Mittwoch, 29. Oktober 2008

bahntag..

heut nehme ich reiß aus. ich plane meine flucht schon des längeren und heute ist es soweit. zu häufig überfallen mich die traumpiraten in letzter zeit und so schwimme ich bei tage im fluss aus blauem feuer. verwirrend brillant, verwoben komplex ist die goldene stadt in meine gedanken gekrochen. die kleingeldprinzessin hält meine hand, mit den augen auf die glaswand gerichtet für den kleinen haken, ja dahinter.

..die melancholie meiner seele hütet das chaos gewährt meinem wirrwarr geborgenheit erfüllt mich mit wärmender lebenslust bedeutet die melancholie..

aaach ich freu mich sooo auf münchen.. denn heute wird es orange! schnellschnell sachenpacken und so zeugs noch machen.. und vor allem hörspiele und musi einpacken.. huiijuiiiuiii

Montag, 27. Oktober 2008

schlurztag..

mein ohrlappen ist zerknittert
das sitzfleisch zart gesessen
die wünsche sind verbittert
eingeschnappt ist die ungemütlichkeit
die träume aus dem kühlschrank sind leergefressen
ausgetrunken die klaren prinzipien, die ich nie besessen
verfallen ist das datum, die zeit
der selbstverständlichkeit
wenn es nicht drauf ankommt, haltlos ungesittet

...mit traumsymphonien im ohr.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

im wortgewand

wenn dir die buchstaben
in den worten
um die ohren sausen
die gedanken wanken
schamlos um die vorherrschaft zanken
beginnt die schlacht
des hirnes zarte schwäche
kraft und macht

Mittwoch, 22. Oktober 2008

süßer tag

wenn man staub naschen könnte,
wäre es bei mir blitzeblank.

schade!

Montag, 6. Oktober 2008

maisexperimentier.tag..

..die augen werden immer schlechter, vor mir konnte ich es bisher gut verbergen, doch es hilft alles nichts. nicht mal mehr mörchensaft. letztendlich ist es an der zeit für neue!
die vergangenheit grüßt in der lachenden stadt. umarmt, geschenkte tränen mit schallendem lachen im profil. das zeitgefühl ist keine schulbildung und nach anleitung trinken ist nicht jederfraus sache. ich öffne mir jetzt die weitgereiste schokolade, genieße und schweige. die rückfahrt gabs für 50 cent, der einsatz für eine runde kicker, der sollte übrigens in jedem zugabteil stehen. trotz fahrtrichtungsbeschleunigungsvorteil habe ich dann doch, wie geahnt, verloren. aber nicht gewinnen oder der weg, nein,

das spiel ist das ziel.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

daheim..

..zurück, ein glück für´s seelenheil. musik im herzen, nasse kälte und das bunte herbssttück erster akt begrüßt entrückt ist die zeit fürs koordinative. urlaub von 3000 jahren befühlt, an verlassenen burgen gerochen, nachtwanderungen in kellern allein mit kerzenschein, ein dudelsackmann und doch kein wind, schaales ale und des teufels fette würste... whisky, alt und klein und hell und schnell wieder hinaus. viel platz für indische gerichteküche, kaum tragbar von den marzipanfüßlein. eine nacht in einer umgebauten kirche und zu guter letzt ein schuss zum schluss.. fremde männer in unseren betten und keines mehr frei und wo ist vicky?

Freitag, 19. September 2008

seelenlos..

ja heut geb ich sie ab,
die meine seele
in pflege.

ich mache pause und mich auf zu den schoten! ich bespreche noch schnell das wetter.. ach und packen und uiiiuiijuii.. jetzt aber schnell!
..bis bald.

Donnerstag, 18. September 2008

flaschentag..

..ja so ein mist, die wärmflasche leckt die decke ist nass.
und nu?
ja!
heizung an!

Mittwoch, 17. September 2008

wer bist du?

unverdünntes gehörspülungskonzentrat für die innerliche anwendung. anonym träumen im gewimmel der phantasie aller menschen. das scheint lebendige kreativität, wo nichts ewig wert. die zeit wird zur gewohnheit, ein schatten meiner sinne?

Donnerstag, 11. September 2008

hohe zeit , die letzte

die seele ist ausgeleiert. der mangel an ordnung und gesitteter energie lassen mich abstumpfen. dann ist das beste ein kurzurlaub kurz vor dem urlaub, um das rasen der zeit zu verlangsamen. denn es ist wahr, je länger man an einem ort verweilt, desto schneller vergeht die zeit. das leise knistern frischgebackener brötchen weckt den hungrigen verstand. ich packe ihn, den koffer und verschwinde summend nach berlin.

Montag, 8. September 2008

alles und ich

milder atem des meeres
berauschend finsterer nebel
grübelt der einsame zeuge
flüchtig unsichtbares gewebe


das bemerkenswerte gefühl
die hingabe der gedanken

Sonntag, 7. September 2008

grauer tag der zellen

vitaminmangel in der finsternis scheint ungeahnte ausmaße nach und mit sich zu zerren, verzerrt das gehirn bei der flucht den kopf verliert.. unfassbar! bitte, nicht deswegen gleich das gesicht verlieren, umarmende nordengrüßle an die süßsaure! meine grauen zellen fühlen sich zerkocht an, das mit der weltherrschaft verschiebe ich mal auf morgen, ja, nur nicht heute. brutal marschiert die zeit voran, propartional die entwicklung. bei einem rasant, bei anderen herrscht beunruhigender stillstand. kann dabei die tiefe auf der strecke bleiben? bei 20 zentimeter über dem meerespiegel reflektiert das chaos vorzüglich. selbst bestimmend ist das geschwätz, allgegenwärtig. gruselig gewöhnlich. leicht bekömmlich, leicht verderblich. schuldig.
wie neugierig bist du?

Freitag, 5. September 2008


Zwingen Sie sich nicht zum Stillsitzen
und folgen Sie Ihrer Intuition.

Donnerstag, 4. September 2008

von vorgestern..

ich bin gesund
doch nicht munter
ein bitterer beigeschmack
presst mir mein herz
wie die limone
saurer schatten
der keine abkühlung bringt
nur heiße luft

Mittwoch, 3. September 2008

apfelbrottag

als apfelbrot getarnter kuchen schlüpft durch meinen schlund. gar nicht verkehrt. color blind* verfolgt meine ohren, kriecht in mein hirn, zerrt an der chemie, will mich nicht ins land der träume lassen. die nixe schwebt, ich wünsch es ihr. zu später stund dann knabberfinger-match point-movie...

Dienstag, 2. September 2008

konfusions..

von der kindheit eines chefs zu klassischen sagen des altertums. grausam interessant. orpheus, orakel und gesäte männer. märchen, gedanken für den wind und richter der schatten, im windschatten erster fantasien und seifenopern.puh..der zucker, ja das schreit nach bildbearbeitung. keine lust heute, ehrlich wirklich nicht ein fünkchen lust. ich hasse es, wenn ich sachen aufschiebe und doch bin ich gerade voll dabei. mist.äh.kiste!
HALT! bleib stehen du, ja du zeitdieb.. warte ich krieg dich doch, nupogadi!

pro bier sau.s

Montag, 25. August 2008

gerupfter tag

..ein herrlicher sonntag, im regen, im drinnen, im warmen nass. ein köstliches buch, 43er milch und eintauchen, über zwei schrumpelstunden in der wanne weichen! fantastisch! so viele gedankenkrümel fallen mir vom tisch beim lesen, beim inhalieren dieser phantasie, dieser welt. necroville! die sonne bringt nun sommerduft, übertönt den löwen, hinten im garten.
die pelzwurst weint weil sie so lange ignoriert wird. es gesellte sich daher zu mir die frage, wie bringe ich meiner seele das apportieren bei?
ich teste.

Samstag, 23. August 2008

rauschtag..

perfekt. eine vision und ich mittendrin. dein wunsch ist mir moment, nimm mich an die hand und ich begleite dich in deinen träumen, werde dir deckung geben oder mich hintergrund bewegen, um deine phantastische gedankenvorstellung festzuhalten.

traumfotografin.

Montag, 18. August 2008

mondtag - rendevous mit einer BILDleiche

in meiner phantasie kann ich mit dem wind realistische bilder malen, mir den himmel zu vollkommen wolkengemälden formen, als wäre es meine natur. das licht weicht steter dämmerung in deutlichzarten farben im angenehmen zwielicht. beseelte energie trinken unbewusst meine augen und genießen die visuelle köstlichkeit. feinfühlig schließe ich mich einer libelle an fliege auf sanften schwingen im unterbewusstsein empor, um schlaftrunken auf der intuition zu landen. unheimliche kraft küsst mein gehirn, verschlingt den blendenden mond der dunkelheit, nascht von der entfernten herzhaften finsternis, die im verborgenen bleibt und für den blitzhaften augenblick, kürzer als ein beschreibbarer moment, blinzelt die idee alles begreifen zu können. verfallen, den leuchtenden gedanken, das unmögliche zu denken.

Freitag, 15. August 2008

tratschtaschentag

geschnatterte leichtigkeit am mittwoch, bunte geschichten aus dem fernen gestern flattern von einem ohr zum anderen. sorgloses lachen, das sollten wir öfter tun. vergessen? nein, das würd ich dich nie! ich bleibe mir treu und sammele lebenspunkte oder linien oder so. falten? nein, das meine ich nicht. alles, wie früher und doch anders, damit man sich was zu erzählen hat, glaube ich. ich winke wild und hüpfe aufgeregt einem geselligen "bilderbuch"abend entgegen:) H ü pf hÜp f auf bald.

Dienstag, 12. August 2008

unkrauttag

ich zupfe ordnung in den boden, in die wände. die hände schrubben, die turbine landet, zum gemütlichen baumeln schreit die wäsche ihr bereit. die zeit ist reif für reinlickeit. das seelchen tanzt samba auf meiner nase und schnurrt dabei. ich schnurre meiner neuen errungenschaft wegen und hangele mich von ast zu rast im hochseilgarten für die zarten, wenn die höhe den magen in maden verwandelt. fun.t.astisch. ein und noch ein tag am meer die nasen beflügelt. ich sammle mit frau schlauschlau weiche wale, wir erlösen uns vom bösen und gleiten mit dem drachen gegen den wind. die neue minigolfmeisterin ist beschwingt, denn der junggeselle singt uns elvis und die zweite stürzt sich in die fluten.

köstlich. entzückende gedankenbeschneidungsgenehmigung, abgewiesen!

Dienstag, 29. Juli 2008

schwarzer tag

der gehirnsiedepunkt wird wohl heute erreicht. rostige luft wirbelt im ventilator, der mir gestern in die nassen hände fiel. ja, einen vorteil hat das ganze, ich erscheine adäquat, wenn alle schwitzen. die vorhänge tanzen im wind, tanzen beklommen.

mein herz rutsch in die hose, denn die werkstatt klingelt und trägt schmerzliche kunde an mein ohr. kein tüv ohne bremsen, ohne auspuff, ohne frontscheibe.. ohne geld! verdammte scheiße!

seitenrechtfertigungen gibt es nicht, obwohl sie seitenweise hier herumliegen. mit dem gesicht zur wand stehe ich hoch roten kopfes in der ecke und verstecke mich vor mir. ich arbeite dran, sogar in diesem augenblick, doch das chaos kämpft gegen mich. ich könnte so viel größer sein, ja vielleicht könnte ich sogar schweben und von oben in andere köpfe schmulen, wenn ich nicht das fra.gen hätte.

Freitag, 25. Juli 2008

geradeaus um die kurve

alles, was ich bin, ist jetzt. wenn du fühlen kannst, was ich erlebt habe, dann begreifst du, was leben bedeutet. da es nicht nur um dich geht und doch alles, was du tust in deiner verantwortung liegt.

du bist spät dran.

Freitag, 18. Juli 2008

organisationtag

mein gedächtnis beobachtet mich.
eine rechnung kommt zurück und überbringt den fehler schwarz auf weiß und bringt zugleich den kontobeweis. so wird das nix mit den euronen. ich jäte das unkraut im pixelgarten und verpasse eine premiere nach der anderen. sollte das so sein? ich taumele derweil mit, so gibt es doch keine zufälle. ich bin im gleichgewicht, wie mir das wii board verspricht, sogar ideal. dafür ist zeitlos. nicht so wie die öffnungszeiten, zähle ich zu den fünf minuten vor ladenschluss herein stürmenden einkäufern. zielstrebig und entschlussfreudig hüpfe ich wie der *marchhare* durch die welt, bin ich doch ein märzkind.. nein, es gibt keine zufälle. auch wenn ich viel lieber alice im wunderland wär, denn dann hätte ich gestern nacht zehntausende davon.

Mittwoch, 9. Juli 2008

quasselstrippentag

es regnet strippen und ich quassele dazu. vielleicht schwitzt auch nur frau holle, oder sie wäscht mal wieder, wie auch ich. der bilderberg wird minimal reduziert, die äuglein immer eckiger und das runde verblasst. ich schaffe viel und komme zu viel zu wenig. die standleitung nach münchen bringt ablenkung und motivation gleichzeitig. was wäre die welt ohne die entwicklung kommunikation? darauf basiert das geheimnis des lebens, glaube ich, denn die menschheit ist ein informationskneuel und wir stecken mittendrin, im käse. verbindet und füllt die löcher, die entstehen. communicare „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen" immer auf der suche nach neuen methoden, vielfältigen wegen, medien. kunst wäre dann die mutation der entwicklung und ebenso die dynamik der entwicklung an sich, obwohl der größte teil ja bekanntlich müll ist. und doch wichtig. diversität scheint das zauberwort und die grundvoraussetzung für die stabilität des systems, denn wir alle wissen ja, was passieren kann, wenn schmetterlinge ... husten.

ich quassele, also bin ich.

Donnerstag, 3. Juli 2008

stubenfliegentag

sie genießt die nähe
vertaut
verschmust
erwärmt
die kleine seele

Dienstag, 1. Juli 2008

seelentag

deutschland als waldmeister hin oder nicht, ja, das mopse ich mal. das eintönige wimpelschwenken wird bestimmt nicht so schnell von der hand verwiesen. sogar an meiner erdbeerpflanze ging das gejammer auf hohen niveau nicht spurlos vorüber. selbstmörderisch stürzte sie sich aus ihrer schale hinab auf das vordach, mit nur geringen überlebenschancen, versorgte ich diese mit erlösendem lebenselexier. dann folgte aufräumen, alles für die katz. der goldschatz ziert die wand und krümelt in die ohren. es geht voran, langsam, aber sicher.


jetzt ist sie hier, die kleine seele, schnurRt auf meinem schoße und spielt ganz wild vorsichtig. zudem schlummert sie für zwei und wärmt mich beim klick klicklick. faszinierend so ein geschöpft, nicht ängstlich und kein stubenhempel. wunderbar, das kleine orange seelchen.


Sonntag, 29. Juni 2008

balltag..

..überall klappen die türen und sie verschwinden hinaus ins getümmel. ich streike hier sitzend im schatten des monitors und das ohne sitzfleischausweis. die straßen liegen im koma. gestampfe, geklatsche, gebrüll und der duft von zigaretten kämpft sich flimmernd bis an mein fenster vor, frech. ich bin immun gegen das em-virus und freue mich auf meine neue rostige miezekatze.



nun suchen noch zwei frischgeschlüpfte pelzpanther ein neues zu hause..

Freitag, 27. Juni 2008

drea` siebenschläfertag*

ja. was sagt man dazu. humbug, oder doch backbord? ich stelle, ach so, ja, milch her und frage mich ehrlich:" warum?" ich stelle fest, ich bin besonders anziehend, was meine waage mir täglich beweist. alles hat seine vor- und nachteilchen, fast alles, auch das steht fest. der autodoctor meines vertrauens stellt eine anstehende operation für 300 euronen fest. kein fest, nein, dem ich mich wohl stellen muss.
stehst du fest?

Donnerstag, 26. Juni 2008

die seele ist chaotisch. wie stark ist die deine, wie stark bist du? die welt ist grausam und zu oft verschlingt sie das leben in einem atemzug, doch dann für einen augenblick ist die welt vollkommen und umarmt dich mit ihren warmen gefühlen und der glanz in deinen augen verrät, dass dir das niemand entreißen kann. an diesem ort gibt es kein vielleicht, denn viel leicht ist feige. dort herrscht entschlossenheit, wie nirgendwo. wenn du nicht ab und zu zu dir zurückkehrst verlierst du diesen glanz. die schatten der stadt greifen elsterhaft unentwegt nach diesem deinem funkeln, so chaotisch, wie dein selbst. es ist nicht deine schwäche, die dich verwundbar macht. es ist deine entschlusslosigkeit.

Mittwoch, 25. Juni 2008

rosentag...

heute morgen ist eine zarte rose vor meiner tastatur explodiert, wahrscheinlich hatte sie die fünf magischen schritte gemacht, das arme geschöpf. *nur nicht unsichtbar werden* begleitet die inselaffen, hält meine gedanken in und auf trab. hopplahopp hopplahop..

bist du ein zufall?

Dienstag, 24. Juni 2008

frau wurstigeltag

kunde: "ich hätte gern was von der fetten groben. "
wurstfachverkäuferin: "oh, die ist heute in der berufsschule"


Montag, 23. Juni 2008

tausendundein kilometertag

1001 kilometer ratingen und zurück. düsseldorf ist vollgestopft mit unser spezies, habe ich doch heute nacht träumender weise im geiste die welt von aliens befreit, denn diese waren unverfrohren brutale sklaventreiber. der fahrstuhl, man stelle sich diesen wie eine moderne runde duschkabine vor, sauste mit mir in menschengeschwindigkeit zum glücklichen ende. ich merke schon, das gehört hier nicht her.
ratingen, ein verträumtes kleinstädtchen, entzückte mit liebevoll netten menschen, zu viel alkohol, köstlicher käsesuppe, humorigen wellenlängen, schiefen gesängen (wäre ich ein wal wäre meine schräglage vielleicht sensationell:) und natürlich der besten rentschnecke. dann brach die welt gestern kurzzeitig zusammen bei dieser geballten ladung frauenenergie, musste diese sich ja auch irgendwo entladen und der sturm fegte mich mit rückenwind zurück in den kühlen norden, der höflichsten stadt der welt. und jetzt? wahnsinnig müde! und? ja, bewegung macht süchtig, wie dieser käse-champignon-brotaufstrich.

Donnerstag, 19. Juni 2008

wie soll das nur emden?

die zeit flitzt. zwei telefonate ohne rote karte. das spiel entpuppt sich in angemessener gesellschaft als spannungsfähig. klickklick kommt dadurch viel zu kurz. das geht mir irgendwie ganzschön auf die.. ja, fahne. der narr zwinkert mir zu und fordert risiko mit nachsicht. ich beuge mich der aufgeregten stimmung der unternachbarn und das grölen nimmt überhand, ich kanns verstehen, aber mitmachen muss ich deswegen noch lange nicht. so habe ich 10 dänische sekunden vorsprung und fiebere insgeheim für die orangenen (ist doch klar:), wann immer die auch wieder spielen werden. jetzt schlägts aber wirklich dreizehn, kann bitte jamand diesen durchgeknallten, unausgefüllten fantypen das megafon entreißen?!

..danke!


Mittwoch, 18. Juni 2008

Tag-Inspektor(in)

heute mal neu. mal anders. kreativ strategisch. ich starte mit "hyper..hyper.." in den tag, was das wohl bringt? gehirnsülze in reinster form, aber vielleicht ist das heute notwendig, mal locker lassen um danach wieder anzuspannen. ich lasse mir den kopf massieren und sammle grücksträhnen in honigblond. er sagt ich hätte jetzt eine löwenmähne, ist wohl besser als ne möwenmähne, denke ich. das gestern.
heute morgen habe ich im traum eine idee erdacht, erwacht mit kopfkribbeln. dann hat es also was gebracht. zu mindest das snoozen beschert bunte träume, oder doch die haarfarbchemie?
blutsaugertag
, vampirisch bleibt zu wenig über. schon wieder lässt ein glas seine existenz für mein glück. wenn scherben sterbend glück bringen, bin ich wohl wahnsinnig glücklich. aber jetzt schnell die gehörspiele besticked und 666km ab nach emden und zurück.

Freitag, 13. Juni 2008

farbintensivtag..

..honigblond am schopf
der wurzel der gedanken
weil so wunderbar das seelchen
in der einsamkeit tanzt
und die welt verdreht
in meine augen baden geht.

das mag mein herz... fliegen im kopfkino.

Donnerstag, 12. Juni 2008

waldkuchentag

vorsicht bissig! die zähne zusammenbeißen und immer vor dem schweinehund bleiben. schnellerschneller, heißt es, wenn der rollkragen auch an die hüfte müsste. die neue waage spuckt frische zahlen ins gehirn, knallharte beweise, eindeutig, doch das köstliche waldbeerkuchenstück wird deswegen nicht verschmäht. der gang zum friseur, dann doch heute, also jetzt gleich und später dann? ordnungskram.

Montag, 9. Juni 2008

triumphtag...

..und großes pensum an hausaufgaben, die erledigt werden wollen, mit einem lächeln im herzen. frage: was kann bei so einem strahlen schief gehen?

...und fürs protokoll:
*sportblut
*bilderbilderbilder
*steuerbord
*fresi
*rechnung
*rüstungscheck

Sonntag, 8. Juni 2008

auf den spuren der ohren

triumphierend im geiste mit fanfaren und trompeten erschien der schillernde ohrenschmaus, mit saus und braus wehte der süden ein wildes lüftchen und den meinen neuen goldschatz heran. hörbar, voller zauber und geheimnissen entfaltet sich die phantasie, wie ein ein zartes ohrenpflänzchen und lässt den ärgerlichen makel des gleichgewichts verblassen. zu mindest für den moment vermag der riss der zeit nicht zu spalten. eine falte im alter sollte kein makel sein, doch im glas im angesicht der vorbeirasenden landschaft, verspricht dieser keine nachsicht. aber vergessen für hier und jetzt, für heute zählen die unsterblichen, das abenteuerliche gespür in außergewöhnlichen klangfarben, wo sogar die restposten zum rendezvous der augenweide werden..

so sende ich eintausendundeinen lächelnde sterne* in den süden :)

Samstag, 7. Juni 2008

tag der heiterkeit..

..gähnend, heute. zu früh, viel zu früh! ab in die lachende stadt, HaHa und hoffen auf geringe luftfeuchtigkeit. ich will heute spitzenmäßig sein, wie immer, volle kraft voraus.. ausrufezeichen

Freitag, 6. Juni 2008

pixelgeschwürtag..

..vom netten mädchen zur mädchensache, die weltherrschaft. huuch, ach nee nur die welt. so war ich doch nur 8km von dieser entfernt, so verdammt knapp. nächstes mal fahr ich nicht dran vorbei. sonnenverwöhnt lächeln mir am wegesrand die saftig süßen erdbeeren entgegen, bereit sich ihrer bestimmung hinzugeben, köstlich, was der sommer mit mixherr so bringt.
heute nacht besuchten mich rücksichtslose schlafpiraten in form von jenen jungen zeitgenossen, die gönnerhaft mit ihren fahrenden discotheken jedem eine akustische freude machen ob sie wollen, oder nicht! ich bin ja kein spielverderber und kann ureigentlich bei krach recht gut schlummern, doch fiel mir ein echo von der seele, als sich endlich eine frau brüllend als spießerin opferte. applausapplaus !

so und damit sich hier das pixelgeschwür nicht noch ausbreitet gibts jetzt wirtuelle buletten.

Montag, 2. Juni 2008

tag des sonnigen nachsitzens

berlin, lübeck, stralsund, büsum... immer unterwegs. geduldig warten hamburg, bremen und emden. ein neues auto und vier kleine kätzchen öffnen gerade ihre äuglein. das orangefarbende, wenn es mich auserwählt, würde ich sofort in sicherheit bringen. ach, ein graues ebenso. wo bleiben nur die drachen? die wii ist zurück, ein brot gebacken, frische erdbären grummeln in meinem bäuchlein. der rücken will bewegung, zerrt wahrscheinlich bis er seinen willen bekommen hat. die bildbearbeitung sitzt mir im nacken, lässt mich nachsitzen. heute, also artig, nicht groß.

. .adlerauge herrcoolars :)

Freitag, 23. Mai 2008

heldentag

tja, für jeden sieht ein held anders aus!



man schenke bitte der ausgefeilten tricktechnik besondere aufmerksamkeit,
da kann man schon mal ins schwitzen kommen ;)

Mittwoch, 21. Mai 2008

lästerschwestertag..

gestern, in der sushiwerkstatt... ein geburtstagsnachschlag, zwei wilde widderinnen ziehen lachend durch die nacht. elfengleich, stets wachsam. gefühlspiraten lauern an jeder ecke, da musst du flink und wendig, wie eine katze sein.
selbstverständlich gibt es helden, wie sand am meer. sind sie doch so unscheinbar, so dass sie dir leicht durch die finger rieseln, wenn du noch beifall klatschst. das kopfkino hat premiere und wir heimsen die trophäen ein, doch der posteingang bleibt blitzeblank. vielleicht ist der postmann durchgebrannt? offenbar achtlos zeitlos ignorant, wie russisch brot vom buch der weisheit löffeln.
vernichtend ehrlich zeigt das lächeln dir die zähne, wie man es sieht. kostenlos, so viel steht fest. unbezahlbar, zweifelsohne. darin verwurzelt verborgen geballte stärke liegt, verführerisch, sowie gefährlich. wie gift scheint aufrichtigkeit bedrohlich, schwer verdaulich bis lähmend tödlich. ja, die nachfrage dieser droge ist außergewohnlich schwach. vielleicht zu chaotisch, zu unvorhersehbar ist das ausmaß auch nur kleinster portionen. zeitlos weitreichend unüberschaubar, denn für alles gibt es ein gleichgewicht.


Dienstag, 20. Mai 2008

gefühlstag

die macht
sie lacht
schallend im profil
sie eifert, strebt und will
vergeblich das
was dir schon längst zu füßen liegt

Dienstag, 13. Mai 2008

petticoat5tag

http://www.youtube.com/watch?v=qptvCqtMg_o

Montag, 12. Mai 2008

streichtag

ich rolle behutsam über die tapete. nein, nicht mich, eine dieser wuschelligen riesenraupen. ich staunte lange vor der farbauswahl. ich wollte nicht knausern, ich wollte quallität.. denn wie oft hallte es schon in meinen ohren "wer billig kauft, kauft zwei mal". diesmal nicht, dachte ich.
weiß,
danach blau, so sollte es sein. nur scheint es cremé! was das bedeutet, ich muss wesentlich mehr und alles nochmal streicheln. ich nehme es gelassen, wenn verschwiegen bleibt "wer teuer kauft, dem bleibt nichts erspart!"

heute sage ich stoppbobb und gebe mir ein versprechen. ich werde nicht mehr suchen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

testosteroncamptag

einen vormittag mit unheimlichen männerüberschuss mit güteklasse A. nicht nur groß sondern auch noch gut proportioniert. ja gut, über die verpackung lässt sich streiten.

Mittwoch, 7. Mai 2008

polaroidtag

ich hatte es schon - nein, nicht ergessen - der blaue himmel drängt sich dermaßen in den vordergrund.. das ist unverschämt. ich meinte, das wiederkehrende abenteuer des größten flohmarktes und die eroberung meiner neuen knipse und schließlich das eingeständnis: ich kann und will nicht feilschen. auch mag ich nicht kneifen, doch ich drück mich.. grad schon wieder vor dem klick. . klick..

genau das klopfte an meine gehirnrinde und herrcoolars sei dank:

Dienstag, 6. Mai 2008

tag der beinfreiheit

ach, das radl ist frisch präpariert
und mein nacktes bein ziert
sich nicht, ziert gleich feurig tretend die pedalen.


und man könnte meinen,
man hat spaß mit mir... ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: unglaublich