Sonntag, 10. Januar 2010
Mittwoch, 6. Januar 2010
Dienstag, 5. Januar 2010
Montag, 4. Januar 2010
Sonntag, 3. Januar 2010
Samstag, 2. Januar 2010
..nachtfalter
Mittwoch, 30. Dezember 2009
schneewittchen..
in der zwischenzeit verblassen die farben in kiel. reduziertes wohnen ist halt kein zustand und schlafen im handstand müsste ich fix erlernen, denn dem bett sind derweil beine gewachsen ohne sich zu verabschieden. anderseits steht hier trotzdem zu viel herum, von dem ich mich wohl verabschieden muss, da der platz bald nicht mehr ausreichen wird. der 4. januar wird klarheit schaffen. bis dahin werde ich mich bestimmt auch vollends sortiert haben, wenn nicht mehr dazwischenrutscht, rutsche ich fleißig ins neue jahr und meide diesmal die enge der gesellschaftszwänge, notgedrungen, denn ein alarmruf heute mittag drängt nach finger.. bis zehenspitzengefühl.
oh, ich hab sie gern, die meinen neuen stiefel. sie schmiegen sich so angenehm an und endlich ist mir auch an beiden marzipanfüßchen wohlig warm.
das einzig ungute gefühl wird sich nicht mit keinem mitternachtstänzchen beheben lassen: ich vermisse meine orange s e e l e und hoffe, dass sie mir verzeihen wird..
<>knips<>ein bisserl licht auf wunsch
viel geschafft haben wir glückskinder heut.
ein schritt folgt dem nächsten und ich weiß,
dass es gut wird...
..nein besser sogar!
Montag, 28. Dezember 2009
Sonntag, 27. Dezember 2009
..ich träume
:::und dann tauche ich ab:::::::::::::::
..dorthin wo der schnee die nacht erhellt, weil er fluoresziert und sich kleine schneefische darin tummeln, die durch ihre flinken bewegung fantastische schwarmfiguren formen, in bildern kommunizieren.. dort wo giftige schneeblumen ihre dunklen wurzeln mit frischem fleisch nähren... der schall und jede bewegung die klare luft zart verfärbt... die kälte nicht beißt nur die brechung beeinflusst.. und demnach der klang sich ganz der temperaturfarbstimmung fügt..
Freitag, 25. Dezember 2009
augenrollend..
vorgestern wurde mir in der straßenbahn ein platz angeboten..
Dienstag, 22. Dezember 2009
batday
leider weiß ich immernoch nicht mit wem ich jetzt weihnachten schwänzen kann aber vielleicht feiere ich einfach die russische harmonieversion und verschiebe es auf den 7. januar des steht mir eh besser und der nikolaus bringt die geschenke. ..und da das ja leider schon vorbei ist.. na sowas verpasst..tjaa da kann man nix machen, was. nunja so ganz habe ich es nicht verstanden.
das mistwichteln mag ich, muss ich gestehn und ich habe zwei eins a tadellose kerzenständer ergattert.
kiewianesnesiches lieblingszitat des abends:
"Leben ist zu kurz, keine Zeit Angst haben)))"
so lebten sie in den tag hinein... in der verbotenen winterzone, eine fantastische mischung aus black..pink..green und orange mamba in der fremde, wo die kameras an der decke eigenleben und es benzinspendeausweise an au..tomaten gibt... süße warmweiche nachtgedankengrüßle nach münchen, hamburg und berlin...
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Sonntag, 13. Dezember 2009
heute::::HAImatt
beweg dich! wenn ich blitze schleudere
verschlinge ich nebenbei den kummer
und lache mit meinem schmetterling
"nur tote fische schwimmen im strom"
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Mittwoch, 2. Dezember 2009
geflüstert:
deine tiefen augen sind verdörrt:::::::::: so fremd::::
::::::::::::::::::::::::::::::::::::die stille bleibt:::::::::::
::::::::::::doch du bist fort:::::::::::::::::::::::::::::::::
schlaflos in kiel vor lauter müdigkeit, in gedanken
wie durch eine orangenpresse herausgequetscht
reicht es nicht für einen tropfen
dabei bin nicht mal sauer
ich glaube meine augen haben rettungsringe
Dienstag, 1. Dezember 2009
fazit:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
die seele auch
Montag, 30. November 2009
Samstag, 28. November 2009
Dienstag, 24. November 2009
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Dienstag, 27. Oktober 2009
zu viel staubsalat im broeckelnden wortgewand
waschechte magier ohne zauberstab
erfahrene allmänner
und kommatalose kusadasianer..
Donnerstag, 10. September 2009
Freitag, 14. August 2009
muede..
vielleicht hat sie auch nicht ausgeschlafen
jetzt bleibt der hall der frage..
wer steckt hier wen an?
Dienstag, 21. Juli 2009
..kleiner auszug vom rande der welt
verstreut spritzen die worte, wie gischt an den bug meines kopfes. ein freundlich plätscherndes hallo mutiert gezwungenermaßen zu einem breitmaulfroschartigen guten morgen mit einem reflexartigen strahlenden perlweißblitz, dicht gefolgt von einem adäquat dezenten guten tag. und wenn wir uns nicht mehr sehen sollten.. zum hundertsten male „guten abend“.
ich habe das land verlassen. mit der kamera in der hand mache ich mich auf ins meerige neuland. teilzeitassimiliert treibe ich im strom inmitten des schwarms, um die kräfte für die freiheit zu sparen. der boden verschwimmt, wie ein aquarell und wiegt mich in gähnende müdigkeit. das wehen der klimanlage bildet dazu eine körnige grundstruktur von mattiertem papier mit leicht raspelnden ohrendruck.
ich vermisse die dämmerung, den rhythmus der nacht mit seinen entspannt beruhigenden qualitäten. so summe ich hier meinen eigenen takt und stapfe weit hinunter in meine kabine auf dem caribic deck, meiner abschließbaren persönliche nacht. einatmen, ruhepoolen, ausatmen und dabei mit penibler vorsicht darauf achten von der schiffseigenen peristaltik nicht verschlungen zu werden, denn bei heftigem seegang fühle ich mich, wie in einem beschwingt tanzendem verdauungstrakt.
die grenzenlos verführerische weite des horizonts ist unverschämt und die stetige bewegung gibt ein wunderbar angenehmes gefühl. eigenartiger weise scheint mir die oberfläche zeitweilig eher wie eine feste gewaltige masse und nicht wie eine flüssigkeit. das allesverschlingende blau variiert ebenso, wie die wetterstimmung. doch das wahrlich beeindruckendste war die überwältigende gletscherlandschaf spitzbergens! JA! umzingelt von unzähligen dahintreibenden knisternden eisformen im hornsundfjord. das ist einfach unschlagbar, fast surreal.
an das unregelmäßige arbeiten habe ich mich inzwischen gewöhnt, denke ich. einen drill und einen schriftlichen sicherheitstest später, sowie mich in einem eisbären- und wikingerkostüm habe ich ebenfalls gut überstanden. wer hätte das gedacht?! auch die fleischwunde am schienbein (durch die spezielle türrahmenhöhe im crewbereich) verheilt inzwischen.
die zeit vergeht im flug, wie auf dem schiff während man an den landschaften und städten nur so vorbeisaust. saftiges grün der orkney inseln mit ihren einzigartig gehörnten schafen, steinkreisen und altertümlichen ausgrabungen schmeicheln meiner erinnerung, wie kleine souveniergedanken. sagenhaft auffällig war akureyri, island, ein traum. schon die begrüßung durch die erste ampel, bei der man gerne bei rot gelassen die zeit verstreichen lässt, da es ein herz ist und eine herzzeit ist.
dann spitzbergen, gletscher, ein gewitter über dem meer, das nordkap bei sturm, regen und dann doch noch sonne gepaart mit knirschenden geschichten über das busmikro sind ein abwechslungsreicher spaß, wenn es nicht die passagiere geben würde;) oder so ähnlich. wahrscheinich ist es praktisch für stark eingeschränkte in welcher weise auch immer..
der alkohol ist billig, die zigaretten fast geschenkt, wie die ersten partys, denn die musik ist und wird nicht mein geschmack. Schlagergeartetes, boygroups und top xy schaukeln sich da verwundert forschend in mein ohr. ich habe bisher wohl auf einem völlig anderen stern gelebt, denn ich kenne diese lieder einfach nicht. verzichtet habe ich bisher auch auf eine dieser shows an board, obwohl die künstler angenehm sind, wie die meisten hier, ob nun aus england, russland, ungarn, tschechien, schweiz oder sonst wo. ein hochgenuss sind die einheimischen originallieder, sowie der singende koch oder die perfekte imitation des phillipinischen housekeepers von my way… doch ein wahrer ohrenschmaus und war das heute edvard grieg konzert, ein klaviertraum in dem pittoresken städtchen bergen. ein krönender abschluss für die ersten beiden touren.
und so schicke ich ein dicke geherzte umärmelung an die heimat!
ahoihoi und auf bald ihr lieben!
Mittwoch, 17. Juni 2009
Dienstag, 16. Juni 2009
neinein.. die kruste. oh mann! kann english manchmal selbstunverständlich sein. endlich, ja, endlich mal wieder ein original. das famose wüstlingswerk verpackte einen beherzt erfreulichen abend und doch sickert der bittere beigeschmack des abschieds bis in den martini. tropf
des weiteren:
liebes anonym,
was hat dich aus deinem geistreich verschlagen?
selbst nur ein hauch des selbst verleumdenden scheines
wagst du es den vermeintlich selbigen anzuklagen?
da wispert das umschmeichelnde nass des steins,
gib dich geschlagen.
Freitag, 12. Juni 2009
Montag, 8. Juni 2009
der blumenkrieg ist beendet und die insel bleibt ebenfalls wie ein äußerst famoser geschmack auf dem gaumen meiner hirnfreude. inzwischen holt mich die zeit verdammt flink wieder ein, denn das morgen ist planmäßig und lauert in meinem nacken, bisher noch ohne nacktenschmerzen:)
der erste abschied schmeckte unsichtbar bitter, denn das headcrash stand kopf oder waren es die kleinen mexikaner von gegenüber? vielleicht zerbrechen nur die garstigen erinnerungen, wie grad erst eine meiner lieblingstassen und hinterlassen reine effizienz? das ferne weh verschmilzt mit dem moment und scheint blitzartig die seiten zu wechseln, wenn ich es fixieren will. verflixt!
..und ich frage mich, wie wohl ein gewitter mitten auf dem meer wär.
Sonntag, 17. Mai 2009
Freitag, 15. Mai 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
schaukelt verwoben der klangteppich
sanftleicht
tanzt anmutig die melodie im ohr
so zart
wie erster schnee
prickelt der morgen
wenn er dich vorsichtig
durch seine mechanische umarmung begrüßt
dämmern die sinne
initialisieren deine feinen härchen der haut die la ola
ein warmer hauch
vom scheitel bis zum kleinen zeh
prickelt
der frischgeschlüpfte tag
ist eine bereicherung
so intensiv
wie das gelb des blühnenden rapses
schmulst du erstaunt
durch den türspalt zur welt
atmest die betörenden details
jede regung der noch so luftigsten bewegung
Samstag, 9. Mai 2009
Mittwoch, 6. Mai 2009
heute nacht habe ich das musikalische muster der chemischen formeln entschlüsselt. sagenhaft, wie jedem kleinen atom sein eigenklang innewohnt. das koordinatensystem bildet ein ganz neues tonleitersystem, obgleich die ringförmige anordnung den idealzustand im komplexen gewirr vereinte. soweit so gut, stelle man sich zudem vor, dass jetzt wiederum ein molekül so eine art dreiklang oder akord sei und die aufgabe darin bestand die genaue stoffliche zusammensetzung, also dieser einzeltöne zu kennen und anwenden zu können.
im wachzustand überschreitet dies meine akustische vorstellungskraft und doch so fern scheint es mir nun auch wieder nicht. schließlich unterscheidet man in jedem system die frequenz der eigenschwingung. so könnte doch ein molekül ein art eigenschwingung haben und demzufolge auch eine ganz spezielle persönliche note besitzen. oder etwa nicht?
ich übergebe den stimmlöffel, mir rauschen die ohren.
menschen: lebendimpfstoff der atmosphäre
Dienstag, 5. Mai 2009
während ich die treppe munter hinunter hüpfte kam mir der blitzgedanke.
das fahrrad musste dem auto weichen und die selbigen sind nun orangegrün gestellt für mein kleines abenteuer.
eingeweicht,
heute wie ein schrumpeliges radieschen
versunken für drei stunden im blumenkrieg.
überdies die beklemmende umarmung des morgen:
das gelbe fieber und der schutz.im.pfung
Sonntag, 3. Mai 2009
Mittwoch, 29. April 2009
Mittwoch, 22. April 2009
Dienstag, 21. April 2009
feuer und flamme..
Donnerstag, 16. April 2009
Dienstag, 14. April 2009
Mittwoch, 8. April 2009
seidenmatt..
ungewaschen
ungeschminkt schwingt
der schwarze schwarm des zorns
in der grimmasse
schwimmt der einfluss der abwesenheit
aus meinem kopf
verschlingt spröden appetit auf ernst
Freitag, 3. April 2009
Mittwoch, 1. April 2009
schneekugel...
z e i t l u p e n a r t i g
legen sich die angriffslustigen nebelfetzen,
trudelt der glitter zu boden.
das gefühl der schneekugel
erdrückt die fröhliche luft. . . .
ich telefonierte mit der vergangenheit,
erlebte zehn minuten zeitverschiebung. der raum blieb unverändert.
das scheint schließlich schwierig genug, könnte ich mir vorstellen.
ich hielt die hand hamburgers,
ach ne hamburgs blutigster nase. oder war es doch ein berliner?
sie lackierte mir die seele,
auch wenn es nur die linke hand war, die zu blättern beginnt.




