit, wo der abspann schon läuft, auf und davon mit dem glauben der träumenden.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

bahntag..

heut nehme ich reiß aus. ich plane meine flucht schon des längeren und heute ist es soweit. zu häufig überfallen mich die traumpiraten in letzter zeit und so schwimme ich bei tage im fluss aus blauem feuer. verwirrend brillant, verwoben komplex ist die goldene stadt in meine gedanken gekrochen. die kleingeldprinzessin hält meine hand, mit den augen auf die glaswand gerichtet für den kleinen haken, ja dahinter.

..die melancholie meiner seele hütet das chaos gewährt meinem wirrwarr geborgenheit erfüllt mich mit wärmender lebenslust bedeutet die melancholie..

aaach ich freu mich sooo auf münchen.. denn heute wird es orange! schnellschnell sachenpacken und so zeugs noch machen.. und vor allem hörspiele und musi einpacken.. huiijuiiiuiii

Montag, 27. Oktober 2008

schlurztag..

mein ohrlappen ist zerknittert
das sitzfleisch zart gesessen
die wünsche sind verbittert
eingeschnappt ist die ungemütlichkeit
die träume aus dem kühlschrank sind leergefressen
ausgetrunken die klaren prinzipien, die ich nie besessen
verfallen ist das datum, die zeit
der selbstverständlichkeit
wenn es nicht drauf ankommt, haltlos ungesittet

...mit traumsymphonien im ohr.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

im wortgewand

wenn dir die buchstaben
in den worten
um die ohren sausen
die gedanken wanken
schamlos um die vorherrschaft zanken
beginnt die schlacht
des hirnes zarte schwäche
kraft und macht