Freitag, 23. Januar 2009


frau doktor hibbelig..


ruhelos,
nur blödsinn im kopf
diemal keine sülze..
nur überall gedankenschranken

so jetzt aber schnell unter die decke und
nur noch kurz bei einigen zeilen verweilen
pling*

Donnerstag, 22. Januar 2009

glühwürmchenschwarm..

..heute nacht schwebe ich im schwarm
und wünsche angenehme
kopfbequeme
träume..
visualisierten charme

Dienstag, 20. Januar 2009

Es ist so gut, das zu wissen: daß in uns drinnen einer ist, der alles weiß, alles will, alles besser macht als wir selber.

- Hermann Hesse, Demian
heute ist eine meiner welten irgendwann und irgendwo zerbrochen.
morgen, wenn sie noch da ist und ich sie wiederfinde,
setze ich sie erneut zusammen.

es blättert die farbe der illusion
schicht um schicht
der nackten wahrheit ihr launisches gesicht
wohlgenährte suggestion
paradies der gänse.haut
bleibt bleibt für den moment unverdaut

Montag, 19. Januar 2009

gedankenfrühstück..

..verzehrende köstlichkeiten schmelzen auf dem gedankengaumen,
das ego des geistesgegenwärters zankt.

Samstag, 17. Januar 2009

sternenperlentag

..heute greife ich nach den sternen in der perlenstadt und lasse allen computern ihre zicken und macken. tanzteufelswild freue ich mich auf den tanz der planeten und hüÜüpfe mich im geist schon mal ein bisserl warm ;) .. im zuge des astronomiejahres..t.. tse

Freitag, 16. Januar 2009

ausgeträumt..

tja mit den träumen ist es so eine sache. heute erwachte ich nach 2 stunden snoozen, mit sehr gemischten gefühlen, vom schlechten gewissen mal abgesehen. ich träumte viel, so wie ich es gern hab, nur war der letzte traum nicht sehr erbaulich, denn es war der wurm drin. jepp, ein computervirus. keine schöne angelegenheit. nun ja, ich schob ihn beiseite und startete in meinem morgentlichen ritual.. computer, kamikatze, kaffee, dann ein anruf vom wurstbonbon und dann...
D A S !
meine rechner wollte nicht hochfahren! fuck! verdammte scheiße, wie kann das denn passieren? mistekiste. inzwischen läuft das scandisc, die fehlersuche auf hochtouren. blockiert sitze ich hier am anderen und traue mich gar nicht rüber an den schreibtisch. seufzZz.. mhm nun ich werd mal ein äuglein werfen und... phase 4 von 5.. die spannung bleibt und ich hoffe, ich wünsche der wurm wird zum schmetterling!

Donnerstag, 15. Januar 2009

schweigender nebel..

ich hatte mich lang zurückgehalten, mich über wahnsinnig kitschige und weltuntergangsstimmige wetterverhältnisse auszulassen. tjaaa, da lobt man einml die sonne und ihre dramatischen auftritte, da ist sie auch schon eingeschnappt verhüllt sich ... hüllt sich in schweigen


Mittwoch, 14. Januar 2009

bunte interpretation..

ich habe das traditionslos gezogen. ich weiß noch immer nicht, was ich damit anfangen soll. ob es der hauptgewinn oder eine niete ist, das kann ich bis zu diesem augenblick nicht ersehen. es scheint der gang der dinge zu sein. was nicht bedeutet, sich einfach mit dingen abzufinden.
nein.
destillieren sie bitte ihr ich!
die frage nach der kunst beschäftigt die zur träumerin verdammte. hast du die fähigkeit und die bereitschaft zuzuhören? und was viel wichtiger ist: glaubst du dir selbst? das wäre die basis, vorerst, aber ich möchte tiefer in das konzentrat.
was ist kunst?

das ist die frage die mir gestellt wurde. konrad fiedler sagt: "Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, wie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."

ja, der mensch braucht künstlerisches verständnis, um manche dinge begreifen zu können, wie die mathematik der logik bedarf. für mich ist kreativität eine art des denkens, nicht nur ein nebenprodukt der logik. die kreativität und damit auch die kunst scheint die chaotische logik, wenn man so will. aus diesem grund ist sie auch keine anhand von zahlen messbare größe und gelegentlich so schwierig nachvollziehbar und keinesfalls geradlinig.
wenn wir musik hören, interpretieren wir angeblich sagenhafte 40 % dazu. diese größe macht zum übergewichtigem teil das unterbewusstsein aus. verknüpfungen von erlebtem, assoziationen, urinstinken, gefühlen. das besondere dabei ist die direkte verbindung von hören und empfinden. eine melodie kann eine komplette lebensgeschichte mit allem drum und dran transportieren, wie bei einer filmmusik zum beispiel, wo einem die interpretation zu leichter kost, etwas vorgekaut wird. ein lied funktioniert scheinbar wie eine imaginäre komprimierte gefühls-zip-datei. eine bizarre vorstellung, aber ich glaube so verzweigt sind die vorgänge, wenn eine wunderbare melodie fesselt, wenn kreativität keimt oder kunst entsteht. wer es versteht sich selbst zuzuhören, sich mit seinen gefühlen auseinanderzusetzen, ihnen ausdruck zu verleihen, schafft die basis für das konzentrat kunst.
bitte, destillieren sie ihr ich!

Dienstag, 13. Januar 2009

kichererbsensuppe für zwei

ich kichere hier in der nacht vor dem halbleiterplattengerät.. ach, nein.. oder wie nennst du das? heute gestehe ich! es fällt mir schwer, aber es muss einfach mal raus. ich kann nicht so weiterleben, ohne auch nur ... hach... seufz.. mhm .. ich bin ein WORTFETISCHIST. gut. jetzt isses raus. ja, ihr habt es geahnt aber ich stehe dazu ;) zu diesem makel, dieser abhängigkeit. was solls. vielleicht bin ich als kind mal in die buchstabensuppe gefallen. ins wort fallen tue ich zu mindest ständig, ja, eine sehr unangenehme sache das. ist das ungesund, also das mit der suppe? vielleicht schwimmt mein hirn ja auch in buchstabensuppe oder besteht daraus. jeder gedanke setzt sich flüchtig aus den bestandteilen der suppe, den buchstaben, zusammen. kein wunder das da oben so ein chaos herrscht und die ordnung so flüchtig... flüssig ist.

wann kommt eigentlich
π 2 in die kinos?

Sonntag, 11. Januar 2009

traumfalten

die eisblumen welken hier im norden
wie schwarzer schnee schweigt die dunkelheit
senkt naiv ihre lider
winterseelen murmeln tonlos im schleier des atems
das fette auge glotzt gnadenlos gierig
knebelt den schatten des schlafes
träume knirschen zwischen den zähnen
kompromisse tanzen in den augen
entzünden den verstand
während die eisblumen hier im norden welken

Samstag, 3. Januar 2009

ordnung..

sie hasst mich. ja. sie. die ordnung.

ich will sie, doch sie sträubt sich mit jeder einzelnen faser ihrer persönlichkeit. sie wehrt sich vehement, zappelt, windet sich, gleitet mir immer wieder aus den händen. ich würd sie gern besänftigen und ihr die krallen schneiden, denn sie zu zähmen, das wage ich nicht. nein, so weit würde ich nicht gehen. ich würde nur gern ihre furcht vor mir verscheuchen, sodass sie sich nicht mehr an mir verletzen kann..

Donnerstag, 1. Januar 2009

ein wunderbarer abend liegt bei mir hier ganz oben in der schublade der gedanken...

Montag, 29. Dezember 2008

eiszeit..


vereist ist die welt, dass mir das blut in den adern gefrieren lässt. die zeit bewegt sich atemlos. mein zuckendes stück fleisch, der muskel der vergänglichkeit knautscht sich, quetscht die leere breit. schlägt schattenhaft im takt zur finsternis, die herzzerreißend verschlingt, was dir heilig ist. auch wenn die zeit vergeht, der schmerz nicht schwindet, er besteht. man lernt ihm zu begegnen, zu schätzen. denn er ist es, der die erinnerung trägt. keine wünsche, denn du hast all das, was du bist.


ein glück.

Sonntag, 28. Dezember 2008

ohrenspagattag..

heute scanne ich die welt, wie es mir gefällt. nachladen und speichern.. heißt das wohl. im hintergrundzt die muse, beschwingt der tag in mir versinkt.
am späten abend dann noch die beste schlummernde überraschung, der fund des jahres! gehörspülungen der extra klasse. ein dickes DANKE mit umarmung an den herrn papa;)


Dienstag, 23. Dezember 2008

..2009

großartige augenblicke enstehen dadurch, dass man sie lebt.

weihnachtsfeuer.. die letzte, ach ..feier, ja. es ist schlummerzeit und noncolor hält ein geschenk für mich bereit. ich vermisse die unwiderbringliche potsdamer zeit. bin gespannt, was noch kommen mag..ich bin bereit.
für heute sage ich der welt gute nacht. ein kurzer abschied mit dem gefühl..
des augenblicks..ohne wenn und aber!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

..für die sehnsucht

..überall lauern sie, die traumpiraten.

nimm dich in acht, schau wer neben dir wacht.

nur, wenn "..träume..verunglückte zeitreisende.." wären. was dann?

dann hätten wir keine rechte daran.

obschon die leidenschaft bewahrt,

gewährt gefahrlos sicher

die erhaltung der art

jeglicher träume..r


Mittwoch, 17. Dezember 2008

träume..

wenn das leben poesie ist,
habe ich mich in der poesie verloren,
irgendwo zwischen den zeilen,
heute

..im martyrium

Dienstag, 16. Dezember 2008

auf Anhieb..

"Du hast dein Zeitgefühl verloren." sagte sie durch den Hörer. Da sind wir schon zu Zweit, dachte ich. Zwei Hörer, zu mindest.

Die beiden Zeitenden der Ursuppe, Beginn bis zum Ende, verlaufen klar und flüssig für die einen, die Kategoriesüchtigen, ein wunderbar lineares Gefälle der Gefälligkeiten plätschert weich und warm. Der Gewissenhafte weiß lässig ist fahrlässig. Für die Eingefleischten stellt sich die Frage, stammt denn diese Qual von Qualität? oder ist es einfach ein überflüssiges Rinnsal, der Abfall der Vergänglichkeit. Wenn dein Gefühl stimmt beinhaltet es die Ursuppe. Vorsicht! Wir wollen doch nicht, dass du überkochst, obwohl der Knall, der kommt bestimmt. Optimistisches Denken, wenn weltliche Delikatessen schimmeln, dann heißt es Edelschimmel. Die Unendlichkeit prostet der Wiederholung des Fressens und Gefressenwerdens. Wie lang kannst du dein Atem, ach nein, auch noch das Wasser halten, bevor dich Schwester Fäulnis tiefgefroren in Stücke schneidet und genüsslich auslöffelt? Ja, auf den Zustand kommt es an. Der faule Zustand liegt wahrscheinlich zwischen fest und flüssig. Das müsste man doch festsetzen können. Grau ist ja auch nicht einfach nur Grau, jede feinste Abstimmung in Prozent ist bestimmbar. Wo bleiben da die DIN- oder Pi-Genauigkeiten?

Ich hatte heute keinen Gedankendusche. Sieht du schon was? Ach, das ist doch Ansichtssache. Lass uns wachsen und jeden Tag ein wenig größer werden, ohne Angstschweiß Fragen hinterfragen und noch eine draufsetzen. So geht das! Selbstverständlich, nein das bist du nicht. Du bist mir ein Lächeln wert, wenn man bedenkt ein Lächeln ist viel ansteckender als schnupfen.

Ich beneide mich... auf Anhieb.

Montag, 15. Dezember 2008

christentag..

ja..
hoch soll er leben, hoch soll er leben, drei maaal hoOch ;)
dicken glückswunsch an dich christian.

so und nun verschwinde ich wieder hinter dem bilderberg und fange den bilderzwerg.

Mittwoch, 12. November 2008

kaugummizeit...

..gedankenschimmel lauert bisweilen
zwischen den zeilen
und unterm strich riechts streng
wenn unterm tisch die kaugummizeit
sich in die länge zieht

Freitag, 7. November 2008

Dienstag, 4. November 2008

sonnenerinnerung..

ich hätte mir die gelbe sau wohl doch besser einprägen sollen, denn der norden zeigt sich, wie gehabt von seiner besten seite, hustet mir unfreundlich feucht ins gesicht. was bleibt ist im kopf, getarnte zeit inklusive perfekt kostümierter münchner freiheit mit einem schuss rum..gelaber. egoistische selbstmordzigaretten quälen limitierte menschen, kräuseln die gemütlichkeit. das schwarze haar will ständig fliehen, nutzt jede noch so winzige gelegenheit. ferner draußen montiert sich unverwechselbar die inszenierte welt, grausam unterbelichtet erwacht sie erst im dämmerlicht und entschädigt den schwan zur winterzeit. die berge beeindrucken in ihrem letzten herbstkleid mit augenscheinlich unendlichen verlusten. wir laden uns in die landschaft ein, verzaubern den automatischen gefährten, dessen fettpolster sich ausschließlich ihrer gelassenheit schämen, modelieren die wirklichkeit, wo der abspann schon läuft, auf und davon mit dem glauben der träumenden.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

bahntag..

heut nehme ich reiß aus. ich plane meine flucht schon des längeren und heute ist es soweit. zu häufig überfallen mich die traumpiraten in letzter zeit und so schwimme ich bei tage im fluss aus blauem feuer. verwirrend brillant, verwoben komplex ist die goldene stadt in meine gedanken gekrochen. die kleingeldprinzessin hält meine hand, mit den augen auf die glaswand gerichtet für den kleinen haken, ja dahinter.

..die melancholie meiner seele hütet das chaos gewährt meinem wirrwarr geborgenheit erfüllt mich mit wärmender lebenslust bedeutet die melancholie..

aaach ich freu mich sooo auf münchen.. denn heute wird es orange! schnellschnell sachenpacken und so zeugs noch machen.. und vor allem hörspiele und musi einpacken.. huiijuiiiuiii

Montag, 27. Oktober 2008

schlurztag..

mein ohrlappen ist zerknittert
das sitzfleisch zart gesessen
die wünsche sind verbittert
eingeschnappt ist die ungemütlichkeit
die träume aus dem kühlschrank sind leergefressen
ausgetrunken die klaren prinzipien, die ich nie besessen
verfallen ist das datum, die zeit
der selbstverständlichkeit
wenn es nicht drauf ankommt, haltlos ungesittet

...mit traumsymphonien im ohr.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

im wortgewand

wenn dir die buchstaben
in den worten
um die ohren sausen
die gedanken wanken
schamlos um die vorherrschaft zanken
beginnt die schlacht
des hirnes zarte schwäche
kraft und macht

Mittwoch, 22. Oktober 2008

süßer tag

wenn man staub naschen könnte,
wäre es bei mir blitzeblank.

schade!

Montag, 6. Oktober 2008

maisexperimentier.tag..

..die augen werden immer schlechter, vor mir konnte ich es bisher gut verbergen, doch es hilft alles nichts. nicht mal mehr mörchensaft. letztendlich ist es an der zeit für neue!
die vergangenheit grüßt in der lachenden stadt. umarmt, geschenkte tränen mit schallendem lachen im profil. das zeitgefühl ist keine schulbildung und nach anleitung trinken ist nicht jederfraus sache. ich öffne mir jetzt die weitgereiste schokolade, genieße und schweige. die rückfahrt gabs für 50 cent, der einsatz für eine runde kicker, der sollte übrigens in jedem zugabteil stehen. trotz fahrtrichtungsbeschleunigungsvorteil habe ich dann doch, wie geahnt, verloren. aber nicht gewinnen oder der weg, nein,

das spiel ist das ziel.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

daheim..

..zurück, ein glück für´s seelenheil. musik im herzen, nasse kälte und das bunte herbssttück erster akt begrüßt entrückt ist die zeit fürs koordinative. urlaub von 3000 jahren befühlt, an verlassenen burgen gerochen, nachtwanderungen in kellern allein mit kerzenschein, ein dudelsackmann und doch kein wind, schaales ale und des teufels fette würste... whisky, alt und klein und hell und schnell wieder hinaus. viel platz für indische gerichteküche, kaum tragbar von den marzipanfüßlein. eine nacht in einer umgebauten kirche und zu guter letzt ein schuss zum schluss.. fremde männer in unseren betten und keines mehr frei und wo ist vicky?

Freitag, 19. September 2008

seelenlos..

ja heut geb ich sie ab,
die meine seele
in pflege.

ich mache pause und mich auf zu den schoten! ich bespreche noch schnell das wetter.. ach und packen und uiiiuiijuii.. jetzt aber schnell!
..bis bald.

Donnerstag, 18. September 2008

flaschentag..

..ja so ein mist, die wärmflasche leckt die decke ist nass.
und nu?
ja!
heizung an!

Mittwoch, 17. September 2008

wer bist du?

unverdünntes gehörspülungskonzentrat für die innerliche anwendung. anonym träumen im gewimmel der phantasie aller menschen. das scheint lebendige kreativität, wo nichts ewig wert. die zeit wird zur gewohnheit, ein schatten meiner sinne?

Donnerstag, 11. September 2008

hohe zeit , die letzte

die seele ist ausgeleiert. der mangel an ordnung und gesitteter energie lassen mich abstumpfen. dann ist das beste ein kurzurlaub kurz vor dem urlaub, um das rasen der zeit zu verlangsamen. denn es ist wahr, je länger man an einem ort verweilt, desto schneller vergeht die zeit. das leise knistern frischgebackener brötchen weckt den hungrigen verstand. ich packe ihn, den koffer und verschwinde summend nach berlin.

Montag, 8. September 2008

alles und ich

milder atem des meeres
berauschend finsterer nebel
grübelt der einsame zeuge
flüchtig unsichtbares gewebe


das bemerkenswerte gefühl
die hingabe der gedanken

Sonntag, 7. September 2008

grauer tag der zellen

vitaminmangel in der finsternis scheint ungeahnte ausmaße nach und mit sich zu zerren, verzerrt das gehirn bei der flucht den kopf verliert.. unfassbar! bitte, nicht deswegen gleich das gesicht verlieren, umarmende nordengrüßle an die süßsaure! meine grauen zellen fühlen sich zerkocht an, das mit der weltherrschaft verschiebe ich mal auf morgen, ja, nur nicht heute. brutal marschiert die zeit voran, propartional die entwicklung. bei einem rasant, bei anderen herrscht beunruhigender stillstand. kann dabei die tiefe auf der strecke bleiben? bei 20 zentimeter über dem meerespiegel reflektiert das chaos vorzüglich. selbst bestimmend ist das geschwätz, allgegenwärtig. gruselig gewöhnlich. leicht bekömmlich, leicht verderblich. schuldig.
wie neugierig bist du?

Freitag, 5. September 2008


Zwingen Sie sich nicht zum Stillsitzen
und folgen Sie Ihrer Intuition.

Donnerstag, 4. September 2008

von vorgestern..

ich bin gesund
doch nicht munter
ein bitterer beigeschmack
presst mir mein herz
wie die limone
saurer schatten
der keine abkühlung bringt
nur heiße luft

Mittwoch, 3. September 2008

apfelbrottag

als apfelbrot getarnter kuchen schlüpft durch meinen schlund. gar nicht verkehrt. color blind* verfolgt meine ohren, kriecht in mein hirn, zerrt an der chemie, will mich nicht ins land der träume lassen. die nixe schwebt, ich wünsch es ihr. zu später stund dann knabberfinger-match point-movie...

Dienstag, 2. September 2008

konfusions..

von der kindheit eines chefs zu klassischen sagen des altertums. grausam interessant. orpheus, orakel und gesäte männer. märchen, gedanken für den wind und richter der schatten, im windschatten erster fantasien und seifenopern.puh..der zucker, ja das schreit nach bildbearbeitung. keine lust heute, ehrlich wirklich nicht ein fünkchen lust. ich hasse es, wenn ich sachen aufschiebe und doch bin ich gerade voll dabei. mist.äh.kiste!
HALT! bleib stehen du, ja du zeitdieb.. warte ich krieg dich doch, nupogadi!

pro bier sau.s

Montag, 25. August 2008

gerupfter tag

..ein herrlicher sonntag, im regen, im drinnen, im warmen nass. ein köstliches buch, 43er milch und eintauchen, über zwei schrumpelstunden in der wanne weichen! fantastisch! so viele gedankenkrümel fallen mir vom tisch beim lesen, beim inhalieren dieser phantasie, dieser welt. necroville! die sonne bringt nun sommerduft, übertönt den löwen, hinten im garten.
die pelzwurst weint weil sie so lange ignoriert wird. es gesellte sich daher zu mir die frage, wie bringe ich meiner seele das apportieren bei?
ich teste.

Samstag, 23. August 2008

rauschtag..

perfekt. eine vision und ich mittendrin. dein wunsch ist mir moment, nimm mich an die hand und ich begleite dich in deinen träumen, werde dir deckung geben oder mich hintergrund bewegen, um deine phantastische gedankenvorstellung festzuhalten.

traumfotografin.

Montag, 18. August 2008

mondtag - rendevous mit einer BILDleiche

in meiner phantasie kann ich mit dem wind realistische bilder malen, mir den himmel zu vollkommen wolkengemälden formen, als wäre es meine natur. das licht weicht steter dämmerung in deutlichzarten farben im angenehmen zwielicht. beseelte energie trinken unbewusst meine augen und genießen die visuelle köstlichkeit. feinfühlig schließe ich mich einer libelle an fliege auf sanften schwingen im unterbewusstsein empor, um schlaftrunken auf der intuition zu landen. unheimliche kraft küsst mein gehirn, verschlingt den blendenden mond der dunkelheit, nascht von der entfernten herzhaften finsternis, die im verborgenen bleibt und für den blitzhaften augenblick, kürzer als ein beschreibbarer moment, blinzelt die idee alles begreifen zu können. verfallen, den leuchtenden gedanken, das unmögliche zu denken.

Freitag, 15. August 2008

tratschtaschentag

geschnatterte leichtigkeit am mittwoch, bunte geschichten aus dem fernen gestern flattern von einem ohr zum anderen. sorgloses lachen, das sollten wir öfter tun. vergessen? nein, das würd ich dich nie! ich bleibe mir treu und sammele lebenspunkte oder linien oder so. falten? nein, das meine ich nicht. alles, wie früher und doch anders, damit man sich was zu erzählen hat, glaube ich. ich winke wild und hüpfe aufgeregt einem geselligen "bilderbuch"abend entgegen:) H ü pf hÜp f auf bald.

Dienstag, 12. August 2008

unkrauttag

ich zupfe ordnung in den boden, in die wände. die hände schrubben, die turbine landet, zum gemütlichen baumeln schreit die wäsche ihr bereit. die zeit ist reif für reinlickeit. das seelchen tanzt samba auf meiner nase und schnurrt dabei. ich schnurre meiner neuen errungenschaft wegen und hangele mich von ast zu rast im hochseilgarten für die zarten, wenn die höhe den magen in maden verwandelt. fun.t.astisch. ein und noch ein tag am meer die nasen beflügelt. ich sammle mit frau schlauschlau weiche wale, wir erlösen uns vom bösen und gleiten mit dem drachen gegen den wind. die neue minigolfmeisterin ist beschwingt, denn der junggeselle singt uns elvis und die zweite stürzt sich in die fluten.

köstlich. entzückende gedankenbeschneidungsgenehmigung, abgewiesen!

Dienstag, 29. Juli 2008

schwarzer tag

der gehirnsiedepunkt wird wohl heute erreicht. rostige luft wirbelt im ventilator, der mir gestern in die nassen hände fiel. ja, einen vorteil hat das ganze, ich erscheine adäquat, wenn alle schwitzen. die vorhänge tanzen im wind, tanzen beklommen.

mein herz rutsch in die hose, denn die werkstatt klingelt und trägt schmerzliche kunde an mein ohr. kein tüv ohne bremsen, ohne auspuff, ohne frontscheibe.. ohne geld! verdammte scheiße!

seitenrechtfertigungen gibt es nicht, obwohl sie seitenweise hier herumliegen. mit dem gesicht zur wand stehe ich hoch roten kopfes in der ecke und verstecke mich vor mir. ich arbeite dran, sogar in diesem augenblick, doch das chaos kämpft gegen mich. ich könnte so viel größer sein, ja vielleicht könnte ich sogar schweben und von oben in andere köpfe schmulen, wenn ich nicht das fra.gen hätte.

Freitag, 25. Juli 2008

geradeaus um die kurve

alles, was ich bin, ist jetzt. wenn du fühlen kannst, was ich erlebt habe, dann begreifst du, was leben bedeutet. da es nicht nur um dich geht und doch alles, was du tust in deiner verantwortung liegt.

du bist spät dran.

Freitag, 18. Juli 2008

organisationtag

mein gedächtnis beobachtet mich.
eine rechnung kommt zurück und überbringt den fehler schwarz auf weiß und bringt zugleich den kontobeweis. so wird das nix mit den euronen. ich jäte das unkraut im pixelgarten und verpasse eine premiere nach der anderen. sollte das so sein? ich taumele derweil mit, so gibt es doch keine zufälle. ich bin im gleichgewicht, wie mir das wii board verspricht, sogar ideal. dafür ist zeitlos. nicht so wie die öffnungszeiten, zähle ich zu den fünf minuten vor ladenschluss herein stürmenden einkäufern. zielstrebig und entschlussfreudig hüpfe ich wie der *marchhare* durch die welt, bin ich doch ein märzkind.. nein, es gibt keine zufälle. auch wenn ich viel lieber alice im wunderland wär, denn dann hätte ich gestern nacht zehntausende davon.

Mittwoch, 9. Juli 2008

quasselstrippentag

es regnet strippen und ich quassele dazu. vielleicht schwitzt auch nur frau holle, oder sie wäscht mal wieder, wie auch ich. der bilderberg wird minimal reduziert, die äuglein immer eckiger und das runde verblasst. ich schaffe viel und komme zu viel zu wenig. die standleitung nach münchen bringt ablenkung und motivation gleichzeitig. was wäre die welt ohne die entwicklung kommunikation? darauf basiert das geheimnis des lebens, glaube ich, denn die menschheit ist ein informationskneuel und wir stecken mittendrin, im käse. verbindet und füllt die löcher, die entstehen. communicare „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen" immer auf der suche nach neuen methoden, vielfältigen wegen, medien. kunst wäre dann die mutation der entwicklung und ebenso die dynamik der entwicklung an sich, obwohl der größte teil ja bekanntlich müll ist. und doch wichtig. diversität scheint das zauberwort und die grundvoraussetzung für die stabilität des systems, denn wir alle wissen ja, was passieren kann, wenn schmetterlinge ... husten.

ich quassele, also bin ich.

Donnerstag, 3. Juli 2008

stubenfliegentag

sie genießt die nähe
vertaut
verschmust
erwärmt
die kleine seele

Dienstag, 1. Juli 2008

seelentag

deutschland als waldmeister hin oder nicht, ja, das mopse ich mal. das eintönige wimpelschwenken wird bestimmt nicht so schnell von der hand verwiesen. sogar an meiner erdbeerpflanze ging das gejammer auf hohen niveau nicht spurlos vorüber. selbstmörderisch stürzte sie sich aus ihrer schale hinab auf das vordach, mit nur geringen überlebenschancen, versorgte ich diese mit erlösendem lebenselexier. dann folgte aufräumen, alles für die katz. der goldschatz ziert die wand und krümelt in die ohren. es geht voran, langsam, aber sicher.


jetzt ist sie hier, die kleine seele, schnurRt auf meinem schoße und spielt ganz wild vorsichtig. zudem schlummert sie für zwei und wärmt mich beim klick klicklick. faszinierend so ein geschöpft, nicht ängstlich und kein stubenhempel. wunderbar, das kleine orange seelchen.